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Der Stadtrat hat bekanntlich einige Änderungen bei Linienführung, Haltestellen und Tarifgestaltung beschlossen – hier noch einmal das Wichtigste im Überblick

(ty) Der Pfaffenhofener Stadtrat, wie bereits berichtet, in seiner jüngsten Sitzung eine Reihe von Änderungen und Neuerungen für den Stadtbusverkehr beschossen, die ab Juli gelten sollen. Grundlage dafür waren Anregungen und Verbesserungsvorschläge von Bürgern, die an der großen Stadtbus-Umfrage im vergangenen Herbst teilgenommen hatten. Hier noch einmal die Änderungen im Überblick.

Einführung der 9-Uhr-Karte

Die Stadtbusse sind morgens und abends durch den Pendlerverkehr gut besetzt. In der Zeit zwischen 9 und 16 Uhr ist die Auslastung hingegen sehr überschaubar. Durch die Einführung einer verbilligten 9-Uhr-Karte als Monats- und Jahreskarte könnten unter Umständen mehr Fahrgäste gewonnen werden. Die 9-Uhr-Jahreskarte soll 160 Euro kosten und die 9-Uhr-Monatskarte 18 Euro. Die Inhaber dieser Tickets dürfen die Stadtbusse dann ab 9 Uhr bis jeweils zum Ende eines Tages benutzen.

Verbesserte Anbindung der Ilmtalklinik

Von vielen Fahrgästen wurde eine verbesserte Anbindung der Ilmtalklinik, insbesondere eine Verkürzung der Wartezeiten beim Umstieg in andere Linienbusse, gewünscht. Ab Juli sollen durch vier zusätzliche tägliche Fahrten der Linie 7 sowie Verschiebungen der An-und Abfahrtszeiten der anderen Linien am Bahnhof bei der Hinfahrt 19 und bei der Rückfahrt 31 zusätzliche Umsteigemöglichkeiten ohne längere Wartezeiten angeboten werden.

Änderung der Streckenführung der Linie 7

Die feststehenden Taktzeiten werden mit der oben genannten Umstellung allerdings unterbrochen. Erforderlich ist dafür außerdem eine Änderung der Linienführung der Linie 7. Die neue Streckenführung soll vom Bahnhof direkt zur Ilmtalklinik und wieder zurück führen. Die bisherigen Haltestellen Dr.-Bergmeister-Straße und Balthasar-Kraft-Straße werden aufgelöst.

Änderung der Streckenführung der Linie 4

Nachdem es bei der Linie 4 immer wieder zu Verspätungen kommt, soll der Bus nicht mehr wie bisher über die Weiherer Straße, Joseph-Fraunhofer-Straße, Altenstadt und Ingolstädter Straße fahren, sondern vom Kreisel direkt über die Ingolstädter Straße nach Heißmanning. Mit Änderung der Linienführung kann auch dem vielfachen Wunsch auf Einrichtung einer zusätzlichen Haltestelle an der Einmündung zum Freibad/Eisstadion entsprochen werden.

Sitzgelegenheiten an Haltestellen

Das Buswartehäuschen am Hauptplatz wurde bereits vor längerer Zeit aufgestellt. Auf Wunsch der Fahrgäste wird demnächst an der Westseite eine Seitenverglasung montiert. Drei weitere Buswartehäuschen an der evangelischen Kirche (stadteinwärts), in der Kornstaße in Niederscheyern und an der Ecke Richard-Wagner-Straße/Bistumerweg in Sulzbach werden demnächst installiert. Auf Wunsch vieler Fahrgäste sollen an weiteren besonders frequentierten Haltestellen Bänke aufgestellt werden. Wo dies wegen der engen Platzverhältnisse nicht möglich ist, werden zumindest Klappsitze oder Anlehnstützen angebracht.

Leitsystem und Fahrgast-Informationssystem

Langfristig sollen eventuell ein rechnergestütztes Leitsystems sowie ein Fahrgast-Informationssystem eingeführt werden. Die notwendigen Grundverkabelungen dafür sind in den neuen Stadtbussen bereits enthalten. Der Stadtrat beauftragte in der jüngsten Sitzung die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit der INVG die Details auszuarbeiten und entsprechende Angebote einzuholen.

Zusätzliche Haltestellen beim Rufbus

Beim Ortsteil–Rufbus Korridor Nordost werden auf Beschluss des Stadtrats hin zusätzliche Haltestellen in Eckersberg, im Gewerbegebiet Eberstetten (Aldi und Kaufland) und im Eco-Quartier eingerichtet. Da der Ortsteil-Rufbus immer besser von der Bevölkerung angenommen wird, beschloss der Stadtrat zudem eine Neuausschreibung des Kleinbus- und Rufbus-Verkehrs bis Ende 2019.

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