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Der hiesige Bundestags-Direktkandidat der AfD, Johannes Huber, wurde auf Platz 13 der bayerischen Liste seiner Partei gewählt – Das stimmt ihn optimistisch und kämpferisch.

(ty) Johannes Huber aus Nandlstadt, Bundestags-Direktkandidat der „Alternative für Deutschland“ im hiesigen Wahlkreis, ist am Wochenende auf Platz 13 der bayerischen Landesliste seiner Partei gewählt worden. Damit ergibt sich nach Einschätzung des AfD-Kreisverbands Freising-Pfaffenhofen bei einem Wahlergebnis von etwa zwölf Prozent im Freistaat „die realistische Chance, dass die AfD einen Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Freising-Pfaffenhofen-Schrobenhausen bekommt“.

Huber ist 30 Jahre alt und wohnt in Nandlstadt. Er ist als Finanzbuchhalter bei einem mittelständischen Unternehmen im Landkreis Freising tätig und hat Diplom-Soziologie an der Katholischen-Universität Eichstätt-Ingolstadt studiert. In der AfD ist er stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands Freising-Pfaffenhofen – und zeigt sich optimistisch, was seine Bundestags-Ambitionen angeht. „Wir haben mit der Wahl auf den Listenplatz 13 eine konkrete Möglichkeit, die liberal-konservativ-patriotische Wende auch in unserer lokalen Heimat zu schaffen“, sagt er.

 

Dafür gelte es jetzt, so Huber weiter, „als einzige echte Alternative zu den Altparteien und deren gescheiterter Euro- und Migrationspolitik den bayerischen Bürgern aufzuzeigen, dass dies nicht mehr alternativlos ist“. Huber wörtlich: „Die AfD hält nämlich, was die CSU und Merkel versprechen.“ 

Im Hinblick auf die heiße Phase des Bundestags-Wahlkampfs betont Huber, dass die Politik der AfD geprägt sei vom Erhalt der Familie „als Keimzelle der Gesellschaft“. Daher wolle man eine Willkommenskultur für Kinder fördern. „Anstelle der bisherigen katastrophalen Politik der grenzenlosen Migration von so genannten Flüchtlingen, die in Wahrheit illegale Einwanderer sind, wollen wir mit dem Familiensplitting einen Anreiz als Steuerentlastung erreichen sowie mit der stärkeren Anrechnung der Erziehungsleistung die Renten der Familien absichern.“ Das, so Huber, sei wirkliche soziale Gerechtigkeit.

 

Huber stellt den bayerischen Bürgern „mehr Mitbestimmung auf die Politik in Deutschland“ in Aussicht. „Wir sind uns einig, dass wir mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild mit bundesweiten Volksabstimmungen brauchen“, sagt er. „Wir müssen den Bürgern aber auch das Recht geben, den Abgeordneten auf die Finger zu schauen und Gesetze zu verändern oder komplett abzulehnen.“ Das führt seiner Meinung nach zum sorgfältigen Arbeiten in den Parlamenten und damit werde der Bürgerwille endlich auch umgesetzt.

Im Bundestag würde Huber nach eigener Aussage den Einsatz deutscher Streitkräfte für fremde Interessen strikt ablehnen und sich für eine Abschaffung der Russland-Sanktionen stark machen. „Mit der Schein-Alternative Schulz und der kriminellen Merkel wird es keine Koalition geben“, proklamiert er und prophezeit: „Im Bundestag werden wir aber einen Untersuchungsausschuss einrichten, der die täglichen Rechtsbrüche bei der Anerkennungspraxis von Asylbewerbern klärt als auch die Öffnung der deutschen Grenze im Herbst 2015 unter die Lupe nimmt, für die es bis heute keine öffentlich einsehbare Direktive der Bundesregierung gibt.“

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