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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Designierter Präsident

(ty) Anlässlich der Generalversammlung des Verbands der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC) wurde Professor Thomas Bauer (Foto oben), Aufsichtsrats-Vorsitzender der in Schrobenhausen ansässigen Bauer-AG und Mitglied des Präsidiums des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, zum "Ersten Vizepräsident" gewählt. In dieser Funktion gilt er als designierter Präsident und wird dem amtierenden FIEC-Präsidenten, Kjetil Tonning aus Norwegen, nach Ablauf von dessen Amtszeit im Sommer kommenden Jahres nachfolgen.

"Gerne übernehme ich dieses Amt in einer für Europa schwierigen Zeit", so Bauer. "Auch die Bauwirtschaft der europäischen Länder hatte in den letzten Jahren schwierige Herausforderungen zu meistern, da zu unterschiedlichen Themen in den Ländern natürlich unterschiedliche Interessen bestehen. Auch gab es in einigen Regionen Europas massive Krisen am Bau, die einheitliche Positionen in der Politik schwer machten." Bauer versicherte: "Ich werde meinen Beitrag leisten, damit sich die Zusammenarbeit im Baubereich wieder stabiler entwickelt."

Thomas Bauer ist bereits seit 2017 Mitglied des FIEC-Präsidiums und leitet dort den Bereich Wirtschaft und Recht. Die FIEC hat aktuell 31 Mitgliedsverbände in 27 europäischen Ländern und vertritt als Dachverband die Interessen der europäischen Bauwirtschaft gegenüber den europäischen Institutionen (Kommission, Rat und Parlament). Außerdem vertritt die FIEC die Arbeitgeber-Seite im europäischen sektoralen sozialen Dialog für den Bausektor.

Mit Blick auf die im Juli dieses Jahres beginnende neunte europäische Legislaturperiode (2019 bis 2024) hat die FIEC anlässlich ihrer Generalversammlung ihre europapolitischen Prioritäten in einem eigenen Manifest vorgestellt. Darin spricht sie sich unter anderem für mehr Bau-Investitionen in Europa, für den digitalen Wandel in der europäischen Bauwirtschaft sowie für ein sozialverträgliches und nachhaltiges Europa aus.

Nicht vergessen: Müllgebühren werden fällig!

(ty) Der Abfallwirtschafts-Betrieb des Landkreises Pfaffenhofen (AWP) weist noch einmal darauf hin, dass die zweite Rate der Abfall-Entsorgungs-Gebühren für dieses Jahr am 15. Juli fällig. Soweit dem AWP kein Sepa-Lastschrift-Mandat vorliegt, hat der Gebühren-Schuldner fristgerecht zu den Fälligkeitsterminen – 15. Februar und 15. Juli – eines jeden Jahres die Gebühren an den AWP zu entrichten. Bei Gebühren-Zahlern mit entsprechendem Lastschrift-Mandat werden die fälligen Gebühren wie bisher vom Konto abgebucht.

Die Fälligkeit und die Gebührenhöhe ergeben sich aus dem Jahres-Gebührenbescheid 2016 beziehungsweise den danach ergangenen Bescheiden. Für bargeldlose Zahlungen ist folgende Bankverbindung zu nutzen: Sparkasse Pfaffenhofen/Ilm, BIC: BYLADEM1PAF, IBAN: DE39 7215 1650 0008 0122 70. Bareinzahlungen werden in der Geschäftsstelle des AWP (Raiffeisenstraße 19) in Pfaffenhofen während der Öffnungszeiten angenommen. Bei Nichtbeachtung der Fälligkeitsfrist wird der geschuldete Betrag zuzüglich entstehender Nebenkosten erhoben.

