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Vertreter der hiesigen Klubs diskutierten in Ilmmünster intensiv mit Funktionären des Bayerischen Fußball-Verbands

(ind) Eine intensive Diskussion rund um aktuelle Fragen des Spielbetriebes lieferten sich Vertreter der Fußballvereine aus dem Kreis Donau-Isar und die Funktionäre des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) am Donnerstag in Ilmmünster. BFV-Bezirkschef Robert Schraudner stellte sich den Sorgen, Wünschen und Ideen mit offenen Ohren und nahm am Ende des konstruktiven Abends eine umfangreiche „Schwerpunktliste“ mit. 

„Runde Tische“ werden derzeit in allen 24 bayerischen Spielkreisen des Bayerischen Fußball-Verbands abgehalten, um den Dialog zwischen Vereinen und Verband zu intensivieren. Der Einladung des hiesigen BFV-Kreischefs Horst Kaindl zum Treffen in Ilmmünster waren Vertreter von 14 Sportvereinen aus der Region gefolgt. 

Die Riege der Verbandsfunktionäre führte der BFV-Bezirksvorsitzende Robert Schraudner an, ihn begleiteten Bezirks-Ehrenamtsreferent Andreas Gegg, Bezirks-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hauke sowie vom Kreis Donau/Isar Gruppenspielleiter Ludwig Schmidt, Gruppenjugendleiter Ömer Karakas sowie der stellvertretende Schiedsrichterobmann und Schiedsrichtereinteiler Michael Seidl.

BFV-Bezirkschef Robert Schraudner (stehend) und die Riege der Funktionäre des Bayerischen Fußball-Verbands stellten sich beim Runden Tisch mit offenen Ohren den Anliegen der Fußballvereine. (Foto: Wolfgang Inderwies)

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erläuterte Schraudner das Ziel der Runden Tische und eröffnete die Diskussion. Nahezu alle Vereinsvertreter, Vorstände, Spielleiter und Jugendleiter, hatten Themen auf dem Herzen, die gesammelt, sortiert, priorisiert und in der Runde ausführlich diskutiert wurden.

Etliche Fragen der Teilnehmer bezogen sich auf die Kostenstrukturen des BFV – etwa auf Spielverlegungs-Gebühren im Kleinfeldbereich, Passantrags-Gebühren, Ansetzung von Ausbildungsvergütungen oder Mindestbeträge in Amateurverträgen. Schraudner erläuterte hierzu ausführlich die Kostenstrukturen des Fußballverbands und warb in einigen Punkten um Verständnis – nahm die Kritik der Vereine aber durchaus zur Kenntnis.

 

Ein weiterer großer Themenkomplex betraf Regelungen des Spielrechts, etwa die Spielberechtigung bereits 18-jähriger Juniorenspieler im Herrenbereich, den Einsatz von Spielern höherklassiger Mannschaften in den so genannten Reserven oder die Regelungen zum Zweitspielrecht. Auch hier versorgten die Vereinsvertreter den Bezirksvorsitzenden mit konstruktiven Vorschlägen. Letztlich kamen noch die Rahmenspielplanung, die Integration von Flüchtlingen und die Verkehrssicherung von Sportanlagen zur Sprache. 

Der BFV-Bezirkschef notierte unter der Überschrift „Das nehmen wir mit“ gewissenhaft die Beiträge der Teilnehmer auf einem Flipchart und schloss nach fast drei Stunden den konstruktiven Abend. Bis zum nächsten BFV-Verbandstag im Mai 2018 werden nun die Ergebnisse aller Runden Tische in Bayern zusammengefasst, ausgewertet sowie nach Möglichkeit entsprechende Maßnahmen umgesetzt. 


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