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Die amtsbekannte 17-Jährige behauptete, es sei ihr Kind. Sie ging dann auch auf Polizisten los, ehe sie zum wiederholten Mal in die Psychiatrie eingewiesen wurde.

(ty) Wüste Szenen haben sich gestern in einem Geschäft am Pfaffenhofener Hauptplatz abgespielt. Eine mutmaßlich psychisch kranke 17-Jährige, mit der es die Polizei bereits mehrfach zu tun hatte, wollte einer 29-Jährigen deren Kleinkind entreißen. Laut Polizei war die junge Frau nämlich der Ansicht, dass sie die Mutter dieses Kindes sei. Verkäuferinnen und Kundinnen gingen dazwischen. Beim Fluchtversuch der 17-Jährigen wurde eine Frau verletzt, die daraufhin ins Krankenhaus musste. Der Laden wurde zeitweise geschlossen. Auch auf Polizisten soll die Beschuldigte dann losgegangen sein; sie wurde schließlich – zum wiederholten Mal – in die Psychiatrie eingewiesen.

Abgespielt hat sich das alles am gestrigen Vormittag gegen 10.40 Uhr in einem Bekleidungs-Geschäft am Pfaffenhofener Hauptplatz. Nach Angaben der örtlichen Polizeiinspektion befand sich die 29-jährige Mutter mit ihrem Kleinkind in dem Laden, um dort einzukaufen. Die Frau sei dabei von der ihr nicht bekannten 17-Jährigen bedrängt worden. Für die Gesetzeshüter ist diese Jugendliche indes keine Unbekannte. Wegen "psychischer Auffälligkeiten" hatte sie die Beamten bereits mehrfach auf den Plan gerufen. Mehrmals sei sie auch bereits in die Psychiatrie eingewiesen worden.

Gestern habe die 17-Jährige in dem Geschäft behauptet, dass sie die Mutter des Kleinkinds der 29-Jährigen sei. Wie ein Sprecher der örtlichen Polizeiinspektion erklärt, habe die Jugendliche außerdem versucht, der 29-Jährigen das Kind "mit Gewalt zu entreißen". Schließlich mussten, so heißt es weiter, sowohl Verkäuferinnen als auch andere Kundinnen eingreifen und der Mutter des Kleinkinds zu Hilfe eilen. Daraufhin habe die beschuldigte 17-Jährige versucht, sich aus dem Staub zu machen.

Es sei jedoch gelungen, die rabiate Jugendliche festzuhalten. Sie sei dann den angerückten Polizeibeamten übergeben worden. In diesem Zusammenhang habe die 17-Jährige dann auch noch versucht, auf Polizisten einzugeschlagen sowie sich gegen die Gewahrsamnahme zu wehren. Eine bei dem Fluchtversuch der 17-Jährigen umgestoßene Kundin musste den Angaben zufolge mit einem Rettungswagen in die örtliche Klinik gebracht werden.

Das Bekleidungs-Geschäft sei zeitweise geschlossen worden. Die 17-Jährige wurde schließlich "zu einer weiteren psychiatrischen Begutachtung in eine Klinik" gebracht, erklärte heute ein Polizei-Sprecher. Gegen die junge Frau stehen nun mehrere Vorwürfe im Raum. Es geht um die versuchte "Kindes-Entziehung", um Körperverletzung und um Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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