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Ab Dienstag rollt der Verkehr auf dem 33 Kilometer langen Autobahn-Abschnitt zwischen Pastetten und Heldenstein, der die B12 entlasten soll.

(ty) Ab dem kommenden Dienstag, 1. Oktober, rollt der Verkehr auf der dann freigegebenen 33 Kilometer langen Neubau-Strecke der A94 zwischen den Anschlussstellen Pastetten und Heldenstein. Die bekannt unfallträchtige Bundesstraße B12 soll durch den neuen Autobahn-Abschnitt vom Transitverkehr entlastet werden. Diese Baumaßnahme hat auch organisatorische Veränderungen bei der Polizei zur Folge, wie aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord mitgeteilt und erläutert wurde.

Durch die Verkehrsfreigabe der verlängerten A94 erweitert sich der Zuständigkeits-Bereich der bisherigen Autobahnpolizei-Station (APS) Hohenbrunn um 18 Kilometer. Sie endet nun an der Anschlussstelle Dorfen. Im weiteren Verlauf bis Heldenstein obliegt die polizeiliche Betreuung des neuen Streckenabschnitts der A94 der Autobahnpolizei-Station Mühldorf. Die bereits bestehende örtliche Zuständigkeit der Autobahnpolizei Hohenbrunn für den westlichen Abschnitt der A94 zwischen München-Steinhauen und Pastetten (27,4 Kilometer) bleibt erhalten, erklärte das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord.

Durch den neu hinzugekommenen Dienstbereich sind den Angaben aus dem Polizeipräsidium zufolge nun Anpassungen der verkehrspolizeilichen Aufbau- und Ablauf-Organisation notwendig. Mit Zustimmung des bayerischen Innenministeriums werde zum 1. Oktober die bislang der Verkehrspolizeiinspektion Freising nachgeordnete Autobahnpolizei-Station Hohenbrunn zur eigenständigen Verkehrspolizeiinspektion Hohenbrunn erhoben. Das verkehrspolizeiliche Aufgabenspektrum, das bislang die Autobahnpolizei-Station erfüllt habe, werde künftig von der Verkehrspolizeiinspektion weitergeführt. 

Darunter fallen der Wach- und Streifendienst, die technische Verkehrs-Überwachung, Abstands-Messungen, Schwerverkehrs-Kontrollen, Lotsungen sowie die Begleitung von Schwer- und Großraum-Transporten. Der Gefahrgut-Trupp des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord mit präsidialweiter Zuständigkeit bleibe unverändert bei der Verkehrspolizeiinspektion Hohenbrunn angesiedelt. "Ein Mehrwert ergibt sich aus der Neuerrichtung einer Schwerlast-Kontrollgruppe", heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. "Diese wird auf den stark frequentierten Autobahnen 94 und 99 im Einsatz sein."

Zur Nutzung von Synergie-Effekten übernehme die Verkehrspolizeiinspektion Hohenbrunn künftig auch die Aufgabe der technischen Verkehrs-Überwachung im Bereich Dorfen, die bisher durch die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Freising erfolgt sei. "Die Herausforderungen auf dem verkehrspolizeilichen Sektor steigen stetig an", so ein Polizei-Sprecher. Um diesen auch auf der Autobahn-Ausbaustrecke gewachsen zu sein, sei die Autobahnpolizei-Station Hohenbrunn "im Zuge fortlaufender, strategischer Personalverteilungs-Maßnahmen" des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord "personell adäquat aufgestockt" worden.


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