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Zuerst rutschte der Kleinlaster eines 47-Jährigen in den Graben, dann war sein Handy leer – und zum Schluss wurde der Mann auch noch angefahren

(ty) Mehrfaches Pech hatte ein 47-jähriger Lkw-Fahrer aus Augsburg, als er am gestrigen Abend gegen 22.30 Uhr mit seinem Klein-Lkw von Bergkirchen in Richtung Günding fuhr. Da er sich offenbar verfahren hatte, wollte er kurz nach Bergkirchen wenden. Hierbei rutschte der Lkw jedoch nach Angaben der Polizei mit der hinteren Achse in den Graben und ließ sich auch nicht mehr befreien. „Der Lkw-Fahrer wollte daraufhin mit seinem Handy Hilfe rufen, bemerkte dann aber, dass der Akku des Mobiltelefons leer war“, berichtet ein Sprecher der Dachauer Polizei.

 

Aus diesem Grund hielt er einen Pkw im Gegenverkehr an und bat dessen Fahrer um Hilfe. Nun folgte das nächste Malheur. Denn zur selben Zeit näherte sich laut Polizei ein 22-jähriger Mann mit seinem Mercedes-Transporter. Der erkannte den unbeleuchteten, noch nicht abgesicherten Lkw sowie auch dessen Fahrer zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen.

„Nur dank eines Ausweichmanövers gelang es dem Transporter-Fahrer, Schlimmeres zu verhindern“, heißt es von der Polizei. „Er touchierte den Lkw-Fahrer, der gerade mitten auf der Straße stand und den Pkw-Fahrer um Hilfe bat, dennoch mit seinem linken Außenspiegel, wodurch der Augsburger leicht verletzt wurde.“

Und noch etwas: Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten leichten Alkoholgeruch beim Fahrer des Transporters fest, weshalb sich dieser einer Blutentnahme unterziehen musste.


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