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Der Landkreis Pfaffenhofen bewirbt sich um die Anerkennung als Förderregion für das so genannte Leader-Programm der Europäischen Union – Projektideen gibt es schon 

(ty) Der Landkreis Pfaffenhofen bewirbt sich um die Anerkennung als Förderregion für das so genannte Leader-Förderprogramm der Europäischen Union. „Während der neuen Förderphase von 2014 bis 2020 wollen wir damit wichtige Zukunftsprojekte im Landkreis umsetzen“, sagt der Stellvertreter des Landrats, Anton Westner (CSU). Grundlage für die Bewerbung ist seinen Worten zufolge eine Entwicklungsstrategie, die in den nächsten Monaten gemeinsam mit vielen interessierten Menschen erstellt werden soll. „Die Beteiligung der Bevölkerung und Fachstellen wird bei der Leader-Förderung großgeschrieben“, betont Westner.

Am Verfahren beteiligt werden demzufolge Kommunalpolitiker, Gemeinden, Verbände, Vertreter aus dem wirtschaftlichen und sozialen Bereich sowie Vereine. Der Landkreis Pfaffenhofen werde bei der Ausarbeitung der Entwicklungsstrategie vom Büro für Geographie und Kommunikation Ulrike und Jens Lilienbecker begleitet, heißt es aus dem Landratsamt. Vorschläge aus dem gesamten Landkreis seien „erwünscht und willkommen“, so Westner. Dabei könne es sich um Entwicklungsansätze aus den verschiedensten Bereichen handeln, Natur- und Landschaftsschutz beispielweise ebenso wie soziale und kulturelle Projekte.

Die lokale Aktionsgruppe „Altbayerisches Donaumoos“, in der sich die Gemeinden und der Keis Neuburg-Schrobenhausen zusammengeschlossen haben, setzten in der vergangenen Leader-Förderperiode zum Beispiel folgende Projekte um: Entwicklung eines Kiesweiherkonzeptes, den Urdonausteig, das Innovationszentrum Oberhausen, Ortseingangsschilder zur Begrüßung der Gäste, Errichtung der Wurfscheibenarena in Brunnen oder das Energieprojekt „Energie effizient“.

Für den Kreis Pfaffenhofen gibt es auch schon erste Projektideen. In Sachen Natur- und Landschaftsmanagement sind zum Beispiel ein Ausgleichsflächenmanagement, Kiesweiher oder  Konversionsflächen der Bahn im Gespräch, zum Thema Naherholung und Tourismus könnte man sich mehr um das Innenmarketing kümmern, und zum Thema Mobilität wären das Radwegenetz, die E-Mobilität und kleinräumige Mobilitätskonzepte mögliche Ansatzpunkte. Desweiteren wird bereits über soziale Projekte im Bereich Ehrenamt und demographischer Wandel nachgedacht. 

Wie Vize-Landrat Anton Westner weiter mitteilte, haben bereits 16 der Städte, Märkte und Gemeinden aus dem Landkreis Pfaffenhofen ihre Mitwirkung in Sachen Leader-Programm zugesagt. Man wolle die Entwicklungsstrategie „auf eine breite Basis stellen“, unterstrich Westner. 

Die Auftaktveranstaltung zum Leader-Projekt des Landkreises findet am Mittwoch, 9. Juli, um 18.30 Uhr im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach statt. Alle Interessenten sind dazu eingeladen. Bei der Veranstaltung werden das Förderprogramm Leader selbst sowie die nächsten Schritte für die Bewerbung des Landkreises vorgestellt. „Es werden auch Aussagen zu einem möglichen Gebietsumfang getroffen sowie die Handlungsfelder diskutiert und festgelegt“, so Westner. 

Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.leader-landkreis-pfaffenhofen.de. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Für Rückfragen stehen im Büro des Landrats Alice Köstler-Hösl unter der Nummer (0 84 41) 27 – 2 58 und Karl Huber unter der Nummer (0 84 41) 27 – 4 40 zur Verfügung. 


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