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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Tödliches Drama auf Bauernhof 

(ty) Am gestrigen Nachmittag gegen 17.30 Uhr fand ein Landwirt aus Garching an der Alz (Kreis Altötting) auf dem eigenen landwirtschaftlichen Anwesen seinen 38-jährigen Sohn ohne Bewusstsein in einem etwa vier Meter tiefen Wasserauffangbecken. Die herbeigerufene Feuerwehr begann sofort mit den Rettungsmaßnahmen. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des jungen Landwirtes feststellen. Zur Betreuung der Angehörigen war auch ein Kriseninterventionsteam vor Ort. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Todesursache. Die Ermittler gehen derzeit von einem tragischen Arbeitsunfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden bestehen im Moment nicht.

 

Wer kennt diesen Mann?

(ty) Am 10. Juni dieses Jahres klaute ein bislang Unbekannter die Geldbörse einer zur Tatzeit 89-Jährigen aus deren Zimmer im Klinikum Straubing. In dem Geldbeutel befand sich unter anderem die EC-Karte der Frau mitsamt der dazugehörigen PIN. Noch bevor die Karte gesperrt wurde, hatte der Unbekannte damit mehrere Abhebungen bei Geldinstituten in Straubing, Landshut und Vilsbiburg getätigt sowie dabei insgesamt einen vierstelligen Euro-Betrag erlangt.

Die Polizei ermittelt gegen den Täter wegen Computerbetrugs mittels rechtswidrig erlangter Zahlungskarten mit PIN und Diebstahls. Trotz intensiver Recherchen konnte die Identität des Mannes (siehe Fotos aus Überwachungskamera) bislang nicht geklärt werden. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Inspektion Straubing unter Telefon (0 94 21) 86 80 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

 

Unfall mit Starkstrom

(ty) Am gestrigen Nachmittag erlitt ein 35-jähriger Elektriker in Türkheim im Allgäu einen Starkstromschlag. Während der beauftragten Arbeiten an der Gebäude-Elektrik stellte der 18-jährige Sohn des Hauses nach ersten Erkenntnissen unabsichtlich den Strom an, da er von einem Stromausfall ausging. Dadurch flossen zirka 400 Volt Starkstrom durch den Körper des Elektrikers. Glücklicherweise sprang Sekundenbruchteile nach dem Anstellen die Sicherung heraus. Der 35-jährige wurde mit leichten Brandverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei ermittelt gegen den 18-Jährigen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung.

 

Räuber fesselt Opfer an den Tresen

(ty) Heute am frühen Morgen hat ein mit Sturmhaube vermummter Mann eine Spielhalle in Kitzingen überfallen. Der Täter bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und fesselte sie an den Tresen. Er entwendete Bargeld im vierstelligen Bereich und entkam mit seiner Beute unerkannt. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen und hofft nun auch auf Zeugenhinweise.

Gegen 3.10 Uhr betrat der maskierte Täter die Spielhalle an der Schreibergasse. Er bedrohte die Angestellte mit einem Messer und forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen. Im Anschluss dirigierte der Räuber sein Opfer in einen Nebenraum, um den dort befindlichen Safe zu leeren. Im weiteren Verlauf fesselte er die Frau und türmte mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Die Angestellte konnte sich selbst befreien. Sie wählte den Notruf, woraufhin die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken umfangreiche Fahndungsmaßnahmen in die Wege leitete. Diese führten bislang jedoch nicht zur Ergreifung des Täters.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 180 Zentimeter groß, kräftige Statur, komplett schwarz gekleidet, trug schwarze Lederhandschuhe und schwarzen Rucksack, maskiert mit schwarzer Sturmhaube, Sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent. Die Kripo hat folgende Fragen: Wer hat in der Nacht auf heute im Bereich der Spielhalle eine verdächtige Person festgestellt? Wer hat den Täter möglicherweise auf seiner Flucht beobachtet? Wer kann sonstige Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten? Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter (09 31) 4 57 – 17 32 in Verbindung zu setzen.

