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Nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn wären nachfolgende Autos beinahe in eine Gruppe von neun Personen gerast – Sie konnten sich mit einem Sprung über die Leitplanke retten

(ty) Kurz nach der Anschlussstelle Lenting ereignete sich gestern Abend auf der Autobahn A9 in Richtung München ein Auffahrunfall, der katastrophal hätte enden können. Denn drei Fahrzeuge, die sich der noch nicht abgesicherten Unfallstelle näherten, konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und hätten beinahe die bereits ausgestiegenen Unfallbeteiligten auf der linken Spur überfahren.

Gegen 18.20 Uhr fuhr ein 24-jähriger Skoda-Fahrer auf der linken Spur in Richtung München. Kurz nach der Anschlussstelle Lenting erkannte der Mann aus dem Raum Coburg zu spät, dass ein vorausfahrender Mercedes-Fahrer verkehrsbedingt stark abbremsen musste. Trotz einer Vollbremsung fuhr der Skoda-Fahrer auf den Mercedes eines 23-Jährigen auf. Nach dem Aufprall kamen die beiden Fahrzeuge auf de linken Spur zum Stehen und die Fahrzeuginsassen – insgesamt neun Personen – stiegen aus den Fahrzeugen aus.

Drei nachfolgende Fahrzeuge, erkannten die Unfallstelle zu spät und konnten nicht mehr rechtzeitig vor der Unfallstelle anhalten. Die drei Autos fuhren hintereinander zwischen den verunfallten Fahrzeugen und der Mittelschutzplanke durch die Unfallstelle und kamen danach zum Stehen. Dabei kam es dann noch zu einem weiteren Auffahrunfall mit zwei Audi.

Großes Glück hatten die Personen, die nach dem ersten Auffahrunfall auf der linken Spur standen. Teilweise mussten sie sich durch einen Sprung über die Leitplanke oder in ein Fahrzeug in Sicherheit bringen, um nicht von den nachfolgenden Fahrzeugen erfasst zu werden. Bei dem Verkehrsunfall wurden zwei Fahrer leicht verletzt und mussten mit Verdacht auf ein Schleudertrauma in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden beläuft sich auf über 60 000 Euro.


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