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Tierischer Einsatz für die Bundespolizei am gestrigen Abend im Bereich von Mammendorf. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

(ty)  Einen besonderen Einsatz hatten Mitglieder der Bundespolizei-Inspektion München am späten gestrigen Abend zu leisten. Gegen 22.30 Uhr waren aus einer Pferdekoppel im Bereich von Mammendorf (Kreis Fürstenfeldbruck) neun Pferde entlaufen. Weil sich in unmittelbarer Nähe auch Bahn-Schienen befinden, habe man aufgrund der akuten Gefährdung die Bahn-Strecke vorübergehend sperren müssen, teilt die Bundespolizei mit. Mit Hilfe eines Polizei-Hubschraubers sei es den Beamten schließlich gelungen, die ausgerissenen Pferde wieder einzufangen. Für den Zug-Verkehr bedeutete der Vorfall jedoch erhebliche Einschränkungen.

Das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord habe gegen 22.30 Uhr die Bundespolizei-Inspektion aus München eingeschaltet. Die 31 Jahre alte Besitzerin der Pferde habe angegeben, dass die entlaufenen Tiere in Richtung der Gleise geflohen seien. Wegen der Gefährdung für den Bahn-Verkehr habe die Bundespolizei sofort die Sperrung der betroffenen Bahn-Strecke verfügt. Da in unmittelbarer Nähe auch ein Waldstück angrenze, sei zur Unterstützung ein Polizei-Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel aus Oberschleißheim angefordert worden.

Mit dessen Hilfe habe man die ausgebüxten Pferde in einem angrenzenden Waldstück, zirka 150 Meter von den Gleisen entfernt, sichten können. Die Einsatzkräfte am Boden hätten die Tiere daraufhin eingefangen und an die Besitzerin übergeben. Laut heutiger Mitteilung der Polizei war die Eisenbahn-Strecke bei Mammendorf für rund zwei Stunden gesperrt. Dadurch sei es zu "erheblichen bahnbetrieblichen Einschränkungen gekommen", so eine Sprecherin der Bundespolizei-Inspektion aus München.


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