Nach einleitenden Worten können Interessierte am 20. Februar zu verschiedenen Themen mit Experten der Arbeits-Gemeinschaft ins Gespräch kommen.
(ty) Die "Arbeitsgemeinschaft solidarischer Hochwasserschutz" (Arge) lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie zentrale Interessens-Gruppen – insbesondere aus der Landwirtschaft – zu einer öffentlichen Informations- und Dialog-Veranstaltung ein. Die Veranstaltung findet laut Arge-Mitteilung am Freitag, 20. Februar, von 18 Uhr bis 20 Uhr, in der Grund- und Mittelschule von Reichertshofen (Pestalozzistraße) statt. Ziel sei es, "Einblicke in die Arbeit und laufenden Projekte der Initiative zu geben und den Austausch mit allen relevanten Akteuren der Region zu den Themen Hochwasserschutz, Starkregen-Management und Trockenheits-Risiken zu vertiefen."
Die Teilnehmer erwarten der Ankündigung zufolge einleitende Worte von Albert Gürtner (FW), Landrat von Pfaffenhofen und Vorsitzender der "Arbeitsgemeinschaft solidarischer Hochwasserschutz", sowie Michael Franken (JWU), Bürgermeister von Reichertshofen und stellvertretender Arge-Vorsitzender. Ebenfalls vor Ort sein werde der Landtags-Abgeordnete Roland Weigert (FW), Mitinitator der Arge und ehemaliger Landrat von Neuburg-Schrobenhausen. Im Anschluss bestehe für die Anwesenden die Gelegenheit, an vier Informations-Stationen mit Fachexperten der Arge ins Gespräch zu kommen.
Präsentiert werden laut Arge-Angaben das geplante Frühwarn-System für Hochwasser und Starkregen,
Maßnahmen gegen Trockenheit im Förder-Projekt "Schwamm-Region" sowie die geplante Unterstützung der Katastrophenschutz-Kräfte durch die "Arbeitsgemeinschaft solidarischer Hochwasserschutz". Außerdem werde die Arge-Geschäftsstelle vorgestellt. Aufgrund begrenzter Kapazität werde um verbindliche Anmeldung bis 16. Februar über die Internet-Seite www.solidarischer-hochwasserschutz.de gebeten. Eine weitere öffentliche Informations-Veranstaltung sei für März in Hohenwart geplant.
Die Arbeits-Gemeinschaft vereint mittlerweile 27 Städte und Gemeinden entlang der Paar aus den vier Landkreisen Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen, Aichach-Friedberg und Landsberg am Lech. Sie repräsentiert nach eigenen Angaben rund 220 000 Einwohner auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratkilometern. Gegründet worden war diese kommunale Allianz als Reaktion auf das Extrem-Hochwasser im Jahr 2024. Man wolle gemeinsam im Einzugsgebiet der Paar ein zukunftsfähiges Schutzsystem gegen die Risiken von Hochwasser, Starkregen und Trockenheit entwickeln. Im Mittelpunkt stünden kooperative Maßnahmen, innovative technische Systeme wie ein KI-gestütztes Frühwarn-System sowie die enge Einbindung der Bevölkerung und regionaler Akteure.
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