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Beim zweiten Klassik-Open-Air im Ingolstädter Klenzepark spielte der Wind beinahe die erste Geige – Doch die Georgier brillierten mit faszinierender Spielfreude 

(ty) Was die Besucherzahlen betrifft, hat das Klassik-Open-Air der Audi-Sommerkonzerte am Freitag in diesem Jahr das Rennen gemacht. Denn der Walzer- und Operettenabend gestern hat buchstäblich etwas Zug bekommen. Ein klein wenig aber nur.

 

Der doch recht kalte und heftige Wind hat letztlich wohl einige Musikfreunde in letzter Sekunde von dem Klassik-Picknick im Klenzepark abgehalten. Die Wiese vor der opulenten Bühne jedenfalls war nicht ganz so dich besiedelt wie am Freitag. Es flogen sogar Hüte durch die Luft ob der massiven Böen.

Das tat der Qualität und Faszination des Abend indes keinen Abbruch Das Georgische Kammerorchester entführte die Besucher mit ungeheurer Spielfreude und in gewohnter klanglicher Perfektion unter dem Opernballmotto „Alles Walzer“ in die musikalisch faszinierende und beschwingte Welt von Johann Strauss, Franz Lehar, Robert Stolz und Jacques Offenbach und somit in nicht ganz so tiefe Gewässer der klassischen Musik wie am Abend zuvor die Audi Bläserphilharmonie.

Und auch an diesem Abend war selbstredend das fulminante Feuerwerk der krönende Abschluss eines brillanten Konzerterlebnisses unter freiem Himmel. 


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