Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Helmut Langer feiert 85. Geburtstag
(ty) Seinen 85. Geburtstag gefeiert hat Helmut Langer, das langjährigste Ehrenmitglied der Fußball-Schiedsrichter-Gruppe von Pfaffenhofen. Langer gehört der hiesigen Unparteiischen-Riege seit nunmehr 60 Jahren an – ursprünglich als Vertreter des früheren SV Steinkirchen, dann für den TSV Reichertshausen. Neben einer Vielzahl von Spielleitungen hat er sich über Jahrzehnte hinweg auch als Schriftführer und Referee-Einteiler ehrenamtlich eingebracht. Michael Seidl, Obmann der Pfaffenhofener Schiris, gratulierte dem Jubilar (Foto oben), überreichte einen Präsentkorb und wünschte vor allem gute Gesundheit für die nächsten Jahre.
Frühlingsmarkt in Geisenfeld
(ty) Aufgrund des Frühlings-Marktes ist der gesamte Innenstadt-Bereich von Geisenfeld am morgigen Sonntag, 26. April, ab 8 Uhr vollständig für den Verkehr gesperrt. Das wurde aus der Stadtverwaltung mitgeteilt. Die An- und Abfahrt für Kirchgänger ist den Angaben zufolge über den so genannten Lehnerberg möglich. Allerdings stünden lediglich eingeschränkt Park-Möglichkeiten zur Verfügung.
"Freuen Sie sich auf zahlreiche Stände mit einem bunten Angebot aus regionalen Produkten, Handwerk, Dekorationen und kulinarischen Spezialitäten", heißt es in der Ankündigung zum morgigen Frühlings-Markt. Ein Highlight sei die Autoschau mit verschiedene aktuellen Fahrzeug-Modellen. Für die kleinen Besucher gebe es ein Karussell. Auf dem Schrannenplatz erwarte die Besucher ein Mittagstisch mit Speisen und Getränken von regionalen Anbietern. Für musikalische Begleitung sorge hier von 11.30 Uhr bis 14 Uhr die Stadtkapelle. Die am verkaufsoffenen Sonntag teilnehmenden Geschäfts öffnen ab 13 Uhr ihre Pforten.
Grünen-Stammtisch in Baar-Ebenhausen
(ty) Zum kommunalpolitischen Stammtisch lädt der Grünen-Ortsverband von Baar-Ebenhausen und Pörnbach für den kommenden Mittwoch, 29. April, ein. Die Veranstaltung findet in die Pizzeria "Da Orlando" an der Werkstraße 35 in Baar-Ebenhausen statt, beginnt um 19 Uhr und steht allen Interessierten ohne Anmeldung zum Zuhören und Mitreden offen. Brigitta Winkelmann informiert laut Ankündigung über die jüngste Sitzung des Gemeinderats von Baar-Ebenhausen. Außerdem informiere sie zusammen mit Bettina Markl, Kreis-Vorsitzende der Partei, über den aktuellen Stand vor der konstituierenden Sitzung des Pfaffenhofener Kreistags.
Problem-Abfall-Sammlungen
(ty) Zur Erinnerung: Wer im Kreis Pfaffenhofen wohnt und in diesem Monat noch kostenlos sowie ziemlich unkompliziert seine so genannten Problem-Abfälle loswerden möchte, der sollte sich einen der nachfolgenden Termine in seinen Kalender eintragen. Denn nach Angaben des Abfall-Wirtschafts-Betriebs des Landkreises (AWP), stehen nächste Woche insgesamt vier Spezial-Termine zur Abgabe von solchen Problem-Abfällen an – und zwar in Ernsgaden, Reichertshofen, Scheyern und Gerolsbach. Weiter geht es dann erst im Mai in Wolnzach und Schweitenkirchen.
Laut AWP findet am kommenden Montag, 27. April, zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr eine Problem-Abfall-Sammlung auf dem Wertstoffhof von Ernsgaden statt sowie anschließend an diesem Tag von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Wertstoffhof von Reichertshofen. Weiter geht es am Dienstag, 28. April, mit Problem-Abfall-Sammlungen von 11.30 Uhr bis 14 Uhr auf dem Wertstoffhof in Scheyern sowie zwischen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr auf dem Wertstoffhof von Gerolsbach.
Wie aus einer offiziellen Termin-Aufstellung des AWP hervorgeht, werden im folgenden Monat dann zwei weitere Problem-Abfall-Sammlungen im Landkreis Pfaffenhofen angeboten. Diese finden beide am Dienstag, 12. Mai, statt. Zunächst können den Angaben zufolge Problem-Abfälle von 11.30 Uhr bis 14 Uhr auf dem Wertstoffhof in Wolnzach abgegeben werden, anschließend zwischen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr auf dem Wertstoffhof in Schweitenkirchen.
