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Richard Dankmeier, langjährige Führungskraft bei der Polizeiinspektion Ingolstadt, geht in den Ruhestand

(ty) Es war nicht anders von ihm zu erwarten. Mit einer Nachtschicht beendete der 60-jährige Polizeihauptkommissar Richard Dankmeier nach 43 Jahren im Polizeivollzugsdienst seine erfolgreiche Polizeikarriere. Nach der Ausbildung verschlug es den gebürtigen Geisenfelder 1975 in die Landeshauptstadt München. Nach fünf Jahren im Wach- und Streifendienst bei der sehr arbeitsintensiven Polizeiwache im Westend mit Oktoberfest und hoher Kneipendichte wechselte er 1979 zu den Spezialeinheiten. Hier qualifizierte er sich für den Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst und hatte dort als Gruppenführer des Sondereinsatzkommandos zahlreiche Einsätze im Bereich der Schwerkriminalität zu bewältigen.

1993 kehrte er der Landeshauptstadt den Rücken zu und bekleidete in der Region 10 verschiedene Dienstposten. Im April 2003 wurde er dann zum Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Ingolstadt bestellt und diese wichtige Führungsfunktion füllte er hochmotiviert und kompetent bis zum Schluss aus.

Die Kolleginnen und Kollegen seiner Dienstgruppe, denen er stets ein verlässlicher Chef und ein Vorbild an Einsatzbereitschaft war, bereiteten ihrem „Dankl“ am Ende der Nachtschicht beim Einrücken von seiner letzten Streifenfahrt einen herzlichen Abschied und standen Spalier.

Peter Heigl, der Leiter der Polizeiinspektion Ingolstadt, bezeichnete Richard Dankmeier bei der Überreichung der Ruhestandsurkunde als einzigartige Führungskraft, der bis zum Schluss seiner Laufbahn den belastenden Schichtdienst als Dienstgruppenleiter geleistet hat. Bei zahlreichen Kapitaldelikten hat er vor Ort die Führungs- und Einsatzverantwortung übernommen und war mit seiner Persönlichkeit und Erfahrung ein Garant für eine professionelle polizeiliche Bewältigung dieser schwierigen Einsatzlagen. 


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