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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Defi für Dellnhausen

(ty) Wie in der jüngsten Mitglieder-Versammlung des Dellnhauser Dorfvereins am 15. März im Schützenstüberl Abens beschlossen, wurde nun beim Getränkemarkt Thumann ein Reanimations-Defibrillator installiert. Das Gerät hält für Ersthelfer eine zusätzliche Hilfestellung bereit: Den Angaben zufolge bietet das System neben der Abgabe eines herkömmlichen Elektroschocks auch die Überwachung der Herzdruck-Massage mit Anweisungen – wie schneller, langsamer, fester drücken – in Echtzeit. Das unterstütze den Retter zusätzlich. Der Dorfverein (Foto oben) freut sich, dass dieser „Lebensretter“, der im Fall des Falles für alle bereit steht, nun einsatzklar ist. Infos zur Handhabung des Defibrillators gibt es auch auch auf der Homepage des Dorfvereins unter https://www.dellnhausen.bayern/defibrillator.html.

 

Infos aus der Europa-Politik

(rt) Über die aktuelle Menschenrechtslage in der Türkei und die Auswirkungen auf die Europäische Union (EU) spricht Nadja Hirsch, FDP-Mitglied des Europäischen Parlaments, am morgigen Dienstag, 27. März, um 19 Uhr im Café Hofberg (Hofberg 7) in Pfaffenhofen. Anschließend gibt es eine Diskussionsrunde mit dem Publikum. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Europa-Abgeordnete ist gerade auf einer Tour durch Deutschland und besucht dabei auch den Pfaffenhofener FDP-Kreisverband.

 

Weiteres Hotel am Münchner Flughafen geplant

(ty) Die Flughafen-München-GmbH (FMG) will ab 2020 mit den Bauarbeiten für ein drittes Hotel auf dem Airport-Gelände beginnen. Das neue Budget-Hotel, das von der Hotelgruppe „AccorHotels“ als „ibis Styles“ geführt wird, soll noch im Jahr 2021 mit zirka 350 Zimmern zur Verfügung stehen, wie es heißt. Damit setzt die FMG nach eigenen Angaben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Accor-Gruppe fort, zu der auch das „Novotel“ am Flughafen München gehört. Das neue Haus wird in unmittelbarer Näher des bestehenden Novotels gebaut.

Mit dem im oberen Segment angesiedelten „Hotel Hilton Munich Airport“ bietet der Flughafen bereits ein hochwertiges Quartier mit über 550 Zimmern in unmittelbarer Terminalnähe. Das im Nordwesten des Flughafens angesiedelte „Novotel“ verfügt über 257 Zimmer und gehört zur mittleren Hotel-Kategorie. Das nun geplante „ibis-Styles“-Hotel soll laut FMG das Angebot abrunden, „in dem es insbesondere für preissensible Gäste eine attraktive Alternative bietet“, wird dazu erklärt.

Mit dem Bau des neuen Hotels reagiert die FMG laut eigener Darstellung auf die stetig steigende Nachfrage nach Übernachtungs-Kapazitäten am Airport. Das geplante Hotel soll unter anderem mit einer Bar, einem Restaurant und einem eigenen Food-Market aufwarten, sodass die Gäste hier rund um die Uhr mit  frischen Speisen und Getränken verwöhnt werden können.

 

Sperrung am Gymnasium

(ty) Wegen Bauarbeiten im Rahmen der Generalsanierung des Schyren-Gymnasiums in Pfaffenhofen ist der Fußgängerweg entlang des Gerolsbachs zwischen der Adolf-Rebl-Straße und der Niederscheyerer Straße ab heute, 26. März, und bis voraussichtlich 30. März gesperrt. „Wir bitten Sie, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit auf die Nutzung des Weges zu verzichten“, betont das Landratsamt.

 

Neue Wege gegen Krebs

(ty) Die Roche-Pharma-AG hat eine parlamentarische Veranstaltung zum Thema „Krebsimmuntherapien – Evolution in der Onkologie“ unter der Schirmherrschaft des Freisinger Bundestags-Abgeordneten Erich Irlstorfer (CSU) in Berlin abgehalten. Wichtige Vertreter aus Krebsforschung und Versorgung sowie von Kostenträgern, Patienten-Vereinigungen und Politik kamen zusammen, um über Chancen und Herausforderungen der Krebsimmuntherapie zu diskutieren.

