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Weil die Züge im Bereich Pfaffenhofen-Uttenhofen langsamer fahren müssen, kommt es auf der Strecke Ingolstadt–München in den nächsten Tagen zu Verspätungen von bis zu 15 Minuten

(ty/zel) Wegen der Unwetterschäden, die in der vergangenen Nacht entstanden sind, verkehren die Züge im Bereich Pfaffenhofen-Uttenhofen derzeit mit verminderter Geschwindigkeit. Die erforderlichen Maßnahmen zur Beseitigung der Schäden können nach Angaben der Deutschen Bahn durch die aktuellen Wetterverhältnisse erst im Laufe der nächsten zwei bis drei Tage getroffen werden. Bis dahin könne es auf dem Streckenabschnitt München–Ingolstadt zu Verzögerungen von bis zu 15 Minuten kommen. Die Bahn will informieren, sobald weitere Informationen vorliegen.

Mehr als 80 Liter pro Quadratmeter fielen in der Nacht auf heute innerhalb von sechs Stunden im Stadtgebiet von Pfaffenhofen und in Teilen des Landkreises. Die Feuerwehren und das THW hatten an mehreren Einsatzstellen alle Hände voll zu tun. Ein Schwerpunkt lag dabei an der Bahnbaustelle München-Ingolstadt. „Hier drohte an mehreren Stellen der Bahndamm wegzurutschen oder wurde unterspült“, berichtet ein Sprecher der THW-Ortsgruppe Pfaffenhofen. 

Kurz nach 22 Uhr alarmierte die Feuerwehr Uttenhofen den THW-Fachberater zum Bahngleis zwischen Uttenhofen und Rohrbach und nach kurzer Lage-Erkundung vor Ort wurde dann um 22.18 Uhr der Technische Zug alarmiert.  „Eine Baugrube mit einer im Bau befindlichen Unterführung war komplett vollgelaufen und drohte die Gleise zu unterspülen“, schildert das THW die Lage. Mit mehreren Tauchpumpen, die eine Förderleistung von jeweils 1000 bis 3000 Liter pro Minute erbringen, wurde der Pegel kontrolliert gesenkt. Insgesamt wurden auf diese Weisen nach Angaben des THW heute Nacht sage und schreibe fünf Millionen Liter Wasser abgepumpt.


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