Auf dem Gebühren-Konto des Abfallwirtschafts-Betriebs im Kreis Pfaffenhofen (AWP) werden demnächst Zahlungs-Eingänge in Höhe von knapp 3,62 Millionen Euro erwartet. Das teilte Werksleiterin Elke Müller auf Anfrage unserer Zeitung mit. Laut Müller sind aktuell im Landkreis insgesamt knapp 40 000 gebührenrelevante Abfall-Behälter ausgegeben. Der Klassiker ist dabei die 80-Liter-Restmülltonne, davon stehen im Landkreis rund 29 680 Stück. Wir haben in einem ausführlichen Hintergrund-Bericht wichtigsten Infos für Gebühren-Zahler zusammengefasst und erklären, warum sich die Preise nächstes Jahr ändern: Die Müllgebühren werden fällig: Alles, was Sie darüber wissen sollten

Von "MusiKids" bis Samba-Gruppe

(ty) Das volle Programm und ihr gesamtes Angebot – von den jüngsten "MusiKids" ab zwei Jahren bis zur Samba-Gruppe, vom Akkordeon über Klavier, Klarinette, Hackbrett bis Saxophon – präsentierte die städtische Musikschule von Pfaffenhofen am Samstag bei ihrem Tag der offenen Tür.  "Viele Interessierte hörten gern zu und informierten sich über den Unterricht – und einige Eltern meldeten ihre Kinder spontan fürs kommende Schuljahr an", so lautete heute das positive Fazit aus der Stadtverwaltung.

Zum Auftakt gaben am Vormittag die Bläserklassen 5 und 6 der Georg-Hipp-Realschule unter der Leitung von Sabine Stapel, die Jugendstadtkapelle sowie der Spielmannszug mit ihrem Leiter Manfred Leopold ein Standkonzert auf dem Kirchplatz. Anschließend lockte Schlagzeug-Lehrer Wolfram Winkel mit seiner Samba-Gruppe die Besucher ins Haus der Begegnung, wo es bis zum frühen Nachmittag ein wechselndes Programm gab.

Die verschiedenen Ensembles spielten im Foyer, die jüngsten Schüler zeigten im Theatersaal, was sie gelernt haben, und in verschiedenen Räumen luden Lehrkräfte zum Schnupperunterricht und zum Ausprobieren diverser Instrumente ein. An einem Infostand gab es Wissenswertes über Anmelde-Möglichkeiten, Gebühren oder Leih-Instrumente. Für die Bewirtung sorgte der Elternbeirat im Musikschul-Café. 

Nicht nur im und am Haus der Begegnung, sondern auch vor dem Rathaus spielte am Samstagvormittag die Musikschule auf: "Musik am Markt", so lautet das Motto beim "Sommer in der Stadt", dem aktuellen Unterhaltungs- und Aktionsprogramm rund um den samstäglichen Wochenmarkt. Weitere Infos zum "Sommer in der Stadt" lesen Sie hier: Die Pfaffenhofener City lockt: Etliche Events bei "Sommer in der Stadt"

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Bistum schafft Wohnraum

(pba) Bezahlbarer Wohnraum wird in Augsburg auch für Studentinnen und Studenten immer knapper. Aus diesem Grund hat das Bistum Augsburg, zu dem auch der Landkreis Pfaffenhofen gehört, das bestehende Studenten-Wohnheim "Haus Edith Stein" im Augsburger Uni-Viertel um einen Anbau mit 54 neuen Appartements erweitert. Am Mittwoch, 10. Juli, wird der neue Gebäudeteil mit einen Festakt im Innenhof des Wohnheims eingeweiht und von Generalvikar Harald Heinrich gesegnet, wie heute gemeldet wurde.

Gut zwei Jahre haben die Bauarbeiten an der Salomon-Idler Straße 27 und 27a, gedauert. Sie wurden vom St.-Ulrichswerk betreut und gesteuert. Neben Studenten-Appartements, von denen je sieben Einheiten zu einer Wohngruppe mit einer gemeinsamen Wohngruppe zusammengefasst sind, befinden sich in dem Anbau auch zwölf Zwei- bis Dreizimmer-Wohnungen und eine Tiefgarage mit 23 Stellplätzen.

Die Wohnungen werden bereits seit dem 1. Dezember vergangenen Jahres genutzt, die Studenten-Appartements wurden am 1. April dieses Jahres bezogen. Verwaltet wird das Studentenwohnheim Haus Edith Stein von der Kolping-Stiftung Augsburg. Ebenso wie das bereits bestehende Wohnheim-Gebäude ist auch der Neubau an die Katholische Hochschulgemeinde angebunden.


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