 

Großer Champagner-Klau

(ty) Unbekannte haben in der Nacht auf Donnerstag an Autobahn-Parkplätzen in den Landkreisen Erlangen-Höchstadt und Ansbach an mehreren Sattelzügen die Plane aufgeschlitzt. Die Täter haben bei ihrer Suche nach wertvoller Ware insgesamt zehn Sattelauflieger beschädigt, die an der A 3 auf der Tank-Rast-Anlage Aurach-Nord und an der A6 am Autohof Aurach standen. Es handelte sich aller Wahrscheinlichkeit nach um mehrere Personen, die aufgrund der Menge des Diebesguts mutmaßlich selbst mit einem Fahrzeug unterwegs waren.

Bei der Beute handelte es sich hauptsächlich um mehrere Paletten mit Champagner-Flaschen, aber auch um diverse Packungen Kinderspielzeug. Die gestohlene Ware hat einen Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro. Die Ermittler erhoffen sich Hinweise aus der Bevölkerung und bitten jeden, dem in der Nacht etwas Verdächtiges an den genannten Orten aufgefallen ist, sich unter Telefon (09 11) 21 12 33 33.

 

Doppelt dumm gelaufen...

(ty) Pech hatte am gestrigen Abend ein Alfa-Romeo-Fahrer aus dem Landkreis Lichtenfels, als er im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit seinem Wagen auf der B 85 von Beamten der Inspektion Kronach angehalten wurde. Nachdem die Polizisten das Fahrzeug gestoppt hatten, gab der Mann zunächst an, dass er weder einen Führerschein noch einen Personalausweis dabeihabe. Als seine Personalien nannte er die seines Bruders und hoffte darauf, dass sich die Beamten hiermit täuschen lassen und zufrieden geben würden.

Die Gesetzeshüter forschten allerdings genauer nach und kamen dem Mann schnell auf die Schliche. Es stellte sich nämlich heraus, dass nicht nur er, sondern auch sein Bruder gar keinen Führerschein besitzt. Der Alfa-Lenker zeigte sich schließlich geständig und händigte den Beamten seinen tatsächlichen Personalausweis mit dem richtigen Namen aus. Nun erwartet ihn eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Angabe falscher Personalien.

 

Unfallflucht und Rückkehr im Vollrausch

(ty) Nach einem schweren Crash flüchtete gestern in Ortenburg (Kreis Passau) der Verursacher zunächst, kehrte aber nach knapp einer Stunde zum Unfallort zurück – volltrunken, wie sich herausstellte. Gegen 18 Uhr kam es im Ortsteil Maierhof zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Dabei missachtete ein Verkehrsteilnehmer an einer Kreuzung das für ihn geltende Stoppschild. Beim Abbiegen krachte er deshalb in einen anderen Pkw, der die Kreuzung geradeaus passieren wollte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der vorfahrtsberechtigte Pkw von der Straße geschleudert und schlug gegen einen Baum.

Der Unfallverursacher flüchtete zunächst, kam allerdings nach knapp einer Stunde zurück. Allerdings ergab bei ihm ein Alkotest einen Wert von weit über zwei Promille. Der Führerschein wurde deshalb sichergestellt, zudem eine Blutentnahme angeordnet. Der Geschädigte hatte sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zugezogen, er musste in eine Klinik eingeliefert werden. An den beiden Autos entstand Totalschaden.

 

Brutaler Angriff an der Tür

(ty) Am Mittwoch kurz nach 3.30 Uhr klopfte ein 19-Jähriger in Altenstadt (Kreis Neu-Ulm) unter einem Vorwand an der Wohnungstür seines Nachbarn. Wie die späteren Ermittlungen zeigten, wollte er wohl dessen Pkw rauben. Dazu bewaffnete er sich mit einem Messer und einem Holzstock. Als die Tür einen Spalt offenstand, griff er den Wohnungsinhaber unvermittelt mit dem Stock an.

Das Opfer schrie um Hilfe, woraufhin ein Bewohner zu Hilfe eilte. Der Angegriffene konnte seine Wohnungstür wieder schließen. Unter Zurücklassung des Messers und des Holzstockes flüchtete der Angreifer. Bei dem Überfall erlitt das Opfer Platzwunden am Kopf sowie Abwehrverletzungen an Arm und Hand. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Unmittelbar nach der Tat stellte sich der Täter bei der Polizeiinspektion Illertissen.

Aufgrund der Ermittlungen der Kriminalpolizei wurde der Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der heute Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdelikts erließ. Der junge Mann wurde deshalb in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er nun in U-Haft sitzt.

