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Leserbrief von Waltraud Daniel zum Artikel "Die Umgehung der Dringlichkeit" über die Planungen zur Pfaffenhofener Ortsumfahrung

„Wir sind die Besitzer eines Teils der landwirtschaftlichen Flächen, durch die die Umgehungsstraße geplant ist. Es ist schon interessant, wenn man hört, wer aller zuerst informiert wird und wer entscheiden darf, wenn es um so ein Projekt geht. Es werden alle möglichen Aspekte gebracht, auf was man achten muss, um diese Straße bauen zu können. Das Landschaftsbild und die Natur spielen da auf einmal keine Rolle mehr.

Hat schon mal jemand an die Besitzer der Felder gedacht? Leider nein. Für uns ist es die Grundlage unserer Existenz. Wir bearbeiten diese Felder, um davon leben zu können. Wir haben auch einen Sohn, der unseren Hof weiterhin bewirtschaften möchte.

Dass die Autos immer mehr werden und man die Dörfer entlasten möchte, ist auch für uns verständlich. Wir haben auch oft Probleme, wegen des starken Verkehrs aus unserem Hof auf die Straße zu kommen. Aber Pfaffenhofen muss wachsen, es werden Supermärkte gebaut, es gibt viel Programm in Pfaffenhofen, das auch von den auswärtigen Leuten besucht werden soll.

Die Umgehungsstraße wird die Ortsteile etwas entlasten, aber wir werden immer viel Verkehr haben. Viele Pfaffenhofener pendeln und das macht sich eben auch auf den Straßen bemerkbar. Ich wollte einfach mal, dass Sie auch die Sichtweise der anderen Seite wissen. Wir werden auf jeden Fall für den Erhalt unserer Existenz kämpfen.“

Waltraud Daniel

Artikel zum Thema: Die Umgehung der Dringlichkeit


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