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Ab September sind auf dem Pfaffenhofener Friedhof auch so genannte Baumbestattungen möglich

(ty) Ab Herbst dieses Jahres werden am Pfaffenhofener Friedhof Baumbestattungen möglich sein. Damit möchten die Stadtwerke Pfaffenhofen eine zusätzliche, naturverbundene Form der Beisetzung schaffen, wie jetzt mitgeteilt wird. Ab April soll mit den Vorbereitungen einer Teilfläche nahe der Aussegnungshalle für etwa 100 Baumgräber begonnen werden.

Die Kosten für eine letzte Ruhestätte unter einem Baum belaufen sich nach Angaben der Stadtwerke bei einer Ruhefrist von zehn Jahren auf 690 Euro. Darin enthalten sind das Grabrecht mit Grabplatte, das Setzen der Platte, die Pflege sowie ein Anteil für einen zentralen Gedenkstein. Bestellen kann man die Gräber ab 1. Juli, Beerdigungen sind dann ab September möglich. Weitere Informationen gibt es im Kundencenter der Stadtwerke unter Telefon (0 84 41) 40 52 – 32 20 oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Eine Baumbestattung setzt die Einäscherung des Verstorbenen voraus, wie betont wird. Die Asche werde am Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Dazu werde eine spezielle Urne verwendet, die von der Natur rasch abgebaut wird. Der Ablauf einer Baumbestattung ähnle der Feuerbestattung. „Der Verstorbene wird in das Krematorium überführt und eingeäschert. Anschließend wird die Urne dem Friedhof überbracht. Danach ist es den Hinterbliebenen überlassen, die Beerdigung zu gestalten“, heißt es von den Stadtwerken.

Ein Vorteil für die Angehörigen bei der Baumbestattung: Bei Urnen-Baumgräbern entfällt die Grabpflege. An jeder Grabstelle wird eine einheitliche, helle, kleine Grabplatte liegen. Diese könne auf Wunsch beschriftet werden. Für Blumen und Kerzen stehe ein Gedenkstein zur Verfügung.

Naturbestattungen unter Bäumen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, wie die Stadtwerke in diesem Zusammenhang mitteilen. „Für viele Angehörige bieten sie eine würdevolle Art der Erinnerung an Ihre Liebsten. Kein Wunder, schließlich sind viele unserer Brauchtümer mit dem Baum verbunden: Das reicht vom Baum, der zur Geburt eines Kindes zu pflanzen ist, über den Maibaum, den Weihnachtsbaum, unter dem man feiert, bis zum Richtbaum, der zur Feier eines neu errichteten Hauses auf dem Dachstuhl aufgesetzt wird. Die Baumbestattung reiht sich hier ein.“

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