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Berufsschüler aus Hohenwart, Kirchdorf und Deining rauchten in der Pause eine Kräutermischung und klagten dann im Unterricht über Herzrasen, Schwindel und Übelkeit

(ty) Nach dem Rauchen eines Joints in der Pause klagten gestern drei Schüler der Neuburger Berufschule im anschließenden Unterrichts über Übelkeit, Schwindelgefühle und Herzrasen. Sie begaben sich nach der polizeilichen Aufnahme selbst in ärztliche Behandlung. 

Ein 16-Jähriger aus Kirchdorf, ein 19-Jähriger aus Hohenwart und ein 20-Jähriger aus Deining besuchen zurzeit den Blockunterricht an der Berufschule Neuburg. Gestern gingen die drei während der Pause in die Stadt, dort kauften sie laut Polizei gemeinsam eine Schachtel Zigaretten und Zigarettenpapier. Dem Tabak aus einer Zigarette haben sie dann eine bislang noch unbekannte Kräutermischung beigemischt und daraus anschließend einen Joint gedreht. Diesen haben sie nun gemeinsam verraucht. 

Nach der Pause klagten dann zwei von ihnen während des Unterrichts über Übelkeit, Schwindelgefühle und Herzrasen. Deshalb wurde von der Schulleitung die Polizei verständigt. „Bei der Tatbestandsaufnahme beschuldigten sich der 16-Jährige und der 19-Jährige gegenseitig, die Kräutermischung für den Joint mitgebracht zu haben“, so ein Polizeisprecher. Die leere Verpackung, in der einer von ihnen die Kräutermischung mitgebracht hatte, hatten sie auf dem Weg zu Schule bereits weggeworfen. Im Rahmen einer Durchsuchung konnten bei den drei Jugendlichen auch keine weiteren Betäubungsmittel mehr gefunden werden.

Ein ähnlicher Fall spielte sich im Kreis Eichstätt ab; dort brachen Jugendliche nach dem Genuss einer obskuren Kräutermischung gleich zusammen. Lesen Sie dazu: Was ist da für ein Zeug im Umlauf?


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