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Heute tagte der Lenkungsausschuss zum geplanten Zusammenschluss der Sparkassen Ingolstadt, Pfaffenhofen und Eichstätt – Politische Entscheidungen sollen bereits im Februar fallen

(ty/zel) Zu der im Raum stehenden Fusion der Sparkassen Ingolstadt, Pfaffenhofen und Eichstätt hat heute der eigens eingerichtete Lenkungsausschuss wieder getagt. Schwerpunkt war diesmal das Thema Gewerbesteuer, wie aus einer am Abend verbreiteten Pressemitteilung der Sparkasse Ingolstadt hervorgeht. Und wenn man das knappe Statement liest, dann muss man fast zwangsläufig zwei Schlussfolgerungen ziehen. Erstens: Der Zusammenschluss wird immer wahrscheinlicher und konkreter. Zweitens: Es soll offenbar auch alles ganz schnell gehen. Betont wurde heute noch einmal, dass es im Falle einer Fusion keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll.

„In konstruktiver Atmosphäre wurden hierzu in der Sitzung die Standpunkte der drei Sparkassen erstmals auf der Basis konkreter Zahlen ausgetauscht“, wird in der kurzen Mitteilung dargelegt. „Nachdem die Mitglieder des Lenkungsausschusses für sich keine Entscheidungshoheit haben, ist jetzt in Abstimmung mit den zuständigen Gremien die Finalisierung herbeizuführen“, heißt es weiter. Was etwas oberlehrerhaft klingt, wenn man bedenkt, dass die Entscheidung über eine mögliche Fusion letztlich in politischen Gremien zu fallen hat.

Vor diesem Hintergrund sei jedenfalls mit einer Entscheidung im Laufe des Monats Februar zu rechnen, wird mitgeteilt. Wenn dieser Zeitplan aber gehalten werden soll, dann ist vermutlich Eile geboten. Denn allein im Landkreis Pfaffenhofen sind zum Beispiel gleich mehrere Beschlüsse auf verschiedenen Entscheidungs-Ebenen nötig. Gesellschafter der Sparkasse Pfaffenhofen sind nämlich die Kreisstadt und der Landkreis sowie die Kommunen Wolnzach und Geisenfeld. Vor allem aus der Pfaffenhofener Lokalpolitik ist Widerstand zu erwarten – die Bandbreite reicht hier, wie berichtet, zum Teil von Skepsis bis blanker Ablehnung.

Die Zielsetzung sei aber „unverändert die Dreier-Fusion der Sparkassen Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen“, heißt es in der Pressemitteilung der Sparkasse Ingolstadt nach der heutigen Sitzung des Lenkungsausschusses. Dabei sei „eine verbesserte Zukunftssicherung im Sinne der Kunden und Mitarbeiter oberste Prämisse“. Abschließend wird betont, dass die Verantwortlichen in der heutigen Sitzung nochmals ihr Versprechen wiederholt hätten, „dass im Zuge der Fusion betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind“. 

Bisherige Beiträge zum Thema:

"Warum ohne Not seine Selbstständigkeit aufgeben?"

Die Gespräche werden fortgesetzt

Pfaffenhofener FDP gegen Sparkassen-Fusion

"Mir ist nicht wohl bei der Sache"

Es soll keine betriebsbedingten Kündigungen geben

Fusion der Sparkassen Ingolstadt, Pfaffenhofen und Eichstätt?


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