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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Großzügige Spenden für Pfaffenhofener Kitas

(ty) Die Betreiber des Corona-Test-Zentrums am Volksfestplatz von Pfaffenhofen unterstützen die städtischen Kitas mit einer Spende. Marco Dreßl und Stefan Hilpert haben laut Mitteilung aus dem Rathaus stolze 10 000 Euro an Bürgermeister Thomas Herker (SPD) und die zuständige Amtsleiterin Kathrin Maier übergeben (Foto oben). Zusätzlich stocke die hiesige Spielwaren-Händler-Familie Daubmeier den Betrag um 20 Prozent auf. Mit dem Geld werde die Kreisstadt nun Spielzeug und Spiele für die Gruppen seiner Kitas kaufen. 

"Der Betreiber hat mit der Teststraße eine wichtige Rolle während der Corona-Pandemie übernommen. Und es freut mich umso mehr, dass er jetzt einen Teil der Einnahmen aus dem Testbetrieb den kleinen Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofenern zur Verfügung stellt", so Herker. Er erinnerte daran, dass die Stadt im April vergangenen Jahres den Betreibern einen Teil des Volksfest-Areals für den Betrieb des Corona-Test-Zentrums überlassen hatte.

Amtsleiterin Maier überlässt es den Kitas, was sie mit dem Geld kaufen wollen. "Die Betreuerinnen und Betreuer in den Gruppen unserer acht Kitas wissen selbst am besten, was sie benötigen", sagte sie. Hilpert und Dreßl dankten der Stadt für die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit. "Wir wollen mit der Spende einfach Danke sagen und der Stadt auch etwas zurückgeben", so Dreßl. "Dass wir damit Kindern eine Freude bereiten können, ist umso schöner."

Das Test-Zentrum am Volksfestplatz war im April 2021 eröffnet worden. Es war die erste Testmöglichkeit in der Stadt, bei der die Besucher auch im Auto sitzenbleiben können, um einen Corona-Schnelltest vornehmen zu lassen. Inzwischen bietet die Einrichtung auch PCR-Tests und so genannte Lolli-Tests an, deren Ergebnis noch am selben Tag vorliegt. 

Weitere Corona-Test-Zentren in Pfaffenhofen gibt es an der Bowlingbahn am Kuglhof, am Hauptplatz, im "Haus der Begegnung" sowie an der Ilmtalklinik. Darüber hinaus bieten mehrere Apotheken und Arztpraxen ebenfalls Corona-Schnelltests an. Eine offizielle Übersicht bietet das Landratsamt unter diesem Link.

Gesundes Essen und Bewegung für Kinder

(ty) Eltern müssten täglich viele Aufgaben jonglieren sowie Familie, Haushalt, Job und Freizeit unter einen Hut bringen. Und zwischen hier und da solle die Ernährung der Kinder auch noch ausgewogen und die Bewegung regelmäßig sein. "Keine einfache Aufgabe", weiß man beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ingolstadt-Pfaffenhofen. Die Behörde hat für die Landkreise Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt sowie für Ingolstadt wieder ein Kurs-Angebot für Familien mit Kindern im Alter bis drei Jahren auf die Beine gestellt. Bei insgesamt 28 Kursen im ersten Halbjahr gebe es "praktische Tipps und Anregungen, die Mamas und Papas, Großeltern und Tageseltern dabei helfen, gesundes Essen und körperliche Aktivitäten ganz leicht in den Alltag mit Kindern einzubauen".

Was kommt in den Babybrei? Ist Naschen erlaubt? Was sind die Vorteile von Meal-Prep? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gebe es in den Theorie-Seminaren. In praktischen Kursen würden dagegen schnelle, alltagstaugliche Rezepte vermittelt. Beim Papa-Kind-Kochen sollen gemeinsam leckere Gerichte gezaubert werden. Und raus in die Natur geht es bei "Spiel und Spaß bei jedem Wetter" sowie bei den Wald-Entdeckungen.

Ob Online oder in Präsenz: Alle Kurse seien für die Teilnehmer kostenlos. Eine Anmeldung sei aber erforderlich. Los geht es am 26. Januar um 19 Uhr mit dem Online-Kurs "Gesund und lecker: Pausen-Snacks nach dem Baukasten-System". Eine Anmeldung dazu ist noch bis 24. Januar möglich. Der Bewegungsspaß im Freien startet am 5. April in Pfaffenhofen. "Die Präsenz-Veranstaltungen finden unter Beachtung der zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Corona-Bestimmungen statt", wird betont.

