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Auf dem Weg zur Bewerbung des Landkreises für das EU-Förderprogramm "Leader" steht am Abend im Deutschen Hopfenmuseum Wolnzach die nächste Veranstaltung an

(ty) Der Landkreis Pfaffenhofen will sich bekanntlich für die von 2014 bis 2020 laufende Periode des EU-Förderprogramms „Leader“ bewerben. Heute nun steht ein weiterer Termin auf dem Weg dorthin an. Alle interessierten Bürger sind zum so genannten Zukunftsforum eingeladen, das um 18.30 Uhr im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach beginnt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, heißt es aus dem Landratsamt.

Grundlage für die Bewerbung des Landkreises als Leader-Region ist die Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts, der so genannten Lokalen Entwicklungsstrategie (LES). Darin werden die Stärken und Schwächen, Chancen und Potenziale der Region herausgearbeitet, ein „Fahrplan" für die Umsetzung des Konzeptes aufgestellt und Projekte für die kommenden sieben Jahre entwickelt. Diese LES soll im Herbst fertiggestellt und dann Ende November beim bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für den Wettbewerb eingereicht werden.

Nach der Auftaktveranstaltung in Wolnzach und den Stärken-Schwächen-Diskussionen an zwei Bürgerabenden, die in Manching und Scheyern stattgefunden haben, steht nun als nächster wichtiger Schritt das Zukunftsforum auf dem Programm. „Wir wollen uns dabei mit den zukünftigen Trends und Entwicklungen auseinanderzusetzen und daraus mögliche Konsequenzen für die weitere Entwicklung des Landkreises zu ziehen“, sagt Landrat Marin Wolf (CSU) und lädt alle Interessierten ein.

Bei dem Zukunftsforum heute Abend geht es nach Angaben des Landratsamts etwa um den Trend der “Individualisierung” der Gesellschaft, der sich an der Vielfalt der Interessen und Lebenswege insbesondere bei Jugendlichen zeige. Oder um die zunehmende Bedeutung der “Mobilität”, die Veränderungen in der modernen Arbeitswelt hin zu team- und projektbezogenen Arbeitsformen sowie um das “Neue Lernen”, bei dem Bildung zur Schlüsselressource der kommenden Generationen werde. Neue Anregungen könnten der wachsende Einfluss der Frauen und die Auflösung der Geschlechterrollen sowie die “Neo-Ökologie” geben, was Nachhaltigkeit und Effizienz in allen Bereichen bedeutet, aber auch ein stärker werdendes Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein sowie eine neue Lust der Menschen auf Natur.

Wer sich im Vorfeld des heutigen Zukunftsforums noch detaillierter mit Zukunftstrends beschäftigen will, kann sich im Internet unter www.zukunftsthemen.wordpress.com informieren. Die dort aufgezeigten möglichen Konsequenzen seien aber nur als Anregungen zu verstehen, wie betont wird. „Denn jede Region muss ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen und gemeinsam klären, ob man auf bestimmte Trends reagieren kann oder will“, so Alice Köstler-Hösl, die im Landratsamt die Leader-Bewerbung koordiniert.

Für Fragen, Ideen oder Hinweise rund um Leader stehen Alice Köstler-Hösl unter Telelefon (0 84 41) 27 – 2 58 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. Ulrike und Jens Lilienbecker vom Büro für Geographie und Kommunikation, die den Landkreis unterstützen, sind unter Telefon (0 97 63) 93 00 49 0 oder via Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Weitere Infos gibt es auch unter www.leader-landkreis-pfaffenhofen.de.

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