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Kripo ermittelt nach Feuer in Einfamilienhaus. Brandherd war offenbar ein Ethanol-Ofen im Wohn- und Essbereich. Schaden: 100.000 bis 150.000 Euro.

(ty) Schwere Verletzungen hat am gestrigen Abend ein 51-Jähriger durch eine Stichflamme in einem Einfamilienhaus in Hohenkammer (Landkreis Freising) erlitten. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord heute mitteilte, geriet das Gebäude in Brand. Die Tochter des Mannes trug ebenfalls Verletzungen davon, auch sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der durch das Feuer entstandene Sachschaden wurde nach ersten Schätzungen in einer Größenordnung zwischen 100 000 und 150 000 Euro angesiedelt. 

Gegen 19.20 Uhr sei bei der Einsatz-Zentrale die Meldung über das am Keltenweg in Brand stehende Einfamilienhaus eingegangen. Als die Rettungskräfte eintrafen, drang nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord bereits dichter Rauch aus dem Erdgeschoss des Gebäudes. Den angerückten Feuerwehrleuten sei es aber rasch gelungen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen sowie zu löschen. Als Brandherd konnte nach Auskunft der Kriminalpolizei-Inspektion aus Erding allem Anschein nach ein Ethanol-Ofen im Wohn- und Essbereich des Hauses ausgemacht werden.

Diesen Ofen wollte der 51 Jahre alte Hauseigentümer nach Erkenntnissen der Kriminalbeamten gerade anzünden, als ihm eine große Stichflamme entgegenschlug. Der Mann habe sich schwere Verbrennungen sowie ein Inhalations-Trauma zugezogen. Er sei vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht worden. Die Tochter habe eine Rauchgas-Intoxikation erlitten; auch sie sei zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei-Inspektion aus Erding laufen.


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