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Die Kundgebung beginnt um 14.15 Uhr vor dem Hopfenmuseum, anschließend soll es einen Demonstrationszug geben.

(ty) Unter dem Motto "Wir streiken, bis ihr handelt!" findet am morgigen Freitag, 4. Oktober, erstmals auch in Wolnzach eine Veranstaltung der "Fridays For Future"-Bewegung statt. Es geht, wie bei etlichen anderen Demos auf der ganzen Welt, um die zentralen Forderungen nach mehr Klimaschutz und nach einer konsequenten Klimapolitik. Laut einer von Benedikt Schmitz, Micha Lohr und Annabell Höckmeier herausgegebenen Pressemitteilung beginnt die Aktion in Wolnzach um 14.15 Uhr auf der Klosterstraße vor dem Hopfenmuseum. Ein Demonstrationszug führe dann über die Preysing-, Ziegel- und Kapuzinerstraße.

"In vielen Städten gehen auch diese Woche wieder zehntausende, vor allem junge Menschen auf die Straße, um gegen die weiterhin fehlende Handlungs-Bereitschaft der Politik in Bereichen der Umwelt- und Klimapolitik zu demonstrieren", heißt es von den hiesigen Organisatoren. Die Demonstrierenden fordern im Zuge der mittlerweile globalen "Fridays For Future"-Bewegung unter anderem die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels zur Begrenzung der Klima-Erwärmung sowie, konkret für Deutschland, den Kohle-Ausstieg bis zum Jahre 2030. "Unsere Forderungen sind klar und die Wissenschaft steht hinter uns – es fehlt nur noch eine Politik, die endlich handelt!"

Inspiriert von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, so heißt es weiter, "gehen seit Monaten junge Menschen in ganz Deutschland und weltweit auf die Straße". Gruppen aus allen Generationen hätten sich den Protesten angeschlossen, zum Beispiel "Parents For Future" und "Scientists For Future". Bei der bisher größten internationalen "Fridays for Future"-Demonstration am 20. September seien weltweit mehr als vier Millionen Menschen auf die Straße gegangen, wird betont. Allein in Deutschland gebe es bereits gut 500 aktive Ortsgruppen der Bewegung.

Auch auf dem Pfaffenhofener Hauptplatz waren am 20. September, wie berichtet, mehrere hundert Demonstranten im Rahmen der "Fridays For Future"-Bewegung zum Klima-Streik zusammengekommen, um ihrer Sorge Ausdruck zu verleihen sowie um die Politiker unter Druck zu setzen und zu schnellerem Agieren zu bewegen. Auf der Bühne forderten gut zwei Dutzend Redner – vom Schüler bis zum Rentner – zum Handeln auf. Das örtliche Jugendparlament kündigte dabei sogar an, den Klima-Notstand ausrufen zu wollen. 


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