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Der Fahrer eines Kleintransporters musste auf der Autobahn bei Lenting dem Rad ausweichen – der Sprinter krachte durch das Manöver in die Leitplanke und kippte um

(ty) Weil der 67-jährige Fahrer eines Kleintransporters heute Vormittag auf der Autobahn bei Lenting einem Lkw-Reifen ausweichen musste, kippte er mit seinem Fahrzeug um. Der 67-Jährige sowie ein 56-jähriger Mercedes-Fahrer wurden nach Angaben der Verkehrspolizei bei dem spektakulären Unfall leicht verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Der 67-Jährige aus dem Raum Kitzingen war gegen 9.30 Uhr auf der A9 in Richtung München unterwegs, als er auf Höhe der Anschlussstelle Lenting einem Lkw-Reifen ausweichen musste. Dieser hatte sich von einem Sattelzug gelöst, dessen Fahrer nach einem entsprechenden Geräusch bereits auf dem Standstreifen anhalten wollte. Kurz bevor der 53-jährige Bulgare nach eigenen Angaben seinen Laster zum Stehen bringen konnte, löste sich an der Zugmaschine ein Reifen der Antriebsachse und rollte quer über die Autobahn.

Um einen Zusammenstoß mit dem Reifen zu verhindern, lenkte der 67-jährige Sprinter-Fahrer nach links und prallte in die Mittelleitplanke. Von dort wurde der Kleintransporter wieder zurückgeschleudert und kippte schließlich auf die Fahrerseite. Zwei nachfolgende Autos mussten wegen des querliegenden Transporters eine Vollbremsung einleiten, wobei es noch zu einem leichten Kontakt der beiden Fahrzeuge kam.

Bei dem Unfall wurden nach Angaben der Polizei der 67-jährige Fahrer des Kleintransporters sowie ein 56-jähriger Mercedes-Fahrer leicht verletzt. Beide mussten in umliegende Krankenhäuser abtransportiert werden. Bis zur Bergung des umgekippten Sprinters mussten teilweise drei Fahrspuren in Fahrtrichtung München gesperrt werden, weshalb es zu Verkehrsbehinderungen und Rückstauungen kam. Während der Bergungsmaßnahmen, die auch von den Feuerwehren Hepberg und Stammham abgesichert wurden, konnte der Verkehr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

„Nach den derzeitigen Ermittlungen dürfte technisches Versagen als Ursache für das Ablösen des Zwillingsreifens vorliegen“, so ein Sprecher der Verkehrspolizei Ingolstadt. Da ein Verschulden des Lkw-Fahrers derzeit nicht ausgeschlossen werden könne, wurde vorsorglich die Staatsanwaltschaft informiert und auf Anordnung gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. 


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