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Nach dem Fund einer Fünf-Zentner-Fliegerbombe beim Alten Ingolstädter Krankenhaus wird das angrenzende Gebiet geräumt – Anwohner können möglicherweise auch nachts nicht zurück in ihre Wohnungen

Update: Die Bombe ist entschärft

(ty) Bei Bauarbeiten wurde auf dem Gelände des Alten Krankenhauses in der Ingolstädter Sebastianstraße eine Fünf-Zentner-Fliegerbombe gefunden. Zur Entschärfung durch Experten des Kampfmittelräumdiensts wird nun aktuell eine Räumung der angrenzenden und in direkter Umgebung liegenden Gebäude veranlasst, bevor die Bombe dann auf dem Gelände entschärft werden soll. Nach derzeitigem Stand soll voraussichtlich gegen 18 Uhr mit der Entschärfung begonnen werden, wie von der Stadtverwaltung mitgeteilt wurde. Inzwischen ist auch nicht mehr von einer vier Zentner, sondern von einer fünf Zentner schweren Bombe die Rede.

Die Polizei und die Feuerwehr sind derzeit mit der Räumung der betroffenen Gebäude beschäftigt; entsprechende Absperrungen werden vorgenommen. Die Bevölkerung wird gebeten, diesen Bereich zu meiden. Wie die Polizisten vor Ort sagen, dürfte die Räumung des gefährdeten Gebietes mitten in der Altstadt mehrere Stunden dauern, bevor der Kampfmittelräumdienst dann ans Entschärfen gehen kann. 

Unter Umständen müssen sich die betroffenen Anwohner deswegen auch eine andere Bleibe für die Nacht suchen. Als Sammelstelle für die betroffenen Anwohner, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, dient der Pfarrsaal von St. Matthäus in der Schrannenstraße 7, heißt es aus dem Rathaus. Da es sich dem Augenschein nach aber um eine Fliegerbombe mit herkömmlichem Aufschlagzünder handelt, sollte die Entschärfung nicht allzu kompliziert sein. 

Aktuellerer Stand: Evakuierung abgeschlossen, Bombe inzwischen entschärft


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