Alle Termine, weitere Infos und die Online-Anmeldung findet Sie auf der Homepage www.aelf-ip.bayern.de im Bereich "Ernährung" beziehungsweise "Junge Familie"; hier der direkte Link. Ansprech-Partnerinnen für die Angebote zur Ernährungs-Bildung für junge Familien am AELF Ingolstadt-Pfaffenhofen sind Stefanie Rieblinger und Stilla Hartmann; sie sind Telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 86 7 - 17 01 beziehungsweise (08 41) 31 0 9- 23 14 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. 

 

Gefährliche Aktion bei Pfaffenhofen

(ty) Zu einer Gefahren-Situation ist es laut Polizei am gestrigen Nachmittag gegen 17.35 Uhr auf der Staatsstraße 2232 etwa auf Höhe von Pfaffenhofen-Förnbach gekommen. Der bislang unbekannte Lenker eines hellen Kleinwagens mit PAF-Kennzeichen bremste den Angaben zufolge in Fahrtrichtung Rohrbach unvermittelt sehr stark ab und bog dann verbotenerweise nach links in einen Parkplatz ab. "Die nachfolgenden drei Fahrzeuge mussten eine Gefahren-Bremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu verhindern", so ein Polizei-Sprecher.

Hierbei habe eine 19-Jährige aus Pfaffenhofen als Fahrerin eines der nachfolgenden Wagens ins Bankett ausweichen müssen. Sie habe dabei einen Leitpfosten umgefahren. Glücklicherweise sei bei dem Ausweich-Manöver kein weiterer Schaden entstanden. Die Fahrer sämtlicher beteiligter Fahrzeuge, insbesondere der des abbiegenden Wagens, werden jetzt darum gebeten, sich mit der Polizeiinspektion in Pfaffenhofen unter der Telefonnummer (0 84 41) 80 95 -0 zu melden. Ziel ist es, das genaue Geschehen aufzuklären.

 

"Extrem engagierter Arzt, der sehr gut vernetzt ist"

(ty) Um im aktuellen Katastrophenfall die ärztliche Versorgung sicherzustellen, werden derzeit in ganz Bayern so genannte Versorgungsärzte eingesetzt. Peter von der Grün, der Landrat von Neuburg-Schrobenhausen, hat Dr. Martin Kotowicz (Foto unten) für dieses Amt bestellt und ihn in die "Führungsgruppe Katastrophenschutz" (FüGK) des Landkreises berufen. "Dem Mediziner kommen damit unterschiedliche Aufgaben zu", erklärte das Landratsamt. "Unter anderem koordiniert er im Bedarfsfall die Versorgung mit ambulanten ärztlichen Leistungen." Kotowicz sei "ein extrem engagierter Arzt, der sehr gut vernetzt ist", so von der Grün.

Kotowicz praktiziere als niedergelassener Hausarzt in Neuburg an der Donau. Durch seine Dozenten-Tätigkeit beim "Kompetenz-Zentrum Weiterbildung Allgemein-Medizin Bayern" und sein Engagement bei den Jungen Allgemein-Medizinern der Region 10 verfüge er über hervorragende Kontakte zu seinen Ärztekollegen. Als erste Sofort-Maßnahme habe Kotowicz unter anderem bereits eine Umfrage bei seinen Kollegen durchgeführt, mit der die aktuellen Ressourcen, Problemstellungen und Gestaltungs-Möglichkeiten abgefragt würden. Mit dieser Bestands-Aufnahme könne er nun die Schwerpunkte für seine weitere Tätigkeit setzen.

 

"Der Versorgungsarzt ist in seiner Tätigkeit an die Katastrophenschutz-Behörde, also das Landratsamt, angebunden", erklärte die Landkreis-Behörde. "Er ist somit auch ein Bindeglied zwischen der FüGK und der Ärzteschaft und ist für seine Tätigkeiten mit besonderen Kompetenzen ausgestattet." Aktuell stünden für Kotowicz die Themen Impfen und lokale Vernetzung im Fokus. Er erklärt dazu: "Ärztinnen und Ärzte im ambulanten Bereich leisten einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der Covid-19 Pandemie. Wir testen in großem Umfang, übernehmen die medizinische Betreuung des Großteils aller mit Covid-19 infizierten und wir impfen in erheblichem Maße."

