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Traurige Gewissheit: Knochen stammen von der 2001 verschwundenen Peggy

(ty) Die am Wochenende im Waldgebiet bei Rodacherbrunn (Kreis Saale-Orla) aufgefundenen Skelett-Teile stammen nach Auskunft der Rechtsmedizin in Jena zweifelsfrei von dem im Jahr 2001 verschwundenen Mädchen Peggy Knobloch. Entgegen einer ersten Mitteilung wurde ein Teilprofil schneller erstellt, das zur Identifizierung der sterblichen Überreste führte. Weitere Untersuchungsergebnisse liegen bislang nicht vor. 

Am Samstag fand ein Mann in dem Waldstück zwischen Nordhalben und Rodacherbrunn Schädelknochen und verständigte daraufhin die Polizei. Seitdem sind dort akribische Suchmaßnahmen rund um den Fundort im Gange. Hierbei entdeckten die Einsatzkräfte neben Gegenständen, die auf das Mädchen hindeuten, auch weitere Skelettteile und stellten diese im Beisein einer Rechtsmedizinerin sicher. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gera untersuchten die Spezialisten des Instituts für Rechtsmedizin die Knochen. Im Zuge dieser Untersuchung bestätigte sich, dass die aufgefundenen Knochen von Peggy Knobloch stammen. Ausführlicher Spiegel-Artikel zum Fall.

 

Zwei Journalisten klären Raub auf

(ty) Nach dreistem Handtaschenraub an einer 71-jährigen Berchtesgadenerin konnte aufgrund beherzter und vorbildlicher Zivilcourage zweier Zeugen nur wenige Minuten später die Festnahmen der Täter erfolgen.
 Gegen 10.15 Uhr ging die Frau heute zu Fuß auf der Maximilianstraße in Berchtesgaden, als ein Mann von hinten an ihr vorbeirannte und ihr die Handtasche entriss.

Die Frau schrie sofort laut um Hilfe und konnte dadurch zwei Zeugen, Journalisten des Berchtesgadner Anzeigers, auf sich aufmerksam machen. Die erkannten die Situation sofort, veranlassten den Notruf und nahmen beherzt die Verfolgung des Täters auf. Die Zeugen konnten den Beamten dann den Tatverdächtigen, einen 27-jährigen Deutschen in Begleitung einer 19-jährigen Slowakin, zeigen. Bei der Festnahme wurde auch die Tasche gefunden. 



 

Ein seltsamer Amoklauf

(ty) Ein offensichtlich geistig verwirrter Mann griff gestern Abend in der Nürnberger Fußgängerzone mehrere Passanten an und verletzte sie zum Teil. Ab etwa 20 Uhr war der 22-jährige Osteuropäer in der City unterwegs. Zunächst klingelte er an einer Wohnungstür in der Unteren Wörthstraße, um die Tür unmittelbar danach einzutreten. Nach kurzem Betreten der Räume verließ er das Anwesen wieder. Zu einer Auseinandersetzung mit der Bewohnerin kam es nach ersten Erkenntnissen nicht.

 In der Kaiserstraße griff er dann einen Fahrradfahrer an und zerschlug auf dessen Kopf einen Glasgegenstand.

Danach bedrohte er den Radler mit einer Glasscherbe. Der Radfahrer wurde verletzt.

 Unmittelbar danach suchte der 22-Jährige eine Gaststätte in der Nähe auf und entwendete eine Gabel. Inzwischen verständigten mehrere Passanten die Polizei, die sofort die Fahndung einleitete. In der Kaiserstraße traf die Polizei auf den noch immer aktiven Beschuldigten und nahm ihn fest. Er war leicht verletzt. Woher diese Verletzungen stammten, konnte bislang nicht geklärt werden. Angaben dazu machte er nicht.

 Die Überprüfungen ergaben, dass der Festgenommene in seiner Heimat als vermisst gemeldet war. Auf Grund seines Zustandes veranlasste die Polizei die Einweisung in eine psychiatrische Fachklinik.

 

74-Jähriger beim Einsturz eines Gerüstes schwer verletzt

(ty) Einen Schwerverletzten forderte am Montag ein Arbeitsunfall in Neustadt bei Coburg, als ein Baugerüst einstürzte. Das Gerüst brach gegen 15.45 Uhr im Garten eines Anwesens am Bodenholz zusammen. Ein darunter stehender 78-jähriger Mann wurde von den herabfallenden Metall- und Holzteilen getroffen und schwer verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinikum transportiert werden, war jedoch nicht in Lebensgefahr. Das etwa drei Meter hohe Gerüst brach nach Bauarbeiten vermutlich aus Instabilität zusammen.

 

Besoffener Kampf mit einem Goldbären

(ty) Vermutlich war es der Alkohol, der einen 35-Jährigen gestern Nachmittag dazu animierte, sich ein Duell mit einem Bären in Lindau zu liefern. Leider war der 1,5 Meter große Bär in gelber Farbe nicht darauf vorbereitet, so dass der erste Faustschlag des torkelnden Mannes saß, und dem Bären den Arm abriss. Der flog dann – sehr zum Leidwesen der Besitzerin des Bären – in hohem Bogen durch die Luft.
 Glücklicherweise handelte es sich bei dem Bären nur um den Plastik-Werbeaufsteller eines bekannten Bonner Süßwaren-Konzerns. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass der nüchterne Bär dem mit über zwei Promille alkoholisierten Mann unterlegen war. 

 

Unbekannter bei Regensburg von Zug erfasst und getötet 

(ty) Gestern erfasste gegen 22.10 Uhr ein Zug im Bereich des Sinzinger Minoritenhofs eine männliche Person und verletzte diese tödlich. Die Regensburger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise zur Identität des Getöteten. Bislang gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Im Zug hielten sich zehn Personen auf, die trotz eingeleiteter Notbremsung unverletzt blieben. 

Der Getötete ist etwa 45 Jahre alt, zirka 175 Zentimeter groß, hat eine kräftige Statur und trug einen hellen Vollbart. Bekleidet war er mit einem blauen T-Shirt mit VW-Bully-Logo, blauer Jeanshose, Coolmax-Sportsocken sowie grauen Sportschuhen der Marke „New Balance“ der Größe 45. An der Innenseite des rechten Unterarms trägt die Person eine Tätowierung in Form eines vierblättrigen Kleeblattes in grüner Farbe. In unmittelbarer Nähe wurde ein Fahrrad der Marke Corratec (Typ XRace mit weiß-blauer Lackierung) gefunden, welches dem unbekannten Mann zugerechnet wird. Mitteilungen werden unter der Rufnummer (09 41) 50 6- 28 88 erbeten.


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