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Nach einem Crash gegen 9.15 Uhr in Richtung Süden kurz vor dem Autobahn-Dreieck Holledau kam es zu fünf Folge-Unfällen – insgesamt 160 000 Euro Schaden. Die zeitweise komplett gesperrte Fahrbahn ist inzwischen wieder freigegeben

(ty) Nach einem Crash gegen 9.15 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung München, kurz vor dem Autobahn-Dreieck Holledau, ist es heute Vormittag bei dichtem Verkehr und wegen zu geringem Sicherheitsabstand zu fünf weiteren Verkehrsunfällen gekommen, an denen insgesamt weitere 19 Fahrzeuge beteiligt waren. Insgesamt wurden bei den Folge-Unfällen acht Personen verletzt, wie die Verkehrspolizei berichtet. Einige von ihnen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. An den in die Unfälle verwickelten Fahrzeugen sowie den Einrichtungen der Autobahn entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von knapp 160 000 Euro. Erst kurz vor 13 Uhr konnte die Fahrbahn in Richtung München, die zeitweise komplett gesperrt war, wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Mehrere Streifenfahrzeuge waren nötig, um die einzelnen Unfälle im Stau aufzunehmen. Dabei waren alle drei Spuren der A9 in Richtung München blockiert und der Verkehr konnte nur über den Standstreifen abfließen. Aus diesem Grund kam es bis zur Bergung der zwölf Fahrzeuge, die nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem Rückstau von beinahe 15 Kilometern.

Ausgelöst wurde das Verkehrs-Chaos durch einen Unfall gegen 9.15 Uhr kurz vor dem Autobahn-Dreieck Holledau. Ein 26-jähriger Opel-Fahrer aus dem Kreis Altötting war auf der mittleren Spur in Richtung München unterwegs, als laut Polizei ein bisher unbekannter Pkw-Fahrer mit seinem dunklen Fahrzeug unmittelbar vor dem Opel vom rechten auf die mittleren Spur ausscherte und einen Lkw überholte, der auf der rechten Spur fuhr. Um einen Auffahrunfall zu verhindern, bremste der 26-Jährige seinen Opel stark ab und wich nach rechts aus. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, der nach links in die Mittelleitplanke schleuderte und dann auf der linken Spur zum Stehen kam.

Der Pkw, der diesen Crash ausgelöst hatte und zu dem keine weiteren Angaben vorliegen, fuhr nach Angaben der Polizei ohne anzuhalten in Richtung Süden weiter. Glücklicherweise wurde der 26-jährige Opel-Fahrer nicht verletzt, wie es heißt. Jedoch blockierte sein Wagen die linke Spur und musste vom Abschleppdienst geborgen werden. Der Sachschaden wird auf rund 9000 Euro beziffert.

Aufgrund der gesperrten linken Spur kam es in Richtung München bei dichtem Verkehrsaufkommen nun sehr schnell zu Rückstauungen. „Infolge zu geringen Sicherheitsabstands und gepaart mit der tiefstehenden Sonne kam es dann innerhalb von wenigen Minuten zu insgesamt fünf weiteren Verkehrsunfällen, bei denen weitere 19 Fahrzeuge beteiligt waren“, bericht ein Sprecher der Verkehrspolizei Ingolstadt.


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