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 Letzter regulärer Spieltag in der Fußball-A-Klasse 3: Münchsmünster empfängt Irsching-Knodorf, Oberstimm zu Gast in Rockolding.

Von Alexander Kaindl

Vereinzelt stehen in der kommenden Woche noch Nachholspiele an, an diesem Sonntag sind aber nochmal alle Teams der A-Klasse 3 im Einsatz. Vor allem im Tabellenkeller will man sich Speck für den langen Winterschlaf anfressen – der SV Ernsgaden ist gegen Pförring in der Pflicht, Münchsmünster erwartet mit dem SV Irsching-Knodorf eine hohe Hürde. Der FC Rockolding (zuhause gegen Oberstimm) und der TV Vohburg (beim TSV Ingolstadt-Nord) drücken wohl gleichzeitig der SpVgg Engelbrechtsmünster die Daumen, die Tabellenführer Ringsee zu Gast hat. Alle Partien beginnen am Sonntag um 14:30 Uhr, wir haben uns vor den Spielen bei den Verantwortlichen umgehört:

SpVgg Engelbrechtsmünster (9.) – FT Ringsee (1.) 

Nach dem wichtigen Dreier in Ernsgaden konnte sich die SpVgg Engelbrechtsmünster ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf Platz 13, sechs Zähler könnte die SpVgg vor dem Winter theoretisch noch einfahren. „Natürlich ist Ringsee am Sonntag der klare Favorit. Aber wir haben in dieser Saison schon bewiesen, dass wir solche Mannschaften ärgern können. Warum sollten also nicht gleich drei Punkte herausspringen?“, fragt sich Engelbrechtsmünsters Coach Maikl Winter. Ihm ist vor allem die erste Halbzeit aus dem Hinspiel im Gedächtnis geblieben, als seine Elf schnell mit 1:0 führte. „Da hätten wir den Sack eigentlich zumachen müssen“, blickt er zurück. Am Ende setzte es doch noch eine 1:3-Niederlage. 

Die Personalsituation hat sich beim Aufsteiger ein wenig entspannt, mit André Lawall (Urlaub), Alexander Niedermeier (Grippe) und Tobias Gohlisch (Muskelverletzung) fallen aber immer noch drei Spieler aus. Trotzdem geht Winter zuversichtlich in die Partie: „Ringsee hat starke Einzelspieler und funktioniert auch als Kollektiv. Dennoch werden wir versuchen, ihnen ein Bein zu stellen.“

TSV Pförring (7.) – SV Ernsgaden (13.)

Nach drei Niederlagen in Folge sieht es wieder düster aus beim SV Ernsgaden. Aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs gegen Zucherings Zweite steht die Mannschaft von Interimstrainer Georg Brandmeier derzeit auf einem Abstiegsplatz. Zudem hat man bereits zwei Partien mehr auf dem Konto als der Konkurrent. Beim TSV Pförring gibt es die letzte Chance in diesem Jahr, zu etwas Zählbarem zu kommen. „Die drei Punkte wären verdammt wichtig“, sagt Mannschaftssprecher Daniel Gmeiner. „Für die Tabelle, aber auch für die Stimmung.“ 

Dass es gegen den TSV aber nicht einfach wird, wissen die Ernsgadener noch aus dem Hinspiel – 0:1 stand es am Ende. „Pförring ist kein leichter Gegner“, betont Gmeiner. „Aber wenn wir die kleinen Fehler von der vergangenen Woche vermeiden und unsere Torchancen nutzen, ist ein Sieg drin.“

TV Münchsmünster (10.) – SV Irsching-Knodorf (5.)

Zwei Partien hat der TV Münchsmünster noch vor der Brust, ehe es in die Winterpause geht. „Ich bin wirklich froh, wenn diese beiden Spiele rum sind und die Jungs Pause haben. Wir kommen auf dem Zahnfleisch daher“, sagt Trainer Albert Mayr. Gegen den SV Irsching-Knodorf werden Simon Karg und Nicolay Dähnert ausfallen, der Einsatz von Dennis Fuchs steht noch auf der Kippe. Trotzdem ist der Coach guter Dinge: „Wir haben zuletzt ganz ordentlich gespielt und mit etwas Glück kann für uns in beiden Spielen etwas rausschauen.“ Nach dem SV Irsching-Knodorf kommt es zum Nachholspiel gegen den TV Vohburg, dem man in der Vorwoche mit 0:2 unterlegen war.

Auch der SVI hat noch 180 Minuten auf dem Programm, nach dem Gastspiel in Münchsmünster steht der Jahresabschluss zuhause gegen Unsernherrn an. „Unser Ziel ist ganz klar die Maximalausbeute“, unterstreicht Spielertrainer Joachim Schuffert die Erwartungen. „Wir haben in den vergangenen Spielen einige Punkte liegen gelassen. Am Sonntag wollen wir unsere Chance wieder nutzen.“ Die Vorzeichen stehen gut: Andreas Amann ist nach seinem Patellarsehnenanriss früher als erwartet wieder fit. „Der Kader ist komplett“, sagt Schuffert.

TSV Ingolstadt-Nord (11.) – TV Vohburg (3.)

Sechs Punkte und zwei Spiele weniger – das unterscheidet den TV Vohburg derzeit von Spitzenreiter Ringsee. Die Mannschaft von Spielertrainer Fabian Burchard bestreitet vor der Winterpause noch zwei Partien und könnte so noch ein wenig Boden gutmachen. Diesen Plan verfolgt auch der Vohburger Coach: „Gegen Ingolstadt-Nord und Münchsmünster sind sechs Punkte auf jeden Fall Pflicht, um uns eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen.“ 

Nach einem Zwischentief mit zwei Unentschieden hintereinander hat sich der Aufstiegsaspirant wieder gefangen, die Tormaschine läuft weiterhin auf Hochtouren: In 13 Spielen durfte der TV 48 Tore bejubeln, 26 davon erzielte Sturmjuwel Fabian Neumayer. Wie man gegen den TSV Nord zu Treffern kommt, weiß man in Vohburg aus dem Hinspiel - am Ende hieß es 10:3, es war der höchste Saisonsieg für die Burchard-Elf. 

FC Rockolding (2.) – SV Oberstimm (6.) 

Beim FC Rockolding schrillen vor dem letzten Auftritt in diesem Jahr die Alarmglocken: „Oberstimm ist für uns nochmal ein sehr gefährliches Spiel“, warnt Abteilungsleiter Tino Weinzierl. „Sie haben bewiesen, dass sie in der Liga mithalten können. Das haben wir auch im Hinspiel zu spüren bekommen.“ Damals ging der Aufsteiger mit 1:0 als Sieger vom Platz – für Rockolding war es die erste von insgesamt zwei Saisonniederlagen. Die gute Ausgangssituation mit dem zweiten Platz und nur einem Zähler Rückstand auf die Spitze will man sich zum Jahresende aber nicht mehr zerstören und daher dreifach punkten. 

Die Situation des Gegners ist natürlich auch Oberstimms Spielertrainer Butrint Iberdemaj bekannt: „An der Spitze ist es richtig eng, Rockolding steht also unter Druck. Sie müssen etwas holen.“ Der Coach hofft dennoch auf einen couragierten Auftritt seiner Truppe, die mit 21 Punkten als bester Aufsteiger auf Platz Sechs steht. „Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft, niemand hatte mit so einer Ausbeute gerechnet. Wir sind mit den Köpfen aber noch lange nicht in der Winterpause, deshalb werden wir gegen Rockolding auch nochmal alles raushauen.“

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