Logo
Anzeige
Anzeige

Audi-Chef Rupert Stadler vermittelte den G7-Verkehrsministern auf der IAA in Frankfurt einen Einblick in das pilotierte Fahren von morgen

(ty) Für den rechtlichen Rahmen beim pilotierten Fahren und Parken hat es einen entscheidenden Durchbruch bei der Internationalen Automobilausstellung IAA gegeben, die derzeit in Frankfurt stattfindet. Verkehrsminister Alexander Dobrindt stellte heute seine nationale Strategie für diese Schlüsseltechnologie vor. Außerdem empfing er EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc und die Verkehrsminister der übrigen G7-Staaten. Anhand des neuen Audi A4 und des Forschungsfahrzeugs „Jack“ führte er ihnen den aktuellen Stand der Fahrassistenzsysteme vor. Der Vorstandsvorsitzende von Audi, Rupert Stadler, trat dafür ein, die „einzigartige Chance zu nutzen und im Straßenverkehr jährlich weltweit 900 000 Leben zu retten, da mehr als 90 Prozent aller Verkehrsunfälle durch Menschen verursacht werden.“

Auch die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr könne um 36 Millionen jährlich gesenkt werden, führte Stadler aus. „Künstliche Intelligenz kann Leben retten und ist somit der Schlüssel zu mehr Verkehrssicherheit. Unsere Technologie ist seriennah, mit Hilfe der Politik werden wir hoch automatisiertes Fahren Zug um Zug auf unsere Straßen bringen.“

Den Anfang macht der Audi A8, der bereits ab 2017 pilotiertes Fahren im Stop‑and‑go‑Verkehr auf der Autobahn bis Tempo 60 km/h beherrscht. Der neue Rechtsrahmen soll dem Autofahrer erlauben, sich von seiner Fahraufgabe abzuwenden, solange der „Auto‑Pilot“ aktiv ist.

In seiner Präsentation für die G7‑Verkehrsminister führte Audi‑Chef Stadler vor, wie weit der neueste Audi A4 bereits ist. Seine intelligenten Fahrassistenzsysteme geben eine Vorstellung vom pilotierten Fahren. Dieses Auto schützt beim Linksabbiegen vor Gegenverkehr, hilft beim Ausweichen in Gefahrensituationen, warnt vor Querverkehr beim Rückwärtsfahren, assistiert beim Einparken und sorgt dafür, dass die Passagiere beim Aussteigen kein Auto übersehen.

Im April 2015 hatte sich der Bundesverkehrsminister persönlich von den technischen Fähigkeiten des Audi A7 piloted driving concept in Ingolstadt überzeugt. Als langfristiges Ziel kündigte Dobrindt „die komplett vernetzte Straße“ an, die Staus und Umweltbelastungen reduziert und die Infrastruktur optimal auslastet.

 


Anzeige
RSS feed