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Arbeitslosen-Quote beträgt hier momentan 1,9 Prozent. Für die gesamte Region 10 liegt der Wert nun bei 2,4 Prozent.

(ty) "Unter Berücksichtigung der zahlreichen negativen Begleitumstände, wie Ukraine-Krieg, Inflation, Preissteigerungen und nach wie vor nicht in allen Bereichen stabilen Lieferketten, kann das Dezember-Ergebnis unseres regionalen Arbeitsmarktes als durchaus zufriedenstellend eingestuft werden", fasst Johannes Kolb, der Leiter der Arbeitsagentur in Ingolstadt die Situation in der Region 10 zum Jahreswechsel zusammen. Die Gesamtentwicklung des Jahres setzte sich seinen Worten zufolge im Dezember fort. "Auch der witterungsbedingte saisonale Anstieg der Arbeitslosigkeit fällt bislang moderat aus."

Zum Ende des vergangenen Jahres beziehungsweise Monats waren in der Region 10 – also im Stadtgebiet von Ingolstadt sowie in den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen – insgesamt 6988 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet dies nach Behörden-Angaben einen vor allem jahreszeitlich bedingten Anstieg um 261 Arbeitslose. Der Zuwachs um 929 Beschäftigungs-Suchende gegenüber Dezember 2021 beschränke sich überwiegend auf den Bereich der Grundsicherung. "Die Arbeitslosen-Quote pendelt sich bei guten 2,4 Prozent ein." Vor Jahresfrist lag sie bei 2,1 Prozent.

Insgesamt 4294 offene Arbeitsstellen, 321 weniger als im November, aber 204 mehr als noch ein Jahr zuvor, waren den Vermittlungs-Fachkräften im zu Ende gegangenen Monat in der Region zur Besetzung gemeldet. "Die Deckung des Kräfte- und Fachkräfte-Bedarfes bleibt auch 2023 ein ganz zentrales Thema", sagt Kolb.

Ein wichtiges Datum für die Job-Center in der Region sei die Einführung des Bürgergeldes zum 1. Januar 2023 gewesen. "Für diejenigen, die bis jetzt Leistungen zur Grundsicherung beziehen, bringt diese Reform eine Reihe grundlegender Verbesserungen", heißt es aus der Arbeitsagentur. "Die Grundsicherung wird weiterentwickelt und an die Veränderungen des Arbeitsmarktes sowie die Lebensumstände der Menschen angepasst."

Mit dem Bürgergeld werden, so die Behörde weiter, "die dauerhafte Integration in Arbeit und die Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen durch Qualifizierung und Berufs-Ausbildung stärker in den Fokus gerückt". Mit der Einführung des Bürgergeldes zu Jahresbeginn erhöhten sich auch die Regelsätze. Lesen Sie dazu auch: Mehr Wohngeld ab 2023: Das sollten die Bürger aus dem Kreis PAF dazu wissen

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Pfaffenhofen ist zum Ende des Jahres 2022 etwas angestiegen. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen hat sich um elf auf 1427 erhöht. Gegenüber dem Dezember des Vorjahres bedeutet dies einen Zuwachs um 80. Die Arbeitslosen-Quote verbleibt wie im November 2022 bei 1,9 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent). Das Arbeitsplatz-Angebot umfasst 1072 offenen Stellen und damit 26 weniger als im Vormonat. Im Dezember 2021 waren 1071 offene Stellen gemeldet.

Im Stadtgebiet von Ingolstadt hat sich die Zahl der arbeitslosen Menschen im Dezember um 13 Personen auf insgesamt 2690 Betroffene leicht erhöht (Vorjahr: 2461 Personen). Die aktuelle Arbeitslosen-Quote für die Schanz liegt weiterhin bei 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent). Aktuell gibt es in Ingolstadt 1358 gemeldete unbesetzte Stellen, das sind 136 weniger als im Vormonat.

Im Kreis Neuburg-Schrobenhausen ist die Arbeitslosen-Quote mit 2,5 Prozent im Dezember gegenüber dem Vormonat November um 0,2 Punkte angestiegen (Vorjahr: 1,8 Prozent). Zum Stichtag wurden 1432 Personen als arbeitslos gezählt, das sind 113 mehr als im Vormonat und 367 mehr als noch vor einem Jahr. 760 Arbeitsstellen sind als vakant gemeldet: 74 weniger als im Vormonat, 24 mehr als vor Jahresfrist.

Im Landkreis Eichstätt stieg die Arbeitslosigkeit zum Ende des Jahres – auch saisonal bedingt – an. Zum Stichtag waren hier 1439 Personen auf Arbeitssuche: 124 mehr als im Vormonat, 253 mehr als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosen-Quote beträgt für Ende Dezember 1,9 Prozent (Vormonat: 1,7 Prozent, Vorjahr: 1,5 Prozent). 1104 Arbeitsstellen – 85 weniger als im November – sind den Vermittlungs-Fachkräften als vakant gemeldet.


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