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Wochenlang gingen bei der Freisinger Polizei Meldungen ein, jetzt wurde der mutmaßliche Schütze gefasst – Zumindest ein Fall kann ihm nachgewiesen werden

(ty/zel) Die Ermittler der Polizei haben offenbar rätselhafte Schuss-Abgaben im Kreis Freising geklärt. Im Gemeindebereich von Zolling, insbesondere im Bereich der Bundesstraße B301, des Supermarkts und der Tankstelle, war es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Meldungen über Schüsse gekommen. Vom Täter war nichts bekannt, es wurde niemand verletzt und nichts beschädigt. Jedoch vermehrten sich die bei der Inspektion Freising telefonisch eingegangenen Meldungen, in denen zum Teil auch von mehreren Schüssen berichtet wurde, wie ein Polizei-Sprecher heute mitteilte.

 

„Mehrfach eingeleitete Sofortfahndungen verliefen stets ohne konkreten Hinweis auf den oder die Täter“, heißt es weiter. Wie heute bekanntgegeben worden ist, wurde am Freitagabend nun aber ein 30-jähriger Zollinger beobachtet, der aus seinem BMW geschossen habe. Auf Grund der in diesem Fall aufgefundenen Hülsen konnten die Ermittler auf eine Schreckschusswaffe schließen – somit habe hier keine akute Gefahr für Passanten bestanden.

 

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen konnte noch am Wochenende der beschuldigte 30-Jährige ermittelt werden. Die Waffe sowie Munition wurde sichergestellt, teilte die Inspektion heute mit. „Der Mann muss sich nun wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz verantworten“, so ein Polizei-Sprecher. Unter anderem hatte er demnach gar nicht die waffenrechtliche Erlaubnis zum Führen dieser Waffe.

Ein Nachweis für die Schussabgabe, die dem 30-Jährigen zur Last gelegt wird, könne derzeit allerdings nur für den jüngsten Vorfall geführt werden. Ein Zusammenhang mit den in den Wochen zuvor gemeldeten Schüssen werde derzeit geprüft.


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