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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Kita "Kleiner Tiger" entwickelt sich weiter

(ty) Im Sommer vergangenen Jahres ist beim Kindergarten "Kleiner Tiger" in Geisenfeld mit der "Pädagogischen Qualitäts-Begleitung" (PQB) gestartet worden. Wunsch der Einrichtungs-Leitung und des pädagogischen Teams war es laut Landratsamt, die Interaktions-Qualität, also das gute Miteinander, als Basis bei der Arbeit mit den Kindern und ihren Familien weiterzuentwickeln. PQB sei für bayerische Kitas ein freiwilliges, kostenfreies und zeitlich befristetet Angebot. Es werde vom bayrischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Für den Landkreis Pfaffenhofen ist Ingrid Schmid vom Landratsamt für die PQB zuständig. Sie begleitet nach Behörden-Angaben aktuell zwölf Einrichtungen.

Trotz vieler Herausforderungen, die das pädagogische Team der Kita "Kleiner Tiger" (Foto oben)zu bewältigen hatte – Personal-Mangel, Einschränkungen durch Corona-Bestimmungen, hohe Krankheits-Ausfälle und wenig freie zeitliche Ressourcen für Teamarbeit –, konnte der Prozess laut Landratsamt nun nach 1,5 Jahren abgeschlossen werden. "Inhaltlich hatten sich die Leiterin des Kindergartens, Mariele Ortner, und ihr Team im Vorfeld entschieden, ihre Bildungs-Partnerschaft mit den Familien zu reflektieren und weiterzuentwickeln", erklärt Ingrid Schmid.

Ortner berichtet: "Für uns war die positive, wertschätzende Rückmeldung von Ingrid Schmid, die bei uns im Kita-Alltag hospitiert hat, eine Bestätigung unseres Anspruchs an eine hohe Qualität bei unserer Arbeit mit den Familien." Gut und wichtig war ihren Worten zufolge "hier ihr Blick von außen auf unsere Arbeit." Durch die regelmäßigen Termine konnte sich das Team nach Angaben des Landratsamts austauschen und eine gemeinsame Haltung in ihrem pädagogischen Handeln entwickeln.

"Neue Impulse, die wir durch unterschiedliche Methoden im Coaching-Prozess erfahren haben, bereicherten unsere Team-Sitzungen und fanden ihren Übertrag in unsere pädagogische Praxis", sagt Steffi Michl, stellvertretende Leiterin des Kindergartens. Wichtig sei dabei gewesen, dass man im Team etwaigen Veränderungen gegenüber aufgeschlossen gewesen sei und man sich habe weiterentwickeln wollen. "Durch die Begleitung von Ingrid Schmid sehen wir uns wieder bestätigt und bestärkt, wie wichtig es ist, mit den Familien gut zusammenzuarbeiten und mit ihnen in einem wertschätzenden Kontakt zu stehen", so laute die einhellige Meinung der Kita-Leiterinnen. Eine hohe pädagogische Qualität im Kontakt mit den Familien sei ihnen eine Herzensangelegenheit.

"Waldweihnacht": Stationenweg ist eröffnet

(ty) Die "Waldweihnacht" des Arbeitskreises "Ehe und Familie" der Pfaffenhofener Pfarrei "St. Johannes Baptist" findet – wie berichtet – zum wiederholten Male als Stationenweg statt. Die Verantwortlichen laden dazu alle Interessierten ein. "Wir freuen uns, wenn Sie auch heuer wieder unseren Stationenweg besuchen – zu zweit, im Familienkreis oder einfach nur für sich", hieß es in der Ankündigung. Der Stationenweg wurde am heutigen Nachmittag eröffnet – und ist noch bis Dienstag, 3. Januar, zu finden. "Die Waldweihnacht hat bei schönstem Wetter begonnen und bereits kurz nach dem Startschuss um 14 Uhr waren zahlreich Besucher auf dem Stationenweg unterwegs", berichten die Verantwortlichen. Angekündigt wurde "eine Weihnachts-Geschichte für alle Kinder und Erwachsenen, die große Träume vom Leben haben".

