Logo
Anzeige
Anzeige

Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Tod eines 40-Jährigen gibt Rätsel auf 

(ty) Am Sonntagnachmittag entdeckten eine 16-Jährige und ein 17-Jähriger in Knetzgau (Kreis Haßfurt) ihren regungslos in der Wohnung liegenden Onkel. Der sofort verständigte Rettungsdienst und Notarzt konnten nur noch den Tod des 40-Jährigen feststellen. Die näheren Umstände zum Tod des Mannes sind derzeit vollkommen unklar und Gegenstand der weiter andauernden kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Nachdem die Nichte und der Neffe bereits seit mehreren Tagen keinen Kontakt zu ihrem Onkel hatten, wollten sie nach dem Rechten sehen. Da die Haustür nicht geöffnet wurde, schauten sie durch ein Fenster in die Wohnung. Dabei entdeckten sie ihren Onkel regungslos in der Wohnung. Die intensiv geführten Ermittlungen zu den näheren Todesumständen dauern seit Sonntag an. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach kann weder ein Tötungsdelikt noch ein Suizid ausgeschlossen werden.

 

Krasser Unfall mit Traktor: Zwei Schwerverletzte

(ty) Heute Nachmittag ereignete sich im Landkreis Fürth ein schwerer Unfall, bei dem zwei Menschen schwer verletzt wurden. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen befuhr ein 69-jähriger Landwirt gegen 15.15 Uhr mit seinem Traktor-Gespann (Zugmaschine und Anhänger) die Verbindungsstraße zwischen Buchschwabach und Rohr. Kurz nach dem Ortsende von Buchschwabach überholte ein 76-Jähriger mit seinem Mercedes das Gespann. Aus noch unbekannter Ursache touchierte der Mercedes den Anhänger. Mit fatalen Folgen.

Denn der Anhänger kippte um und riss den Traktor mit. Dabei wurde der Landwirt schwer, nach Angaben eines Notarztes möglicherweise lebensgefährlich verletzt. Auch der Mercedes-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Während der Traktor-Fahrer mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste, brachte der Rettungsdienst den Mercedes-Lenker mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Kfz-Sachverständiger an die Unfallstelle.

 

Illegaler Welpen-Handel aufgedeckt

(ty) Einen Erfolg verbucht die Polizei Senden (Kreis Neu-Ulm) im Kampf gegen den unerlaubten Handel mit Hundewelpen. Die Beamten konnten einen kleinen Rottweiler retten und ermitteln jetzt gegen ein Ehepaar. Die beiden blicken Strafanzeigen wegen gewerbsmäßigen Betrugs sowie Verstöße nach dem Tierschutzgesetz und dem Tierseuchengesetz entgegen. In einem Schrebergarten wurde am vergangenen Donnerstag das Ehepaar vorläufig festgenommen, das auf einer Internet-Plattform Rottweiler-Welpen zum Verkauf angeboten hatte. Es konnte schließlich ein vier bis sechs Wochen alter Welpe sichergestellt werden (Foto oben). Bereits im Vorfeld wurde das Veterinäramt und war ebenfalls vor Ort.

Der Welpe befand sich in einem sehr schlechten Zustand und war viel zu jung, um abgegeben zu werden. Außerdem war das Tier nach Auskunft des Veterinärs weder geimpft noch entwurmt. Der junge Hund wurde in das Tierheim nach Weißenhorn gebracht und dort von einem Tierarzt untersucht. Anschließend wurde er in Quarantäne genommen und wieder aufgepäppelt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte noch ein weiterer Geschädigter ermittelt werden, der bei dem Ehepaar ein Rottweiler-Welpen gekauft hatte.

Auf die Spur gekommen war dem illegalen Handel ein Kaufinteressent. Ein Rottweiler sollte für 850 Euro abgegeben werden. Da das Ehepaar keinerlei Papiere für den Hundewelpen vorweisen konnte, verständigte der Kaufinteressent einen Tierschutzverein. Bei dieser Betrugsmasche werden die rund vier bis sechs Wochen alten Hunde zum Verkauf angeboten, obwohl Hundewelpen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, erst ab acht Wochen abgeben und geimpft werden dürfen. Durch dieses frühzeitige Abgeben ist das Immunsystem der Welpen derart geschwächt, dass auf den Käufer noch zahlreiche Kosten für Impfungen und Entwurmen zukommen. Dem Käufer wird jedoch vorgetäuscht, dass der Hund das Mindestalter und die entsprechenden Impfungen hat.

 

Er saß im Gebüsch: Hubschrauber-Besatzung spürt Dieb auf

(ty) Bei dem Versuch in der Nacht auf heute mehrere Eimer mit Zinnschlacke von einem Firmengelände im Bamberger Gewerbegebiet zu stehlen, überraschte ein aufmerksamer Zeuge zwei Männer. Bei der anschließenden Fahndung konnte ein 34-Jähriger festgenommen werden – er war aus einem Polizeihubschrauber entdeckt worden.

Gegen 23.50 Uhr bemerkte der Zeuge zwei Täter auf dem Grundstück in der Kirschäckerstraße. Während einer der beiden daraufhin mit einem Fahrzeug flüchtete, gelang es dem Zeugen den zweiten Täter festzuhalten. Diesem gelang es jedoch, sich loszureißen und ebenfalls zu fliehen. Die Absuche des Geländes im Umfeld unterstützte schließlich eine Maschine der Polizeihubschrauberstaffel. Bereits nach kurzer Suche lokalisierte die Besatzung den Mann in Tatortnähe in einem Gebüsch hockend.

