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Die Ehefrau hatte Alarm geschlagen, nachdem sie am Ufer einen Schuh ihres Gatten entdeckt hatte. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

(ty) Ein vermisster 88-Jähriger ist am gestrigen Abend in Rohrbach tot aufgefunden worden. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord heute mitteilte, hatte der Einheimische gegen 16.30 Uhr sein Wohnhaus verlassen, um Kastanien an einem Baum unmittelbar neben der Ilm zu sammeln. Eine halbe Stunde später habe die Ehefrau nach ihrem Mann gesehen, ihn aber nicht ausfindig gemacht. "Es befand sich lediglich ein Schuh ihres Mannes am abfallenden Ufer der Ilm", so die Polizei. Im Zuge von Such-Maßnahmen sei der Leichnam des Rentners dann von Einsatzkräften im Fluss entdeckt worden.

Die Gattin hatte laut Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord nach dem Fund des Schuhs unverzüglich die integrierte Leitstelle verständigt. "Ein Großaufgebot an Einsatzkräften machte sich entlang der Ilm auf die Suche – unterstützt durch die Rettungsboote aus Pfaffenhofen, Reichertshofen und der BRK-Wasserrettung", berichtet die örtliche Feuerwehr. Auch die Wasserwacht sowie eine Rettungshunde-Staffel sowie Beamten der Kriminalpolizei-Inspektion aus Ingolstadt waren an dem Einsatz beteiligt.

Von Einsatzkräften der Feuerwehr aus Rohrbach sei der 88-Jährige schließlich knapp 100 Meter von der besagten Stelle entfernt gefunden worden, heißt es von der Polizei: Der Rentner habe bäuchlings in der Ilm gelegen und sei bereits tot gewesen. "Derzeit gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung", erklärte das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am heutigen Vormittag. Nach derzeitigem Stand werde von einem tragischen Unglücksfall oder von einer medizinischen Todes-Ursache ausgegangen.


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