Dabei weist er auf die besondere Situation der niedergelassenen Ärzte hin: "Ein Quarantäne-Fall kann den ganzen Praxis-Betrieb ins Wanken bringen. Mein Ziel ist es, die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen dabei zu unterstützen, die Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger weiter auf hohem Niveau zu bewerkstelligen. Gerade jetzt sehe ich im ambulanten Bereich auch eine Schlüsselrolle für die Impf-Kampagne, denn wir niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte kennen unsere Patientinnen und Patienten, wir können auf die individuellen Bedenken und Sorgen in Impf-Beratungen kompetent eingehen."

Minister begrüßt Entscheidung zu "Corona-Spaziergängen"

(ty) Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat die jüngste Entscheidung des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) zu so genannten Corona-Spaziergängen begrüßt. Das Gericht hatte bestätigt, dass nicht angezeigte "Spaziergänge" verboten werden dürfen und die Allgemein-Verfügung der Stadt München rechtmäßig war. "Bayerns oberstes Verwaltungsgericht hat sehr deutlich gemacht, dass die Versammlungs-Behörden bei systematischer Missachtung von Infektions-Schutz-Maßnahmen nicht sehenden Auges abwarten müssen, bis es zu Infektions-Gefahren und Ausschreitungen kommt", so der Minister. Damit habe das Gericht auch die Einschätzung von Herrmann bestätigt, dass Beschränkungen, aber auch präventive Versammlungs-Verbote in Betracht kämen, wenn aufgrund der Umstände des Einzelfalls vor Ort Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung bestünden.

Das bayerische Innenministerium hatte – wie berichtet – Ende Dezember 2021 alle Kreisverwaltungs-Behörden darüber informiert, dass diese mit einer vorab bekanntgegebenen Allgemein-Verfügung für konkrete Versammlungen, als die solche "Spaziergänge" gelten, Beschränkungen erlassen könnten. Wenn die Teilnehmer an den "Spaziergängen" dann gegen die Anordnungen verstoßen, müssten sie mit empfindlichen Geldbußen rechnen. "Ich teile die Einschätzung des Verwaltungsgerichtshofs, dass die neue Strategie einiger Organisatoren und Teilnehmer der Spaziergänge in München ganz offensichtlich auf systematische Missachtung und Umgehung von behördlichen Maßnahmen zum Infektions-Schutz gerichtet ist", so Herrmann. "Manche Teilnehmer haben dabei versucht, ihre Vorstellungen auch mit Gewalt durchzusetzen. Bei einem solchen Verhalten findet das hohe Gut der Versammlungs-Freiheit eine klare Grenze."

Herrmann betont aber auch, dass selbstverständlich auch Gegner von Corona-Maßnahmen und Kritiker einer Impf-Pflicht unter dem Schutz der Meinungs- und Versammlungs-Freiheit stünden: "Die Demonstrations-Freiheit ist ein wichtiges Grundrecht. Aber es gibt bestimmte Regeln, an die sich alle Teilnehmer halten müssen." Deshalb bleibe es auch nach der Entscheidung des BayVGH dabei, dass die Kreisverwaltungs-Behörden in Abstimmung mit der Polizei für jeden konkreten Einzelfall prüfen müssten, ob die Voraussetzungen für eine entsprechende Allgemein-Verfügung gegeben seien und diese auch aufgrund der Situation vor Ort sinnvoll sei. "Der friedliche Protest gegen die Corona-Maßnahmen im Rahmen der geltenden Regeln gehört zur demokratischen Normalität und bleibt natürlich weiterhin möglich", so der Minister.

Online-Messe am Sonntag

(ty) Am kommenden Sonntag, 23. Januar, findet von 10 bis 17 Uhr wieder die Münchner Freiwilligen-Messe statt. Aufgrund der Corona-Pandemie steigt sie erneut als Online-Format unter www.muenchner-freiwilligen-messe.de, wie aus dem Rathaus der bayerischen Landeshauptstadt angekündigt wurde. Die Veranstaltung stehe in diesem Jahr unter dem Motto "Zueinander. Miteinander. Füreinander" und präsentiere unterschiedlichste Organisationen aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesundheit, Kultur, Vielfalt, Inklusion, Kinder, Jugend und Familie, Senioren, Engagement-Vermittlung und Weiterbildung. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden werde die Veranstaltung um 10 Uhr eröffnen. Ab 11 Uhr haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zu Diskussionen und von 12.30 bis 16.30 Uhr können sie virtuell die Messe-Aussteller kennenlernen. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Dieter Reiter.


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