Die kleinen und großen Entdecker könnten den "Sternen im Wald auf einer Reise zu Wünschen und Träumen folgen". Der Stationenweg startet laut Mitteilung der Organisatoren beim Parkplatz "An der Weiberrast" vor den Toren der Kreisstadt (Foto) und folgt dann den Pfaffenhofener Laufstrecken L3, L4 , L5 und L6. Den genauen Startpunkt finden Sie auch unter diesem Link. Weitere Informationen zu dem Weg können Sie hier nachschlagen und die Strecke auch direkt herunterladen. Der Weg sei familienfreundlich und könne auch mit einem Kinderwagen begangen werden, wird betont. Geraten wird zu festem Schuhwerk und zum Mitnehmen einer Taschenlampe (Foto: oh)

Zeugen-Suche in Geisenfeld

(ty) Strafrechtliche Ermittlungen laufen im Stadtgebiet von Geisenfeld, nachdem ein bislang unbekannter Täter ein Wohnmobil angegangen ist und dabei nicht unerheblichen Sachschaden angerichtet hat. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute mitteilte, wurden am Wohnmobil eines 43 Jahre alten Einheimischen die beiden vorderen Reifen zerstochen. Außerdem seien die beiden Außenspiegel sowie die Blinker-Gläser demoliert worden. Insgesamt wurde der angerichtete Schaden in einer Größenordnung von 500 Euro beziffert. Die Tat wurde an der Dr.-Schmid-Straße begangen, und zwar nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen zwischen 12. Dezember und 23. Dezember. Hinweise etwaiger Zeugen werden unter der Telefonnummer (0 84 52) 72 00 bei der hiesigen Polizei-Dienststelle entgegengenommen.

Kinder-Workshop im Manchinger Museum

(ty) Am kommenden Donnerstag, 29. Dezember, bietet das Kelten-Römer-Museum in Manching ab 14 Uhr einen offenen Workshop mit dem Titel "Falleri, Phalerae" für Kinder ab einem Alter von acht Jahren an. Bei einem kurzen Besuch der Sonder-Ausstellung "Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen" lernen die Kinder den Angaben zufolge Militär-Orden kennen, so genannte Phalerae, die man einst römischen Soldaten für besondere Tapferkeit verlieh. Anschließend fertigen die Kinder in der Museums-Werkstatt einen eigenen Orden mit Löwenkopf an und dürfen diesen auch als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Der Workshop dauert nach Angaben der Verantwortlichen etwa 45 bis 60 Minuten und ist auf zwölf Teilnehmer begrenzt. Eine Voranmeldung ist – wie bereits gemeldet – bis einschließlich heute, 27. Dezember, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Eventuell vorhandene Restplätze werden laut Museum am Tag der Veranstaltung vor Ort bekannt gegeben. Die Teilnahme kostet pro Kind zwei Euro für den Orden; hinzukommt ein ermäßigter Eintrittspreis ins Museum in Höhe von 1,50 Euro. Das Foto zeigt einen "römischen Orden", den Kinder im Rahmen dieses Workshops herstellen können. (Foto: Markus Strathaus). Lesen Sie auch: Kelten-Römer-Museum Manching: "Einbruch und Diebstahl haben uns schwer getroffen"

Impf-Einrichtungen schließen

(ty) Vor zwei Jahren, am 27. Dezember 2020, hatten im Kreis Neuburg-Schrobenhausen die Bürger ihre Corona-Schutz-Impfung erhalten. Gleich zum Start der Impf-Kampagne seien dann mobile Impf-Team unterwegs gewesen, erinnert das Landratsamt. Außerdem sei in den Impf-Stationen in Schrobenhausen und Neuburg an der Donau gegen Corona geimpft worden. Das Angebot in den staatlichen Impf-Einrichtungen werde in dieser Woche eingestellt, erklärt die Behörde. Mit dem Auslaufen der Corona-Impf-Verordnung des Bundes zum 31. Dezember habe der bayerische Ministerrat im Oktober eine Schließung der Impf-Zentren im Freistaat beschlossen. Lesen Sie dazu: "Die Schließung der Impf-Zentren bedeutet noch nicht das Ende der Pandemie"

