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Die neue Flotte ist seit heute in Pfaffenhofen im Einsatz – deutlich leiser sowie behinderten- und umweltreundlicher. Ab 1. Juli treten der neue Fahrplan sowie weitere Service-Verbesserungen in Kraft

(ty) Eine komplett neue, moderne Stadtbusflotte ist seit heute in Pfaffenhofen im Einsatz. Die sechs nagelneuen Busse sind deutlich leiser als ihre Vorgänger, außerdem behinderten- und umweltfreundlicher und sie erfüllen die Abgasnorm Euro VI, wie die Stadtverwaltung mitteilt.  Der Einsatz von geräuschärmeren Stadtbussen mit geringeren Emissionswerten war übrigens ein Wunsch, den viele Bürger bei der Stadtbus-Umfrage im vergangenen Jahr geäußert hatten – die Stadt Pfaffenhofen hatte das auch schon entsprechend beschlossen und vertraglich festgelegt.

Bürgermeister Thomas Herker (SPD) und der für den Stadtbusverkehr zuständige Verwaltungsmitarbeiter Johann Sondermeier ließen sich von Ernst und Christian Stanglmeier vom gleichnamigen Busunternehmen einen der neuen Busse zeigen. „Sie konnten sich von deutlichen Verbesserungen auch für Senioren und Behinderte überzeugen“, heißt es aus dem Rathaus dazu. So gebe es jetzt innerhalb der Busse keine Stufen mehr und der Freiraum für Rollstuhlfahrer oder Senioren mit Rollatoren und Gehhilfen sei sehr viel großzügiger als in den bisherigen Bussen.

Dass praktisch keine zwei Rollstühle in die bisherigen Busse passen, hatte Bürgermeister Herker – wie berichtet – selbst erfahren, als er kürzlich im Rahmen einer Rollentausch-Aktion in einem Rollstuhl Platz nahm und die Stadt erkundete und dabei auch Stadtbus fuhr. Er hatte daraufhin angekündigt, ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, ob die neuen Busse mehr Platz für Rollstuhlfahrer bieten.

Darüber hinaus wird in den neuen Bussen die jeweils nächste Haltestelle im angezeigt. Und da langfristig ein rechnergestütztes Leitsystems sowie ein Fahrgastinformationssystem eingeführt werden sollen, enthalten die neuen Busse auch bereits die dafür notwendige Verkabelung.

Zehn Jahre lang waren die „alten“ Stadtbusse im Einsatz und jeder von ihnen hat rund 500 000 Kilometer auf dem Tacho. Auf den ersten Blick sieht die neue Bus-Generation nicht viel anders aus, zwei Busse sind komplett im städtischen Stadtbus-Design gehalten, die vier übrigen sind mit Werbung beklebt. Die „inneren Werte“ der Gefährte allerdings unterscheiden sich deutlich und die neuen entsprechen der modernsten Technik.

Weitere Verbesserungen im Stadtbussystem stehen ab 1. Juli auf dem Kalender: Dann treten der neue Fahrplan sowie einige Änderungen in Kraft, die vor allem eine bessere Anbindung der Ilmtalklinik, mehr Sitzgelegenheiten und Wartehäuschen an Haltestellen, die Einführung einer preisgünstigen 9-Uhr-Karte sowie zusätzliche Haltestellen für den Ortsteil-Rufbus bedeuten. Die entsprechenden Beschlüsse wurden, wie berichtet, im Stadtrat einhellig gefasst.

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