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Aus dem Fenster geschleudert und von zwei Autos überrollt

(ty) Heute Nacht kurz nach 2 Uhr ereignete sich auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg auf Höhe der Anschlussstelle Hofoldinger Forst ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 76-Jähriger aus Riedering (Kreis Rosenheim) getötet wurde ­– der Mann wurde bei dem Unfall aus dem Autofenster auf die Fahrbahn geschleudert und dann dort liegend von zwei Autos überrollt. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Die Autobahn in Richtung Salzburg war in diesem Abschnitt bis 8.30 Uhr total gesperrt; der Verkehr wurde umgeleitet. 

Aus noch ungeklärter Ursache fuhr ein 64-jähriger Riederinger mit seinem VW Lupo einem vorausfahrenden VW Passat ins Heck. Der Lupo geriet ins Schlingern und kippte auf die Fahrerseite. Dabei fiel der nicht angeschnallte 76-jährige Beifahrer zunächst auf den Fahrer. Als sich der Lupo wieder aufrichtete wurde er aus dem zerbrochenen Fahrerfenster geschleudert und kam auf der zweiten Spur zum Liegen. Ein nachfolgender 56-jähriger Irschenberger konnte mit seinem Audi nicht mehr ausweichen und überrollte den liegenden Mann. Auch ein 44-jähriger Münchner konnte nicht ausweichen und überfuhr den 76-Jährigen mit seinem Mitsubishi.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnte nur noch der Tod des 76-jährigen festgestellt werden. Der Polo-Fahrer wurde per Rettungswagen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein unfallanalytisches Gutachten an.

 

Suizid-Ankündigung: SEK rückt an

(ty) Nach seiner Suizidankündigung ist ein offenbar psychisch kranker Mann heute am frühen Morgen von Spezialkräften der Polizei aus seiner Wohnung in Ruderting (Kreis Passau) geholt worden.  Der 57-Jährige kündigte gestern Abend in einem halbstündigen Telefonat auf der Notrufleitung des Polizeipräsidiums Niederbayern seinen Selbstmord an. Er wolle sich in seiner Wohnung umbringen, sobald er vor Ort Polizei sehe – dazu habe er bereits Messer und eine Schusswaffe bereit gelegt. Da der Mann zu keiner weiteren Kommunikation mit der Einsatzzentrale mehr bereit war, wurde er mit Unterstützung von Spezialkräften gegen 1.15 Uhr in seiner Wohnung überwältigt und – noch bevor er ein bereitgelegtes Messer benutzen konnte – widerstandslos festgenommen. Auch die Einsatzkräfte blieben unverletzt. Die angebliche Schusswaffe wurde nicht gefunden und war vermutlich nur Fiktion. Aufgrund des offensichtlichen psychischen Ausnahmezustands sowie mehrerer in der Wohnung gefundener Abschiedsbriefe wurde der Mann in eine Fachklinik eingewiesen.

 

Alle Signale ignoriert: Unfall auf gesperrter B16

(ty) Derzeit werden Baumaßnahmen auf der B16 zwischen Roßhaupten und Rieden am Forggensee durchgeführt. Die Strecke ist deshalb für den Verkehr komplett gesperrt. Gestern Nachmittag zeigte sich ein 76-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Weilheim-Schongau allerdings von den Straßensperren wenig beeindruckt. Die Sperrgitter auf Höhe Roßhaupten und auf der Tiefentalbrücke umfuhr er und sauste in Richtung Füssen weiter. Rund 700 Meter nach der Abzweigung nach Dietringen waren erneut Sperrgitter mit Warnleuchten auf beiden Fahrbahnen aufgestellt. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit konnte der Motorradfahrer nicht mehr abbremsen und krachte frontal in das Sperrgitter. Er stürzte, zog sich diverse Perllungen und Schnittwunden am gesamten Körper zu und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am Motorrad entstand Totalschaden.

 

22-Jähriger stirbt auf den Gleisen

(ty) Kurz vor dem Bahnhof Weißenburg ist gestern ein 22-Jähriger von einem Zug erfasst und getötet worden. Die Umstände sind noch völlig unklar. Gegen 9.30 bemerkte ein Bahnmitarbeiter den Leichnam auf dem Bahngleis und verständigte sofort die Polizei. Möglicherweise hatte in den Stunden zuvor ein vorbeifahrender Zug den jungen Mann erfasst. Nach den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen ergeben sich keine Hinweise auf Fremdverschulden oder Suizid. Es könnte sich deshalb um einen Unglücksfall handeln. Die Ermittlungen laufen.

 

Unseriöse Partnervermittlung



(ty) Ein junger Mann aus Oberbayern reagierte auf eine Zeitungs-Anzeige aus der Rubrik „Partnersuche“. Es war eine Handynummer in der Annonce angegeben und so schrieb der Mann eine SMS, um Kontakt mit der jungen Dame aufzunehmen. Kurz darauf wurde er von einer anderen Handynummer aus angerufen. Die Frau stellte sich kurz als Partnersuchende vor und die beiden vereinbarten ein Treffen auf halber Strecke in einem Schnellrestaurant. Dort erschien jedoch eine angebliche Freundin der eigentlich erwarteten Frau und erklärte, sie würde für ihre Freundin die erste Kontaktaufnahme durchführen. Sie solle prüfen, ob der Mann vertrauenswürdig sei.

Nach einem einstündigen Gespräch, während dessen sich die Frau Notizen als Gedächtnisstütze in ein Formular schrieb, stellte sie sich als Agentin für Partnervermittlung vor und forderte für ihre Vermittlung 3000 Euro. Als der Mann dies ablehnte, forderte sie 100 Euro Aufwandsentschädigung. Auch dies lehnte der Mann ab. Die Agentin drohte nun mit der Rechtsabteilung der Firma. Als der Mann die Polizei rufen wollte, fuhr die angebliche Agentin mit einem hochwertigen, schwarzen Kombi eilig davon. Die Frau muss sich nun wegen des Verdachts auf Betrug und Nötigung verantworten.





 

34-Jähriger zündet seine Wohnung an 

(ty) Beamte der Nürnberger Polizei nahmen gestern einen 34-Jährigen fest, der in dringendem Verdacht steht, Feuer in einer Wohnung in Nürnberg-St. Peter gelegt zu haben.
Eine Anwohnerin (69) verständigte die Polizei, nachdem ein Mitbewohner des 34-Jährigen die Flammen entdeckt hatte. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte starke Rauchentwicklung in dem Mehrfamilienhaus fest. Die Berufsfeuerwehr räumte das Anwesen und verhinderte ein Übergreifen der Flammen. Verletzt wurde niemand. Das betroffene Zimmer brannte völlig aus; die Wohnung ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Alle übrigen Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 100 000 Euro. 

 Nachdem schnell ein Tatverdacht gegen den 34-Jährigen Mieter geäußert wurde, konnte dieser im Rahmen der Fahndung in Tatortnähe festgenommen werden. Laut Zeugen soll er das Feuer gelegt haben.
Der Beschuldigte muss sich nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung verantworten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft soll er dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage überstellt werden.


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