Peter von der Grün, Landrat von Neuburg-Schrobenhausen, zieht eine positive Bilanz: "Die Impfungen durch die mobilen Teams und in den Impf-Stationen waren ein wesentlicher Baustein der Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung." Insgesamt wurden nach Angaben seiner Behörde in den staatlichen Einrichtungen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen 108 453 Corona-Impfungen verabreicht. Hinzu kamen noch Impfungen durch niedergelassene Ärzte sowie Betriebsärzte. "Das ist eine sehr gute Bilanz", sagt der Landrat.

Er lobt insbesondere die Leistung des Kreiskrankenhauses von Schrobenhausen als Impf-Zentrum-Betreiber sowie des BRK-Kreisverbands, der als Kooperations-Partner die Impf-Kampagne insbesondere durch mobile Impf-Teams begleitete. Besondere Anerkennung zollt der Landrat Mitarbeitern: "Sie waren hoch flexibel und haben am Wochenende, an Feiertagen und bis in die Abendstunden gearbeitet. Ich bin sehr dankbar, dass wir so ein motiviertes und engagiertes Team haben. Sie haben das hervorragend gestemmt."

In der Corona-Impf-Einrichtung im Geriatrie-Zentrum in Neuburg wurde laut Landratsamt am heutigen Dienstag die letzte Corona-Impfung verabreicht. In der Impf-Einrichtung in Schrobenhausen werde am morgigen Mittwoch, 28. Dezember, zum letzten Mal geimpft.

Jeder fünfte Bayer lebt in Single-Haushalt

(ty) Nach den Ergebnissen des Mikrozensus 2021 leben in Bayern rund 13 Millionen Personen in etwa 6,3 Millionen Privathaushalten. Fast jede fünfte Person lebt im Freistaat in einem Ein-Personen-Haushalt: Unter den 6,3 Millionen privaten Haushalten haben die Ein-Personen-Haushalte mit 40 Prozent den größten Anteil. Zwei-Personen-Haushalte machen 33 Prozent aller Haushalte aus, Drei-Personen-Haushalte zwölf Prozent und Vier-Personen-Haushalte elf Prozent. Haushalte mit fünf oder mehr Personen sind mit nur vier Prozent deutlich seltener. Überdurchschnittlich hoch ist die Zunahme bei den Ein-Personen-Haushalten. Ihre Anzahl hat sich gegenüber dem Jahr 2001 um mehr als ein Viertel erhöht (28 Prozent).

Wie das bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, leben in den Ein-Personen-Haushalten vor allem Senioren und jüngere Personen. Rund 42 Prozent der Alleinlebenden haben bereits das 60. Lebensjahr erreicht oder sind älter. Der Generation der 20- bis Unter-35-Jährigen gehören 26 Prozent der Ein-Personen-Haushalte an. Vor allem Männer leben im jüngeren Alter in einem Ein-Personen-Haushalt. In der Altersgruppe der 20- bis Unter-35-Jährigen liegt der Anteil der Ein-Personen-Haushalte unter den Männern mit 30 Prozent um acht Prozentpunkte höher als in der vergleichbaren Gruppe der Frauen. Umgekehrt zeigt sich das Bild in der Altersgruppe der Über-60-Jährigen. Hier liegt der Anteil der Ein-Personen-Haushalte in der Gruppe der Frauen mit 39 Prozent deutlich über dem Wert in der Gruppe der Männer (21 Prozent).

Der Anteil der Ein-Personen-Haushalte ist vor allem in den bayerischen Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern besonders hoch. Hier besteht rund jeder zweite Haushalt (51 Prozent) aus nur einer Person. Im Vergleich dazu ist in Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern nur etwa jeder dritte Haushalt ein Ein-Personen-Haushalte (32 Prozent). Hier beträgt die durchschnittliche Haushaltsgröße 2,23 Personen. In den Städten mit 100 000 oder mehr Einwohnern leben weniger als zwei Personen in einem Haushalt zusammen (1,83). 


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