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Die Freisinger Polizei hatte es heute in aller Frühe mit zwei Männern zu tun, die die Beamten ganz schön auf Trab gehalten haben – beiden dürfte nun Ärger ins Haus stehen

(ty) Mit zwei etwas speziellen Zeitgenossen hatte es die Freisinger Polizei heute in aller Frühe zu tun. Ein Radler war mit 1,8 Promille gestürzt und auf den Kopf gefallen, wollte sich aber vor Ort nicht behandeln lassen. Ein Zeuge des Geschehens beleidigte die Beamten, wollte die Abfahrt des Streifenwagens in Richtung Krankenhaus stoppen und tauchte dann auch noch in der Notaufnahme auf, um die Blutentnahme bei dem gestürzten 30-jährigen Radler zu behindern. Aber der Reihe nach.

Heute früh gegen 1 Uhr fuhr ein 30-jähriger Freisinger nach Zeugenaussagen auf der linken Seite der Thalhauser-Straße stadteinwärts. Aus unbekannter Ursache stürzte er alleinbeteiligt und schlug mit dem Kopf am Teer auf. Ein Atemalkoholtest ergab 1,8 Promille, woraufhin der 30-Jährige als Beschuldigter wegen Trunkenheit im Straßenverkehr belehrt wurde. Daraufhin änderte der Mann zunächst seine Aussagen – und gab jetzt an, dass er sein Fahrrad geschoben hätte und gestolpert sei.

Die ärztliche Behandlung vor Ort – es waren laut Polizei deutliche Schürfwunden am Kopf, Hand und Kniebereich sichtbar – verweigerte der Mann. Ebenso verweigerte er jegliche polizeiliche Maßnahme und Kooperation. Aufgrund des Verdachts auf Nachtrunk wurden durch die Staatsanwaltschaft zwei Blutentnahmen angeordnet. Diese mussten unter Androhung unmittelbaren Zwangs im Klinikum Freising durchgeführt werden, wie ein Polizeisprecher berichtet.

Der 28-jährige Zeuge des Geschehens gab erst nach wiederholter Belehrung seine Personalien an und begann während der Unfallaufnahme, die Beamten übelst zu beschimpfen und beleidigen. Dem daraufhin ausgesprochenen Platzverweis kam der 28-Jährige nicht nach, schlug sogar auf das Polizeiauto, wobei allerdings kein Schaden entstand. Die Abfahrt des Streifenwagens, um den gestürzten Radfahrer ins Klinikum zu bringen, versuchte er zu behindern –tauchte dann sogar in der Notaufnahme auf und versuchte dort noch, die Blutentnahme zu behindern. Den 28-Jährigen erwartet nun auf Grund seiner vielfältigen – gegenüber den Beamten geäußerten und hier nicht wiedergegebenen – Beleidigungen eine Strafanzeige.


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