"Workers' Memorial Day"
(ty) Ein Zeichen für mehr Arbeitsschutz setzen – egal, ob auf der Baustelle, am Fließband oder im Büro. Am kommenden Dienstag, 28. April, sollen die Beschäftigten im Landkreis Pfaffenhofen um 12 Uhr mittags eine Gedenk-Minute für alle einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind. Dazu hat die Industrie-Gewerkschaft "Bauen, Agrar, Umwelt" (IG-Bau) aufgerufen. Anlass dafür sei der internationale Gedenktag für mehr Arbeitsschutz – der "Workers' Memorial Day".
Die Gewerkschaft appelliert zudem an die Beschäftigten im Kreis Pfaffenhofen, einen "Wo lauern Gefahren?"-Check im Betrieb zu machen. "Es ist wichtig, über die Risiken am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel", sagt Dieter Pangerl, der oberbayerische Vorsitzende der IG-Bau. "Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen", betont er.
Pangerl stellt klar, dass es um die ganze Palette der Risiken im Job gehe: "Um den Sturz von der Leiter und das Ausrutschen mit der Motorsäge genauso wie ums Sanieren von Asbest-Gebäuden. Aber auch um Psycho-Druck – vom hohen Arbeitstempo bis zu Stressfaktoren mit Burnout im Büro", sagt er. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sei Eigenverantwortung gefragt. Passend dazu stehe der "Workers' Memorial Day" in diesem Jahr unter dem Motto: "Sag 'Stopp!', wenn es gefährlich ist."
Zahlen rund ums bayerische Bier
(ty) 510 Jahre ist es her, dass das bayerische Reinheitsgebot zum Bierbrauen erlassen wurde. Der Freistaat ist noch heute ein sehr bedeutendes Land des schmackhaften Gerstensaftes. So hatten 41,6 Prozent aller im vergangenen Jahr in Deutschland ansässigen Braustätten ihren Sitz in Bayern (Vorjahr: 40,9 Prozent). Wie das Landesamt für Statistik auf Grundlage der vom statistischen Bundesamt durchgeführten Biersteuer-Statistik weiter mitteilt, erzielten diese im vergangenen Jahr den höchsten Bierabsatz unter den Bundesländern. Nach Angaben der Behörde wurden im vergangenen Jahr insgesamt 588 Braustätten im Freistaat betrieben – 13 weniger als im Vorjahr.
Der Bierabsatz der bayerischen Brauereien sank im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Prozent von 23,8 Millionen Hektolitern auf 22,5 Millionen Hektoliter. Im bundesweiten Vergleich erzielten die bayerischen Brauereien im vergangenen Jahr damit mengenmäßig zum zwölften Mal in Folge den höchsten Bierabsatz, noch vor ihren nordrhein-westfälischen Kollegen (20,0 Millionen Hektoliter). Zudem konnten sie im abgelaufenen Jahr ihren bundesweiten Anteil mit 29,0 Prozent leicht ausbauen (Vorjahr: 28,8 Prozent). Mit 76,0 Prozent wurde im vergangenen Jahr der überwiegende Teil des bayerischen Bieres (17,1 Millionen Hektoliter) innerhalb des Bundesgebiets verkauft.

Der bayerische Bierabsatz ins Ausland lag bei einer Exportquote von 23,8 Prozent im vergangenen Jahr leicht unter Vorjahres-Niveau (24,6 Prozent). 3,4 Millionen Hektoliter bayerisches Bier wurden im vergangenen Jahr in die anderen Länder der Europäischen Union (minus 1,7 Prozent gegenüber Vorjahr) und 1,9 Millionen Hektoliter Bier in so genannte Drittländer (minus 18,3 Prozent gegenüber Vorjahr) verkauft. Der als "Haustrunk" unentgeltlich und steuerfrei an die Beschäftigten der Brauereien abgegebene Anteil des in Bayern abgesetzten Bieres lag im vergangenen Jahr bei 41 366 Hektolitern (minus 6,3 Prozent gegenüber Vorjahr).
Über das gesamte vergangene Jahr betrachtet, war der höchste Bierabsatz der bayerischen Brauereien in den Monaten Mai (2,1 Millionen Hektoliter), Juni (2,2 Millionen Hektoliter) und Juli (2,4 Millionen Hektoliter) zu verzeichnen. Die stärksten Zunahmen im Bierabsatz des Jahres 2025 verglichen mit dem jeweiligen Vorjahres-Monat wiesen die Monate Januar (plus 2,8 Prozent) und Dezember (plus 2,6 Prozent) auf.





