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Das Vorurteil, wonach Haustiere aus dem Tierheim stets schwierig sind, bezeichnet man beim Pfaffenhofener Tierschutzverein als Unsinn

(ty) Das Vorurteil ist weit verbreitet: Haustiere aus einem Tierheim sollen stets schwierig sein. „Das ist Unsinn“, sagt Sandra Lob, die Leiterin der Pfaffenhofener Tierherberge – und das unterstreicht man auch beim Tierschutzverein. „Die meisten Tiere kommen zu uns, weil sie ausgebüxt sind und sich danach niemand mehr für sie interessiert. Oder weil in der Familie eine Allergie aufgetreten ist. Oder weil ihre Besitzer sich wegen eines Umzugs oder aus Altersgründen nicht mehr um ihre Haustiere kümmern können.“

Tatsächlich sei nur ein verschwindend kleiner Teil der Tierheim-Bewohner schwierig in der Haltung, so Lob. Und falls doch, dann würden Interessierte vor der Vermittlung ausführlich und ehrlich darüber informiert, falls das Tier sich beispielsweise nicht versteht mit Kindern, mit anderen Haustieren, mit Damen, die einen Hut tragen, oder Herren, die am Stock gehen – solche schwer nachvollziehbaren Abneigungen gibt es nämlich tatsächlich.

„Bevor Sie sich an einen Händler wenden, fragen Sie bei uns nach“, bittet Lob. „Wir haben so viele nette, kuschelige und liebenswerte Tiere, die sehnlichst darauf warten, abgeholt und auf einer privaten Couch Platz nehmen zu dürfen.“ Der kleine Fritz auf unserem Foto hat übrigens schon ein neues Zuhause gefunden. Viele andere Tiere in der Tierherberge Pfaffenhofen hoffen indes noch auf ein neues Herrchen oder Frauchen. Wer Interesse hat, kann sich beim Tierschutzverein Pfaffenhofen unter der Telefonnummer (0 84 41) 49 02 44 melden oder sich unter www.tierschutzverein-paf.de informieren.

 

 


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