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BBV-Kreisobmann Max Weichenrieder kritisiert die zahlreichen geplanten Auflagen für die Landwirte – am Donnerstag Demo beim Treffen der Umweltminister in Augsburg

(ty) Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Umweltminister von Bund und Länder zu ihrer Herbsttagung in Augsburg. Unter dem Vorsitz der bayerischen Ministerin Ulrike Scharf (CSU) werden die Politiker auch viele Themen beraten, die sich massiv auf die Wirtschaftsweise im Ackerbau und die Tierhaltung auf den Bauernhöfen im Freistaat auswirken würden – betont der Bayerische Bauernverband (BBV). Unzähligen Themen stehen auf der Tagesordnung – vom Artenschutz über den Flächenverbrauch bis hin zur Energiewende.

Themen, die auch die bäuerlichen Familienbetriebe im Landkreis Pfaffenhofen direkt oder indirekt betreffen. „Während die Preise zum Beispiel für Milch oder Fleisch seit Monaten im Sinkflug sind, werden von politischer Seite immer neue Vorgaben und Regelungen für Landwirte, Grundeigentümer und Waldbauern auf den Weg gebracht“, kritisiert Max Weichenrieder, der Pfaffenhofener BBV-Kreisobmann. „Gerade im Umwelt- und Naturschutz drohen für die bayerischen Betriebe teils unüberwindliche Hürden aufgestellt zu werden – ohne jeden Sinn und Gespür für die Familien, die von ihrer Arbeit auf dem Hof und auf den Feldern leben wollen und müssen.“

Der Bayerische Bauernverband veranstaltet deshalb am Donnerstag eine Demonstration in Augsburg. Unter dem Motto „Umweltschutz geht nur mit uns Bauern, nicht gegen uns!“ wollen laut BBV rund 1000 Landwirte deutlich machen, dass viele der geplanten Auflagen gerade die bäuerlichen Familienbetriebe hart treffen – mit massiven Auswirkungen auf den gesamten ländlichen Raum, die Infrastruktur sowie die Arbeitsplätze auf dem Land. „Die Umweltminister müssen die Anliegen der Land- und Forstwirte endlich ernst nehmen und von den teils heillos überzogenen und praxisfernen Forderungen Abstand nehmen“, fordert Weichenrieder. „Letztlich wird sonst die bäuerlich geprägte Landwirtschaft in Bayern ans Messer geliefert.“

Auch Bäuerinnen und Bauern aus dem Landkreis Pfaffenhofen wollen sich der Demonstration anschließen, teilt der BBV-Kreisverband mit. Am Donnerstagmorgen fahren sie mit dem Bus nach Augsburg, um bei einer großen Kundgebung gemeinsam mit dem bayerischen Bauernpräsidenten Walter Heidl und dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, Korrekturen von den Umweltministern einzufordern. Aus Sicht der Bauern aus der Region ist das insbesondere bei den Themen Flächennutzung, Auflagenflut und Wasserrahmenrichtlinie dringend notwendig. BBV-Mitglieder sowie Land- und Forstwirte, die an der Demonstration teilnehmen wollen, können sich an die regionale BBV-Geschäftsstelle in Ingolstadt, Telefon (08 41) 49 29 4-19, wenden.


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