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Morgen findet der vierte Ingolstädter Festungstag statt

(ty) Eine Stadt und ihre Geschichte präsentieren sich vor allem in den historischen Gebäuden, Straßenzügen und in den historischen Museen. Sie sind touristische Anziehungspunkte und zugleich lebendige Zeugnisse des Selbstverständnisses einer Stadt. Die Bayerische Landesfestung Ingolstadt prägt Altstadt und Umgebung seit fast 200 Jahren und manifestiert sich in außerordentlichen Bauwerken.

Die Festung gehört zu den wichtigsten Eckpfeilern der Geschichte der Stadt, Bayerns und des Deutschen Reichs. Sie war Bollwerk gegen das protestantische Heer im Schmalkaldischen Krieg, trotzte den schwedischen Truppen unter König Gustav Adolf. Im 19. Jahrhundert avancierte die Landesfestung zum wichtigsten Bollwerk im süddeutschen Raum.

Vor vier Jahren fand der erste „Festungstag“ statt. Anlass war die Eröffnung des ersten Teilabschnittes des Festungsrundganges, den der Förderverein Bayerische Landesfestung Ingolstadt und der Historische Verein Ingolstadt mit der Stadt zusammen erarbeitet hatten. Bereits 2011 gab es die Mischung aus unterschiedlichen Führungen durch die einzelnen Teile der alten Bayerischen Landesfestung.

Seither erfreut sich der Festungsrundgang, der durch erläuternde Tafeln zur Festungsgeschichte bereichert wird, wachsender Beliebtheit. 2014 wurde der zweite Teilabschnitt eröffnet, der den Rundgang vollendet. Die Besucherinnen und Besucher lernen Bedeutung und Ausdehnung des inneren Festungsgürtels kennen, umwandern im Grüngürtel des Glacis die Altstadt. Auf anschauliche Weise werden sie mit den Bestandteilen der Festung vertraut und können deren ingenieurtechnische Bedeutung erahnen.

Der Festungstag soll das Bewusstsein für die historische Bedeutung Ingolstadts auch in der Militärgeschichte schärfen. Er findet in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Bayerische Landesfestung und dem Historische Verein.

 

Programm

14 Uhr: Neues Schloss, Schlosshof: Eröffnung des Festungstages mit einem Konzert der Kleinen Harmonie unter der Leitung von Franz Zäch.

14.30 Uhr: Führung durch das Neue Schloss mit Tobias Schönauer, Bayerisches Armeemuseum. Begrenzte Teilnehmerzahl: 30.

15 Uhr: Festungsspaziergang: Treffpunkt Schlosshof Neues Schloss. Den Spaziergang zum Kavalier Hepp begleitet Ernst Aichner.

15.30 Uhr: Führung durch die Fronte Rechberg: Treffpunkt Fronte Rechberg

16 Uhr: Stadtmuseum Ingolstadt: Treffpunkt Museumskasse. Virtueller Rundgang mit Smartphones mit Android-System (Android 4.4 oder neuer) durch die Festung. Testphase, vorgestellt von Beatrix Schönewald und Gerd Riedel. Begrenzte Teilnehmerzahl.

16.30 Uhr: Stadtmuseum Barocksaal: Gedanken zur Landesfestung Ingolstadt Vortrag von Ernst Aichner. 


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