„Krebs gilt als eine der häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland Wir wollen diese Erkrankung weiter bekämpfen“, so Irlstorfe. „Mit der Erforschung der Krebsimmuntherapie gehen wir einen Weg in die richtige Richtung.“ Sie gelte als eines der erfolgversprechendsten Felder der Krebsmedizin. Man setze auf das Immunsystem des Menschen unter Verwendung so genannter Checkpoint-Hemmer, die es der Zellwucherung unmöglich mache, ungehindert zu wachsen.

Allerdings werde auch von starken Nebenwirkungen und sehr hohen Behandlungskosten der Therapie berichtet. „Es ist wichtig, dass wir uns stärker für die Arzneimittel-Sicherheit einbringen. Den Patienten darf ein fairer und schneller Zugang zu nachweislich wirksamen innovativen Therapien nicht verwehrt werden“, so Irlstorfer.

Diözesan-Museum wird saniert

(pba) Das Augsburger Diözesan-Museum St. Afra wird ab April einer technischen und energetischen Sanierung unterzogen. Ausschlaggebend für die Bauplanung war eine dringend erforderliche Anpassung des Brandschutzes, unter anderem am Dach des Museums. Um zudem die Energiekosten des Museums zu reduzieren, wird das Gebäude im Zuge der Arbeiten auch energetisch auf einen modernen Stand gebracht.

Eine der Ursachen für den hohen Energieaufwand des Museums bilden nach Mitteilung der Diözese Augsburg, zu der auch der Landkreis Pfaffenhofen gehört, die starken Temperaturschwankungen im Gebäude, welche durch die Sonneneinstrahlung an Ostfassade und Glasdach verursacht werden. Die erforderlichen Temperatur- und Luftfeuchtewerte innerhalb der Ausstellungsräume können den Angaben zufolge deshalb bisher nur durch mobile Be- und Entfeuchter mit hohem Energieverbrauch konstant gehalten werden.

Mit dem Ersatz der Glasscheiben im Dach durch eine Kupferabdeckung sowie der Anbringung neuer Isolierglasscheiben an der Ostfassade soll dieses Problem reduziert werden. Zusätzlich erfolgt eine Umstellung der bisherigen Beleuchtung auf ein energiesparendes und museumstaugliches LED-System. Die Modernisierung wurde vom Bau- und Steuerausschuss der Diözese beraten und von beiden Gremien bewilligt. Die Kosten werden rund zwei Millionen Euro betragen.



Die geplanten Maßnahmen sollen auch für den laufenden Museumsbetrieb eine deutliche Verbesserung darstellen. Mit bis zu 1000 Besuchern pro Monat gilt das Diözesan-Museum St. Afra als wichtiger Bestandteil der Augsburger Museumslandschaft. Neben der Dauerausstellung mit rund 200 sakralen Kunstwerken präsentiert das Museum in Sonderausstellungen auch Leihgaben aus Kirchen, Museen und privaten Sammlungen. Mittels der Sanierung werden nun wesentliche Maßnahmen umgesetzt, die für den Schutz sowie die optimale Präsentation der kunsthistorisch äußerst bedeutsamen Exponate notwendig sind.

Während der Bauzeit bleibt das Museum geöffnet und ein Teil der Ausstellungsräume für die Öffentlichkeit zugänglich. Das weithin bekannte Bronzeportal, das zur Erstausstattung des ottonischen Doms gehörte und jetzt in der Glashalle des Museums präsentiert wird, kann während der Sanierungsarbeiten, die voraussichtlich bis Oktober 2018 andauern werden, hingegen nicht besichtigt werden. Viele Kunstwerke, etwa die wertvollen Textilien, die Funeralwaffen Kaiser Karls V. sowie der archäologische Bereich in der Ulrichskapelle sind während der Öffnungszeiten weiterhin zu sehen. Eventuelle notwendig werdende, vorübergehende Schließungen sind der Website www.museum-st-afra.de zu entnehmen. (Foto: Nicolas Schnall/pba)


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