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Grüne und Freie Wähler im Bayerischen Landtag lassen in der Modellautoaffäre um Christine Haderthauer nicht locker 

(ty) Nachdem den Oppositionsparteien die bisherigen Erklärungen offenbar zu spärlich sind, die bezüglich der Modellauto-Affäre um Christine Haderthauer aus der Staatskanzlei kommen, drohen Grüne und Freie Wähler jetzt offen mit der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses.

Grüne und FW fordern Aufklärung darüber, wie tief Ministerin Christine Haderthauer nach dem Einzug in den Bayerischen Landtag in die Geschäfte der Modellbaufirma „Sapor Modelltechnik“ involviert war. Heute hat der von der CSU dominierte Verfassungsausschuss jedoch erst einmal einen Berichtsantrag ab. Mit der Begründung, dass bereits im vergangenen Jahr 15 Fragen zum Fall der Modellautos beantwortet worden seien.

„Falls die CSU uns weiter zum Narren hält“, sagte Florian Streibl, der parlamentarische Geschäftsführer der FW, „dämmert der nächste Untersuchungsausschuss herauf. Dieser Drohung haben sich auch die Grünen angeschlossen.

Laut Bayerischem Rundfunk hat Ulrike Gote, die Landtagsvizepräsidentin von den Grünen, gesagt, die CSU versuche einen Schutzwall um die Ministerin zu bauen. Je höher der allerdings werde, desto brüchiger werde das Fundament.

25 Fragen sind es, die die Oppositionsparteien beantwortet haben wollen. Weil es „neue Unklarheiten“ gebe. Laut Informationen des BR wird die umstrittene Produktion von Modellautos im Bezirkskrankenhaus Straubing übrigens zum Ende des Jahres komplett eingestellt.


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