 

Tödliche Kollision

(ty) Bei einem schweren Verkehrsunfall in Helmstadt (Kreis Würzburg) ist heute Nachmittag eine 29-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen. Die Frau geriet dem bisherigen Sachstand zufolge mit ihrem Pkw in den Gegenverkehr und prallte dort frontal gegen einen Lkw. Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs laufen.

Nach den bisherigen Ermittlungen war die Frau gegen 13 Uhr mit ihrem Pkw auf der Kreisstraße von Helmstadt in Richtung Autobahn-Anschlussstelle unterwegs. Im dortigen Waldgebiet verlor sie aus bislang noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Pkw geriet in einer Rechtskurve zu weit nach links und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Lkw.

Die Frau wurde durch die Wucht des Aufpralls in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Am Steuer des Sattelzugs saß ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart. Er stand unter Schock und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur genauen Aufklärung des Unfallhergangs ein Sachverständiger eingeschaltet.

 

Folgenreicher Brand

(ty) Heute gegen 12.25 Uhr ging bei der Straubinger Polizei die Meldung ein, dass im Bereich Innere Frühlingstraße, Ecke Mittlere Bachstraße, in einem Mehrfamilienhaus im dritten Obergeschoss ein Brand ausgebrochen ist. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte griff das Feuer auf den Dachstuhl über. Die Bewohner konnten aus dem Gebäude gebracht werden. Das betroffene Haus grenzt direkt an ein Seniorenheim. 86 Bewohner aus dieser Einrichtung wurden zur Sicherheit ebenfalls im Zuge einer Evakuierung aus dem Gebäude und in ein anderes Heim gebracht, vier bettlägerige Personen wurden ins Klinikum verlegt.

Ein Übergreifen der Flammen auf das Seniorenheim konnte verhindert werden. Mitteilungen über Verletzte liegen bisher nicht vor. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und konnte den Brand löschen. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der Brand außerhalb einer Wohnung auf einem Balkon im dritten Obergeschoss bei einem angesteckten Kühlschrank ausgebrochen ist. Aufgrund des starken Brandschadens an dem Kühlschrank war der Gutachterin des Landeskriminalamtes ein konkreter Nachweis nicht mehr möglich. Nach Abschluss der Ermittlungen ist sich die Kriminalpolizei jedoch sicher, dass es sich bei der Brandursache um einen technischen Defekt handelt. Hinweise auf Brandstiftung haben die Ermittlungen nicht ergeben. Der Schaden wird auf etwa 200 000 Euro geschätzt.

 

Unfreiwillige Busfahrt endet kreativ

(ty) Am gestrigen Nachmittag hatte ein achtjähriger Bub vergessen, an seiner Bushaltestelle in Bad Wörishofen auszusteigen und fuhr deshalb mit einem örtlichen Busunternehmen bis nach Kaufbeuren. Dort angekommen, bemerkte der Junge seinen Fehler und bat den Busfahrer um Hilfe. Da die Eltern telefonisch nicht zu erreichen waren, wurde das Kind von der Busfirma zurück nach Bad Wörishofen und zur dortigen Polizei gebracht. Dort angekommen, malte der Bub für die Gesetzeshüter noch einige Bilder, bis er schließlich in die Obhut seiner Eltern übergeben werden konnte.

 

Sattelzug kippt um

(ty) Zu einem spektakulären Unfall kam es gestern auf einer Auffahrt zur Bundesstraße B15 im Kreis Hof. Ein Sattelzug wollte gegen 11.15 Uhr bei Moschendorf auf die Bundesstraße, in der Kurve kippte er wegen nicht angepasster Geschwindigkeit um. Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte zudem technische Mängel am Fahrzeug fest, weshalb Spezialisten der Verkehrspolizei zu weitere Ermittlungen kamen. Der mit Hackschnitzeln beladene Laster einer aus dem Landkreis Hof stammenden Spedition blieb auf der Seite liegen. Glücklicherweise zog sich der Fahrer nur leichte Verletzungen zu.

Da sich die Ladung zum großen Teil auf der Straße verteilt hatte, war die B15 in Fahrtrichtung Hof für mehrere Stunden gesperrt. Es kam zu Behinderungen. Ein Kran stellte den Sattelzug wieder auf die Räder. Erst nachdem zwei Radlader die Hackschnitzel auf einen anderen Laster verladen hatten, konnte der Verkehr gegen 19.30 Uhr wieder ungehindert fließen.

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