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Beim Lernfest am Wochenende hatten die Marktgemeinderäte eine nicht ganz einfache „Außenwette“ zu bestreiten 

(ty) Es war ein Wettlauf gegen die Uhr. Nur knapp fünf Stunden Zeit blieb den Manchinger Markträten auf dem diesjährigen Lernfest in Oberstimm, um die von der Agentur für Arbeit Ingolstadt angebotene Wette zu erfüllen. Immerhin galt es, mindestens 20 typische Vertreter unterschiedlicher Berufe aus der Kelten- und Römerzeit auf der Festbühne zu präsentieren – und zwar ausschließlich solche, die in Manching und Oberstimm auch archäologisch nachgewiesen sind. Als Experte begleitete der Leiter des Kelten Römer Museums Manching, Wolfgang David, den Wettverlauf.

Angeführt von Bürgermeister Herbert Nerb machten sich die amtierenden und ehemaligen Markträte nach kurzer strategischer Absprache auf den Weg ins nahegelegene Museum, um dort in den einzelnen Ausstellungen die notwendigen 20 Berufsbilder zu identifizieren. Schließlich wurden diese den Marktparlamentariern zugeordnet und die typischen Erkennungsmerkmale, wie Kleidung und Werkzeuge, bestimmt.

Nachdem diese in Manching und Oberstimm eingesammelt und per Kleintransporter zum Barthelmarktgelände gebracht waren, stand Punkt 17 Uhr einer erfolgreichen Präsentation nichts mehr im Wege. Stolz präsentierten sich insgesamt 21 Markträtinnen und Markträte – einzeln von Bürgermeister Nerb auf die Bühne gerufen – unter anderem als Bergmann, Landwirt, Töpfer, Schmied, Gerber, Wagner, Sattler, Goldschmied, Druide oder Schiffsbauer.

Begeisterter Jubel brandete auf, als Museumsleiter David die Wette als „gewonnen“ wertete. Agentursprecher Peter Kundinger gratulierte und verriet den Wetteinsatz seines Teams: Er und vier Kollegen werden je einen Tag lang Dienst im Manchinger Seniorenheim beziehungsweise bei der Tafel leisten.

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