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Ein 34-Jähriger soll heute Nacht am Münchner Hauptbahnhof eine Frau bedrängt, festgehalten und geküsst sowie gebissen haben – doch damit nicht genug

(ty) Heute Nacht küsste er eine Frau gegen deren Willen. Und nach seiner Ausnüchterung leistete er am Vormittag bei einer erkennungsdienstlichen Behandlung auch noch Widerstand – nun wird er dem Haftrichter vorgeführt. Ein 34-jähriger Syrer soll gegen 0.45 Uhr am Hauptbahnhof von München eine zwar stark alkoholisierte, aber ausfallerscheinungsfreie 38-jährige Polin bedrängt haben. Dabei soll er die Frau, die sich alleine und ohne Begleitung am Haupteingang befand, am Körper angefasst, an den Handgelenken festgehalten und sie – gegen ihren Willen – geküsst sowie ihr dabei auf die Lippe gebissen haben. Die Frau schrie laut um Hilfe. Eine zufällig vorbeikommende Streife der Bahnsicherheit informierte die Bundespolizei. 

Da der Mann, bei dem ein Atemalkohol von 2,15 Promille gemessen wurde, dem Bericht zufolge „erhebliche Ausfallerscheinungen“ hatte, wurde er in Schutzgewahrsam genommen. Als vor der Entlassung gegen 4.30 Uhr dann seine Fingerabdrücke genommen wurden, wehrte er sich gegen diese Maßnahme, beleidigte Beamte und verletzte eine 37-jährige Bundespolizistin leicht am Unterarm, wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtet. 

Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die Haftprüfung an. Gegen den 34-Jährigen, der den Angaben zufolge auch in Verdacht steht, gegen die räumliche Aufenthaltsbeschränkung verstoßen zu haben, wird nun wegen sexueller Nötigung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.


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