Logo
Anzeige
Anzeige

Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen bayerischen Polizeiberichten

Verdacht auf Missbrauch eines Kindes

(ty) Ein 50-Jähriger sitzt auf Antrag der Schweinfurter Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes in Untersuchungshaft. Dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge soll er am Wochenende des 20./21. August an dem Kind sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Vergangenen Mittwoch wurde der Fall bei der Polizei in Mellrichstadt angezeigt; die weiteren Ermittlungen übernahm dann die Kripo Schweinfurt.

Beim Tatort handelt es sich um eine Garage der Asylbewerber-Unterkunft in Willmars (Kreis Rhön-Grabfeld). In der Unterkunft ist das Kind mit seinen Eltern untergebracht. Der dringend Tatverdächtige – ein 50-Jähriger aus Aserbaidschan – lebt dort nicht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 50-Jährige bereits am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs. Die Beamten brachten den Mann daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt.

 

45-Jähriger sticht auf seine Mutter ein

(ty) Am gestrigen Abend stach in Scheinfeld (Kreis Neustadt/Aisch) ein 45-Jähriger mit einem Messer auf seine Mutter ein. Gegen 18.30 Uhr attackierte der Mann die 74-Jährige im gemeinsam bewohnten Einfamilienhaus im Ortsteil Thierberg aus noch nicht bekanntem Grund mit einem Messer. Nachbarn wurden auf die Auseinandersetzung aufmerksam und verständigten den Rettungsdienst sowie die Polizei.

Der 45-Jährige flüchtete zunächst, konnte aber nach kurzer Fahndung festgenommen werden. Die 74-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der 45-Jährige wird dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

 

Tragischer Unfall: Bub totgefahren

(ty) Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es gestern gegen 16 Uhr in Palling (Kreis Traunstein). Ein 61-Jähriger aus dem Landkreis Altötting fuhr mit seinem VW-Bus eine Nebenstraße entlang, plötzlich kam von rechts aus einem Grundstück ein sechsjähriger Bub mit seinem Tretroller auf die Straße gefahren.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand konnte der Pkw-Fahrer einen Zusammenprall offenbar nicht vermeiden. Das Kind wurde von dem VW-Bus erfasst und erlitt so schwere Verletzungen, dass es trotz intensiver Behandlung durch drei Notärzte noch an der Unfallstelle starb. Zur Betreuung der Eltern wurde ein Kriseninterventionsdienst verständigt.

 

36-Jähriger droht mit Bomben-Explosionen

(ty) Wie erst heute bekannt geworden ist, hat in der Nacht auf Sonntag ein 36-jähriger Deutsch-Pole in zwei Lokalen in der Schweinfurter Innenstadt eine Bomben-Explosion angekündigt. Beide Gebäude mussten daraufhin komplett geräumt werden. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

 

26-Jähriger sticht auf seinen Vater ein

(ty) Heute Morgen ist es in einem Mehrfamilienhaus in Waldaschaff (Kreis Aschaffenburg) zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 26-Jährigen und seinem 58-jährigen Vater gekommen. Hierbei war auch ein Messer im Spiel. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei geführt.

Nach derzeitigem Stand kam es in dem Mehrfamilienhaus zunächst zu einer massiven verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 26-Jährigen und seiner ebenfalls 26-jährigen Lebensgefährtin. Der Mann zeigte sich so aggressiv, dass die Partnerin in die Wohnung eines Nachbarn flüchtete und den Notruf verständigte. Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung hat die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mehrere Streifenwagen an den Einsatzort geschickt.

Der 26-Jährige verließ die Wohnung und traf im Treppenhaus offenbar auf seinen ebenfalls im Haus lebenden 58-jährigen Vater. Der wollte seinen Sohn beruhigen, jedoch entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen beiden, die sich auf die Straße verlagerte. Der Sohn stach hierbei mit einem Messer auf seinen Vater ein und verletzte ihn schwer am Arm. Ein zufällig vorbeifahrender Pkw-Fahrer, der Hilfe leisten wollte, wurde von dem 26-Jährigen mit dem Messer bedroht.

Der Beschuldigte konnte noch vor Ort von den angerückten Einsatzkräften festgenommen werden. Er leistete dabei erheblichen Widerstand, wodurch zwei Beamte leichte Verletzungen erlitten. Zudem spuckte er die Polizisten an. Der 26-Jährige wurde zur Polizeiinspektion Aschaffenburg gebracht. Seine Widerstandshandlungen setzten sich bis zur Haftzelle fort.