Vermutlich beeindruckt durch die Geräuschkulisse des Hubschraubers und das intensive Licht des Suchscheinwerfers, verließ der 34-Jährige sein Versteck und stellte sich mit erhobenen Händen den sich am Boden nähernden Einsatzkräften. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest. Von seinem Komplizen fehlt weiterhin jede Spur.

 

Einbrecher stellt sich der Polizei

(ty) Zwei Einbrüche in die Tourist-Info in Garmisch-Partenkirchen und das Murnauer Kultur- und Tagungszentrum sind aus polizeilicher Sicht weitestgehend aufgeklärt. Am gestrigen Montag stellte sich der mutmaßliche Täter (37) bei der Polizei. Die Staatsanwaltschaft München II stellte gegen den 37-Jährigen einen Haftantrag, über den der Ermittlungsrichter entscheiden wird.

In der Nacht auf 7. Oktober war in Murnau in die Räume des Kultur- und Tagungszentrums eingebrochen worden. Drinnen waren brachial mehrere Türen aufgehebelt und Büros durchsucht worden, ein rund 100 Kilogramm schwerer Tresor fehlte nach der Tat. Für die Ermittler der Kripo war schnell klar, dass der Einbruch mit einem sehr ähnlich gelagerten Fall aus Garmisch-Partenkirchen zusammenhängen dürfte, der einige Tage zuvor verübt worden war. Auch hier hatte sich der Täter Zugang zu den Räumen der Tourist-Info verschafft, ebenfalls alles durchwühlt und einen kleinen Tresor aufgebrochen.

Gestern nun stellte sich ein 37 Jahre alter Mann aus München beim dortigen Polizeipräsidium. Die Ermittler der Kripo Garmisch-Partenkirchen fuhren in die Landeshauptstadt und überprüften das Geständnis. Zweifel an der Täterschaft haben die Kripo-Beamten nicht, denn der einschlägig vorbestrafte Mann verfügte über viel Täterwissen und führte die Polizisten auch am Staffelsee an die Stelle, wo er den entwendeten Tresor aus dem Murnauer Einbruch entsorgt hatte. Diesen zu öffnen, war ihm übrigens nicht gelungen.

 

Tödliches Bade-Unglück

(ty) Gestern gegen 15 Uhr verunglückte ein 30-jähriger Asylbewerber nach einem Sprung ins Wasser im Reifinger Weiher (Kreis Traunstein). Taucher konnten den Mann aus dem Senegal wenig später nur noch tot aus dem Weiher bergen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und muss nun klären, wie es zu diesem tragischen Badeunfall kommen konnte. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich bislang nicht.

Laut heutigem Bericht konnten Zeugen den 30-jährigen Mann am Reifinger Weiher beobachten, wie er von einer kleinen Holzinsel nach einem Sonnenbad ins Wasser sprang, ohne sich vorher abzufrischen. Im Wasser rief er dann um Hilfe und ruderte hektisch mit dem Armen. Die herbeieilenden Zeugen konnten den Mann jedoch nicht mehr erreichen, bevor er unterging. Die angerückten Rettungskräfte begannen sofort mit der Suche nach dem Verunglückten. Taucher konnten ihn schließlich aus einer Tiefe von etwa sieben Metern bergen. Für den 30-jährigen Asylbewerber, der eine Grassauer Asylbewerber-Unterkunft bewohnte, kam jede Hilfe zu spät.

 

Ermittlungen nach dramatischem Ereignis

(ty) Nachdem am Samstagmorgen in Haßfurt-Sylbach (Kreis Haßberge) bei einem Wohnungsbrand ein Ehepaar ums Leben gekommen war, hatten die Brandexperten der Schweinfurter Kripo gemeinsam mit einem Spezialisten des Landeskriminalamts umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachbearbeiter gab heute erste Informationen bekannt.

Wie berichtet, hatten die Einsatzkräfte nach einem Brand in einem Wohnhaus in der Talstraße um 6.30 Uhr zwei Bewohner nur noch tot aus den stark verrauchten Räumen des Obergeschosses bergen können. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei schreiten voran, mittlerweile liegen erste Ergebnisse der Obduktion des Ehepaares vor. Der 79-Jährige und seine 76 Jahre alte Gattin starben demnach an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Das Feuer war nach derzeitigem Stand der Ermittlungen im Wohnzimmer im Bereich des dortigen Ofens ausgebrochen. Der Brand wies einen großen Zerstörungsgrad auf und hatte offenbar derartig viele Giftstoffe freigesetzt, dass diese den Opfern zum Verhängnis wurden. Der 50-Jahre alte Sohn des Paares, der von Einsatzkräften aus dem Anwesen gerettet worden war, wurde zunächst auf der Intensivstation versorgt und schwebt inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.

Lesen Sie auch:

64-Jähriger gerät unter U-Bahn

Schrecklicher Arbeitsunfall: 53-Jähriger schwebt in Lebensgefahr

Blutiges Unglück in der Metzgerei

Drogen-Händler verrät sich durch ungeschickte Aktion selbst

Traktor-Schaufel schrottet Pkw

Heftiger Unfall bei Langenbruck

21-Jährige richtet Spur der Verwüstung an, schwerer Stapler-Unfall, Vater und Sohn beim Klauen erwischt, Messer-Attacken


Anzeige
RSS feed