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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Ilmmünster: Förderverein bestätigt Vorstand

(ty) Bei der jüngsten Hauptversammlung des Fördervereins für den SV Ilmmünster ist die Vorstands-Riege im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt worden (Foto oben). Johannes Rist bleibt demnach der Chef, Vize ist weiterhin Matthias Pfab. Nach wie vor als Schatzmeisterin fungiert Franziska Wojta und Sabine Scharger bleibt Schriftführerin. Die von Altbürgermeister Anton Steinberger geleitete Wahl ging ruckzuck über die Bühne; Gegenkandidaten gab es nicht.

Rist unterstrich die gute Zusammenarbeit sowohl im Führungs-Gremium des Fördervereins als auch mit dem SV. Er fasste die im vergangenen Jahr getätigten Investitionen und durchgeführte Aktionen des Fördervereins zusammen. Zu den Höhepunkten zählte demnach ein Ausflug zum SSV Jahn Regensburg. Sehr gut angekommen sind seinen Worten zufolge auch der organisierte Schwimmkurs und die gemeinsame Teilnahme am Schyrenlauf in Scheyern – beide Aktionen sollen heuer erneut stattfinden und wieder finanziell unterstützt werden. 

Hauptversammlung auch beim SV Ilmmünster

(ty) Nach der Hauptversammlung des Fördervereins fand die des SV Ilmmünster statt. SVI-Chef Manfred Esterl blickte auf das vergangene Jahr mit vielen Veranstaltungen und endlich wieder einem Fußball-Jugend-Turnier-Wochenende. Er bedankte sich bei Gemeinde, Feuerwehr, Helfern und Organisatoren, beim Förderverein, den Abteilungsleitern und den Vorstands-Kollegen für die gute Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt Florian Weiß für die Komplettierung der Tribünen-Sitze sowie Kassierin Susi Eibel, die kürzlich auch vom bayerischen Fußball-Verband (BFV) wegen ihrer Leistungen für den Verein geehrt worden war.

Die folgenden Berichte boten einen Überblick der Vereinstätigkeit. Ein wenig nachdenklich stimmte aus SVI-Sicht lediglich der Appell von Jugendleiter Patrick Schaßberger, der um mehr Mithilfe statt permanenter Kritik von einigen Eltern bat. Er betonte jedoch auch, dass sich der Großteil der Elternschaft gut einbringe. Nach dem Kassenprüfer-Bericht von Hans Summerer wurde der SVI-Vorstand einhellig entlastet. Esterl betonte der Spaß solle bei allen Mitgliedern weiterhin im Vordergrund stehen, und appellierte an die Abteilungen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Grünes Café in Pfaffenhofen

(ty) Der Pfaffenhofener Kreisverband der Grünen veranstaltet an diesem Sonntag, 6. April, wieder ein "Grünes Café" und lädt dazu alle Interessierten ein. Die Zusammenkunft findet im Partei-Büro am Riederweg 8 in der Kreisstadt statt und beginnt um 15.30 Uhr. "In gemütlicher Runde blicken wir gemeinsam auf die kommenden Kommunalwahlen und die zentralen Themen", erklärt Bettina Markl als Co-Vorsitzende der Grünen im Landkreis. Bei Kaffee und Kuchen könnten die Teilnehmer ihre Ideen und Anliegen einbringen. Eine Anmeldung ist ausdrücklich nicht erforderlich.

Vortrags-Café in Scheyern

(ty) Der Ökologie-Arbeitskreis des Pfarrgemeinderats von Scheyern veranstaltet am kommenden Sonntag, 6. April, ein "Vortrags-Café". Die Veranstaltung findet im Pfarr-Zentrum von Scheyern (Schyrenplatz 1) statt, beginnt um 14 Uhr und steht bei freiem Eintritt allen Interessierten offen. Der Ankündigung zufolge spricht Barbara Meyer zum Thema: "Mit dem inneren Schweinehund die Welt retten." Im Anschluss könne man sich bei Kaffee, Tee, Kuchen und Obst in gemütlicher Atmosphäre über das Gehörte unterhalten.

Müsse Umweltschutz immer etwas sein, das hart sei, das die Laune verderbe und den Genuss raube? Es wäre doch schön, wenn man nicht gegen, sondern in freudiger Umarmung mit dem inneren Schweinehund nachhaltig handeln könne. Wie das gelingen könne, darum gehe es in dem Vortrag. Meyer habe zu diesen Themen in den vergangenen Jahren an der Universität geforscht und lasse die dabei gewonnenen Erkenntnisse einfließen.

Musik-Vormittag in Pfaffenhofen

(ty) Die städtische Musikschule von Pfaffenhofen lädt für den kommenden Sonntag, 6. April, zu einem besonderen Klassen-Vorspiel unter dem Motto "Akkordeon and Guests" ein. Die Veranstaltung findet im Theater-Saal (Raum 205) im "Haus der Begegnung" am oberen Hauptplatz statt und beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Nach Angaben der Stadtverwaltung präsentieren die Schülerinnen und Schüler "ein abwechslungsreiches Programm aus den Klängen des Akkordeons, der Klarinette und des Hackbretts". 

