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Mann verbrennt in Obdachlosenunterkunft

Nur noch tot konnte heute früh ein Mann nach einem Brand aus einer Sozialunterkunft für Wohnsitzlose in Ziegelhütten bei Kulmbach geborgen werden. Das Anwesen brannte vollständig nieder. Ein zweiter Bewohner im Alter von 60 Jahren konnte sich rechtzeitig aus dem brennenden Haus retten. Erst gegen 8 Uhr hatten die Feuerwehren den Großbrand in dem überwiegend in Holzbauweise gefertigten Haus unter Kontrolle.

Bei der Begehung der Wohnräume entdeckten die Einsatzkräfte eine männliche Leiche. Ob es sich hierbei um den 61-jährigen Bewohner handelt, müssen die weiteren Untersuchungen ergeben. Ersten Erkenntnissen zu Folge muss das Feuer in den Wohnräumen ausgebrochen sein. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung liegen nicht vor.
Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei waren am Brandort eingesetzt.

 

Unbekannter wollte zwei Autos abfackeln

Mit zwei ungewöhnlichen Fällen von versuchter Brandstiftung haben es die Ermittler der Kripo Coburg zu tun. In der Nacht zum Samstag versuchte ein bislang Unbekannter,  zwei Fahrzeuge in Brand zu stecken. Mit einer dickflüssigen Masse übergoss vermutlich ein und derselbe Täter in der Falkeneggstraße in Coburg zwei geparkte Fahrzeuge und versuchte sie im Anschluss mit einem Brandbeschleuniger zu entzünden. Allerdings gelang es ihm nicht, die Fahrzeuge in Brand zu stecken. Bei der Flüssigkeit handelt es sich um ein gelb-bräunliches, öliges Gemisch.

 

Mit Feuerzeug aus dem Hintern Haftzelle angezündet

Heute früh hatte ein junger Mann in der Haftzelle der Polizei Hersbruck Feuer gelegt.  Gegen 2.50 Uhr war der Mann, der in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnt, aufgefallen, da er in einer Hersbrucker Jugendeinrichtung Besucherinnen belästigte. Von einer Polizeistreife wurde ihm deshalb ein Platzverweis erteilt. Dem kam er nur zögerlich nach und legte sich anschließend vor der Jugendeinrichtung auf die Fahrbahn. Der 25-Jährige, der unter Alkoholeinwirkung stand, wurde in Gewahrsam genommen und nach vorheriger Durchsuchung und Haftfähigkeitsprüfung in einer Haftzelle bei der Polizeiinspektion Hersbruck untergebracht.



Nach kurzer Zeit schlug plötzlich der Rauchmelder in der Zelle an. Bei einer Nachschau stellten die Beamten fest, dass der 25-Jährige mit einem Feuerzeug eine Filzdecke angezündet hatte. Der Schwelbrand konnte sofort gelöscht werden und der junge Mann blieb unverletzt. Nach seinen Angaben hatte er das Feuerzeug im Hintern in die Zelle geschmuggelt.

 Wegen Selbstgefährdung wurde der 25-Jährige in eine Fachklinik eingewiesen.


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