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Hier ist Platz für rund 100 Leute. BRK-Helfer haben die notwendigen Vorbereitungen getroffen und die Aufbau-Arbeiten erledigt. 

(ty) Teile des Hotels "Alea" in Pfaffenhofen sowie die Zweifach-Turnhalle an der Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen werden als zusätzliche Notunterkünfte für Kriegs-Flüchtlinge aus der Ukraine bereitgestellt. Das war bekanntlich aus dem Landratsamt mitgeteilt worden. Am gestrigen Samstag rückten ehrenamtliche Einsatzkräfte des hiesigen BRK-Kreisverbands an der Realschule an, um die Halle entsprechend vorzubereiten. "Die Halle bietet Platz für rund 100 Flüchtlinge", ließ BRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Werner heute wissen.

Nachdem von Seiten des Landkreises am Freitag entschieden worden war, zusätzlich zum Hotel Hallertau in Wolnzach und zum Hotel "Alea" in der Kreisstadt eine weitere Unterkunft für die Aufnahme von Kriegs-Flüchtlinge vorzubereiten, hatten sich die Ehrenamtlichen vom Roten Kreuz nach den Worten von Werner noch am Freitag an die Planung gemacht. "Sie besichtigten am Freitagabend die Halle und begannen am Samstagvormittag mit den Aufbau-Arbeiten", berichtet er. Dabei sei dem BRK eine schon vorab erstellte Planung zugute gekommen, "die man schon erstellt hatte und so quasi nur aus der Schublade holen musste".

Die Halle biete Platz für rund 100 Flüchtlinge, so Werner. Besonderen Wert legte man nach Angaben des BRK-Kreisverbands auf eine Unterteilung der Hallenfläche, um so unter anderem Spielmöglichkeiten für Kindern, einen eigenen Essens-Bereich, aber auch Platz für psychosoziale Betreuung zu schaffen. Mit dieser zusätzlichen Unterkunfts-Möglichkeit sei man seitens des Landkreises dafür gerüstet, dass kein ankommender Flüchtling ohne Dach über dem Kopf oder ohne Versorgung bleiben müsse. Allerdings, so hatte Landrat Albert Gürtner (FW) betont: "Die Zweifach-Turnhalle soll bei der Unterbringung von Kriegs-Flüchtlingen nur als Ersatz-Möglichkeit beziehungsweise als letztes Mittel zum Einsatz kommen."

Neben dem Aufbau der Turnhallen-Unterkunft ist das Rote Kreuz laut Werner hier auch für den laufenden Betrieb und für die Essens-Versorgung zuständig – sowie außerdem für die Essens-Versorgung der im Hotel "Alea" aufgenommenen Ukraine-Flüchtlinge. "Hier kommt uns die Ausrufung des Katastrophenfalls zugute, die es unseren Helfern ermöglicht, eine bezahlte Freistellung von den Arbeitsplätzen zu beantragen", berichten Benedikt Weltge und Iris Morgenstern, die den BRK-Einsatz leiten. Neben diesen Tätigkeiten unterstützt das BRK laut Herbert Werner das Landratsamt bezüglich der Ukraine-Flüchtlinge schon seit geraumer Zeit in medizinischen Fragen und bei der Durchführung von Corona-Tests.

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