Zoll stellt 4,6 Millionen Zigaretten sicher

(ty) Am heutigen Freitag ist der Fall öffentlich gemacht worden: Es geht um nicht weniger als 4,6 Millionen sichergestellte Zigaretten sowie um einen Steuerschaden in Höhe von knapp 936 000 Euro. Beim Zollamt Suben-Autobahn war am 27. März die Ladung eines Lkw aus der Türkei zur Abfertigung in den zoll- und steuerrechtlich freien Verkehr angemeldet worden. "Bei einer Überprüfung des Fahrzeugs konnten – versteckt unter dem unter anderem als Ladung angegebenen Toilettenpapier – zahlreiche Kartons voller Zigaretten aufgefunden werden", teilte das Hauptzollamt aus Landshut per Presse-Information mit.

Insgesamt waren in diesem Lastwagen den Angaben der Zoll-Behörde zufolge mehr als 4,6 Millionen unversteuerte Zigaretten als Schmuggelware verborgen gewesen. Der errechnete Steuerschaden beläuft sich, so heißt es weiter auf exakt 935 581,87 Euro an Tabaksteuer. Bei dem Fahrer des besagten Lastwagens handele es sich um einen 55 Jahre alten türkischen Staatsangehörigen. Der Mann sei am Folgetag auf Antrag der Staatsanwaltschaft von Landshut einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht in Landshut vorgeführt worden. Seither befinder sich der nun Beschuldigte in Untersuchungshaft. (Foto: Zoll)

Entwaffnung von Extremisten 

(ty) Nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) haben die Waffen-Behörden des Freistaats im vergangenen Jahr insgesamt 40 Personen mit extremistischen Ansichten entwaffnet sowie 31 Waffenbesitz-Verbote verhängt. "Die bayerischen Waffen-Behörden unternehmen nach wie vor große Anstrengungen, Extremisten jeglicher Couleur den Zugang zu Waffen zu verwehren", so der Minister. "Sie schöpfen alle verfügbaren rechtlichen Möglichkeiten konsequent aus und gehen jedem Verdacht akribisch nach."

Laut Herrmann haben die für das Waffenrecht zuständigen Landratsämter und kreisfreien Städte im vergangenen Jahr gegen 25 Personen mit extremistischen Bezügen einen Widerruf ihrer waffenrechtlichen Erlaubnisse ausgesprochen – 15 weitere Personen kamen dem Widerruf zuvor, indem sie ihre Erlaubnisse und Waffen freiwillig abgaben. "Insgesamt konnten so im letzten Jahr 140 Waffen entzogen werden", so der Minister. "In 17 Fällen war das eingeleitete Verfahren zum Stichtag 31. Dezember 2024 noch nicht abgeschlossen."  Bei weiteren 36 Personen dauere die Prüfung an, ob die Erkenntnisse für die Einleitung eines Verfahrens ausreichen.

"Darüber hinaus haben die Behörden drei Anträge auf waffenrechtliche Erlaubnis wegen extremistischer Bezüge der Antragsteller abgelehnt, ein Antrag wurde wegen der zu erwartenden negativen Entscheidung zurückgenommen", so Herrmann. Nach Angaben des Innenministers ist die Mehrzahl der entwaffneten Erlaubnis-Inhaber der waffen-affinen "Reichsbürger- und Selbstverwalter-Bewegung" (25), der rechtsextremistischen Szene (zehn) sowie dem Bereich "Delegitimierung des Staates" (4) zuzuordnen. Zudem erließen die Waffen-Behörden gegen ein Mitglied einer so genannten Outlaw-Motorcycle-Gang (Rocker) einen Widerrufs-Bescheid.

Der Grund für die im Vergleich zum Vorjahr etwas niedrigeren Zahlen (2023: 84 Entwaffnungen, 47 Waffenbesitz-Verbote, 145 entzogene Waffen) liegt laut Herrmann in dem konsequenten Vorgehen der bayerischen Behörden in den Vorjahren. "Denn seit Inkraft-Treten des dritten Waffenrecht-Änderungs-Gesetzes im Jahr 2020 haben die Waffen-Behörden bei 180 Personen die waffenrechtlichen Erlaubnisse widerrufen, 112 weitere gaben ihre Erlaubnisse vorher freiwillig zurück; insgesamt wurden in diesem Zeitraum 852 Waffen entzogen und 178 Waffenbesitz-Verbote ausgesprochen. Das ist eine beachtliche Bilanz."

Weil laut Ministerium die Waffen-Behörden ihre rechtlichen Möglichkeiten stringent ausschöpfen, geraten nicht nur Mitglieder extremistischer Vereinigungen in den Fokus, sondern auch Personen, die durch ihr Verhalten – wie beispielsweise durch das Verbreiten entsprechender Inhalte in sozialen Medien – eine erkennbare Tendenz zu Formen des Extremismus aufwiesen. Um extremistische Bezüge zu erkennen, seien die Waffen-Behörden gesetzlich verpflichtet, bei jedem Waffen-Besitzer eine Auskunft sowohl beim Verfassungsschutz als auch bei den jeweiligen Polizei-Dienststellen einzuholen. Dabei bekämen sie nicht nur Erkenntnisse über Personen, die gesichert als Extremisten einstuft seien, sondern auch bereits erste Anhaltspunkte für Bezüge eines Waffen-Besitzers zum Extremismus." 


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