Der 58-jährige Vater des Tatverdächtigen wurde von Rettungsdienst und Notarzt erstversorgt sowie anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Seine Verletzungen sind nach derzeitigem Stand nicht lebensgefährlich. Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt. Zudem wurde auf Anordnung der Ermittlungsrichterin eine Blutentnahme durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen, auch zur Motivlage des Tatverdächtigen, werden durch die Kriminalpolizei in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt. Der 26-Jährige wird morgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Ermittlungsrichterin vorgeführt.

  

Crash mit Notarzt- und Rettungswagen

(ty) 25 000 Euro Sachschaden, drei beschädigte Fahrzeuge, davon ein Notarztwagen und ein Rettungswagen. Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls von heute Morgen in Coburg. Kurz nach 7 Uhr fuhr ein Notarztfahrzeug anlässlich eines Einsatzes mit Blaulicht und Martinshorn auf die Angerkreuzung in Richtung Frankenbrücke ein. Zu diesem Zeitpunkt überquerte ein 45-Jähriger mit seinem Toyota die Kreuzung in Richtung Innenstadt. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Notarztfahrzeug und dem Toyota, wobei der Toyota nach links weggeschleudert wurde. Dadurch stieß der Toyota mit einem Rettungswagen zusammen, der nach links abbiegen wollte.

Bei dem Unfall blieben glücklicherweise alle Insassen unverletzt. Am Notarztfahrzeug entstand ein Sachschaden von zirka 15 000 Euro, es musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Am Toyota des 45-Jährigen beträgt der Schaden etwa 8000 Euro. Der Schaden am Rettungswagen, dessen Fahrt mit dem Einsatz des Notarztes nichts zu tun hatte, wird mit ungefähr 2000 Euro beziffert.

Der Notarzt wurde noch an der Unfallstelle von einem weiteren Rettungsfahrzeug aufgenommen und konnte mit nur kurzer Verzögerung zu seinem Einsatz gebracht werden. Die Ermittlungen zu dem Unfall sind noch nicht abgeschlossen. Ein Bild des genauen Hergangs wird sich erst laut Polizei ergeben, wenn die Vernehmungen aller Beteiligten abgeschlossen sind.

 

74-Jähriger droht, sein Haus anzuzünden

(ty) Die Drohung eines 74-Jährigen sorgte heute in einem Ortsteil von Mainleus (Kreis Kulmbach) für einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Gegen 8 Uhr hatte der Mann gegenüber Angehörigen damit gedroht, sein Wohnhaus anzuzünden. Polizisten konnten den psychisch auffälligen Senior kurze Zeit später widerstandslos in dem Anwesen festnehmen.

Der Mann hatte kleinere Mengen entzündlicher Stoffe im Haus verbreitet und angekündigt, diese zu entzünden. Die Feuerwehr konnte die Gefahr rasch beseitigen und überprüfte vorsorglich auch die Kanalisation auf Rückstände. Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Der 74-Jährige wurde aufgrund seines Gesundheitszustands in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Kripo hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

Vermisster 44-Jähriger tot aufgefunden

(ty) Ein seit Mitte August vermisster 44-Jähriger aus dem Memmelsdorfer Ortsteil Merkendorf (Kreis Bamberg) wurde gestern tot aufgefunden. Seit der Vermisstenmeldung durch Angehörige wurde nach dem Mann umfangreich gesucht. Zahlreiche Polizeibeamte waren im Einsatz und erhielten Unterstützung von Einsatzkräften der Rettungshundestaffel Forchheim, von mehreren Suchhunden sowie einem Polizeihubschrauber. Gestern Nachmittag wurde der Vermisste im Bereich Merkendorf leblos gefunden. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei liegen keine Hinweise auf Fremdeinwirkung vor.

Lesen Sie auch:

Angriff mit Motorsäge: Polizist schießt auf 55-Jährigen

Grabschändung: 10 000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täter

Entflohener Straftäter gefasst, schwer verletzte Frau identifiziert, Nachbar unter Verdacht, mehrfach überschlagen, Einbruch in Wettbüro


Anzeige
RSS feed