Weitere Durchsuchungen in den Kreisen Erding und Ebersberg. Es geht um 17 Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 74 Jahren.
(ty) Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am heutigen Freitag bekannt gegeben hat, sind am Dienstag von Einsatzkräften zahlreiche Wohnungen in den Landkreisen Freising, Erding und Ebersberg durchsucht worden. Erfolgt seien diese Razzien, "mit dem Ziel, Beweismittel für jeweils voneinander unabhängige Strafverfahren wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie sowie des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu sichern". Berichtet wird von insgesamt 17 Tatverdächtigen.
Den aktuellen Angaben zufolge waren Beamte von der Kriminalpolizei-Inspektion aus Erding mit Unterstützung von Einsatzkräften der "zentralen Ergänzungs-Dienste" aus Erding an insgesamt 17 Objekten vorstellig geworden. Angetroffen worden seien dabei unterm Strich 17 Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 74 Jahren. Durchsucht worden seien neun Privatwohnungen im Landkreis Freising sowie sechs im Landkreis Erding und zwei im Kreis Ebersberg. Insgesamt seien dafür mehr als 40 Polizeikräfte im Einsatz gewesen.
Im Zuge der Gerichts-Beschlüsse, die auf Antrag der Staatsanwaltschaften Landshut und München II sowie des "Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet" (ZKI) vollzogen worden seien, habe man "umfangreiches Beweismaterial in Form von Speicher-Medien sichergestellt". Die Auswertung dieser Gegenstände dauere an, wurde am heutigen Nachmittag erklärt. Durch diese Aktion werde "deutlich aufgezeigt, dass sich Straftäter in der vermeintlichen Anonymität des Internets nicht verstecken können".